Aktuelles aus dem Kunstunterricht

Hier zeigen wir regelmäßig in Bildergalerien, was Schülerinnen und Schüler im Kunstunterricht erarbeitet haben. Erstaunlich, über welch handwerkliches Geschick und künstlerisches Talent manche schon verfügen. Sehr schön gemacht!

 

 

Schüler entwerfen "Das Eismeer" an den Garagen der Aufbaugemeinschaft

Juli 2017      Die Schüler der Birger- Forell- Realschule haben trotz des regnerischen Wetters ein Kunstwerk an den Garagen im Stolper Weg entstehen lassen.

"Polygone-Bilder" war Thema der Schüler, die zwischen 11 und 15 Jahren sind. So entstand die Idee, Das Eismeer von Casper David Friedrich zu nehmen, da somit ein Klassiker der deutschen Kunstgeschichte für die Schüler zugänglich wurde. Dies erschien interessant und vor allem realisierbar. Vorab hat Frau Otte, die Kunstlehrerin, mit Herrn Schmidt den Entwurf besprochen, welcher sich auch gut umsetzen lies. Ohne Probleme wurde das Gemälde des Malers auf die Fassade der Garagen projiziert. So wurde ein klassisches Bild modern von Kindern interpretiert. Die Fortsetzung des Eismeeres wird nach den Sommerferien zu Ende geführt und bis dahin dürfen Sie gespannt darauf sein.

Ein großes Dankeschön für die Aufwertung der Garagen gilt Frau Otte und allen Schülern. (Text: Aufbaugemeinschaft)

Das Eismeer von Caspar David Friedrich, neu aufgelegt von der Birger-Forell-Sekundarschule, zeigt eindrucksvoll, wie Stille, Geradlinigkeit und die Mächtigkeit der Natur wirken können. Friedrich und auch die Schüler haben diese Ausdrucksintensität in die Landschaft übertragen. Die Anordnung der Figuren mit ihrer diagonalen Verschiebung nach links und die Stufen des Sockels liefern sowohl in der Hommage als auch im Original diese eindrucksvolle Wirkung. Dadurch wird eine Anziehungskraft und Wucht erzeugt.

Vor unseren Augen türmen sich zersplitterte und zerborstene Eisschollen auf, die ein Schiff unter sich begraben haben. Es handelt sich um den »Griper«, der 1819/20 und 1824 an Nordpol-Expeditionen teilgenommen hatte. Caspar David Friedrich, den viele vor allem wegen seiner melancholisch-ruhigen Stimmungslandschaften schätzen, zeigt die Natur auf diesem Gemälde von ihrer unheimlichen Seite. Bedrückend, fast apokalyptisch wirkt diese völlig leblose Eiswüste auf den ersten Blick – und doch auch grandios in ihrer Zerstörungskraft, als übermächtige Urgewalt, vor der wir Menschen armselig und klein erscheinen. Das macht vor allem die dramatische Aufgipfelung der Eisschollen überdeutlich. An Architektur erinnern auch die scharfkantigen Schollen in der Bildmitte, die fast wie in einer Geste mit ihren Spitzen in den Himmel weisen. Wie so oft bei Friedrich ist auch hier die Form des Dargestellten ein wichtiger Schlüssel, um einer Deutung des Bildes näherzukommen. (Text: Anja Otte)

Zum Künstler: Caspar David Friedrich (1774-1840) war ein deutscher Maler, Zeichner und Grafiker. Friedrich malte das Gemälde im Zeitraum von 1823-1824. Zu dieser Zeit zog er sich aus dem öffentlichen Leben zurück, da er der Meinung war, dass seine Arbeit an Ruhm verlor. Er war der Meinung, dass andere, modernere Kunstrichtungen und Stile mehr Wertschätzung bekamen als seine Werke. Bis heute wird ihm nachgesagt, er sei einer der bedeutendsten Künstler der deutschen Frühromantik.

Staffeleien selbst entworfen

Die Klasse 8KU stellt neues Projekt vor

06.04.2017      Vier Schülerinnen stehen um eine Staffelei herum, die man von vier Seiten aus benutzen kann. Sie haben große Bögen Papier daran festgeklebt. Auch ein Brett liegt auf einer der vier Seiten auf. Darauf sieht man ein Bild mit dem Titel "Rapunzels Welt": Eine langhaarige Blonde malt gerade einen Himmel, der sich über einem schwarzen Tannenwald wölbt und in Farben eines Polarlichtes leuchtet. Melek ist gerade dabei, letzte Hand an das Bild zu legen. Die anderen klecksen drauflos, dass es eine Freude ist, ihnen zuzusehen. Es entstehen Spritzbilder mit Wasserfarben, die später als Hintergrund für kunstvoll gestaltete Buchstaben und Schriftzüge dienen sollen. Art Lettering nennt man so etwas. Alle vier sind hoch konzentriert bei der Sache und haben gleichzeitig eine Menge Spaß.

Kunstlehrerin Anja Otte steht mit Rat und Tat zur Seite. Sie erklärt, dass die quadratisch angeordnete Staffelei aus vier Teilen besteht, die aneinander gebaut worden und so sehr standhaft und stabil sind. Sie sollen im Stehen und auch draußen in der Natur benutzbar sein. Die Tischlerei Schäffer aus Stemwede hat sie nach Anja Ottes Plänen angefertigt. Finanziert hat die Staffelei die Anna Sophie Stegkemper Stiftung.

Das Brett, das Melek bemalt, ist die Seitenwand eines Regals, das als Gebrauchsgegenstand und Kunstobjekt gleichermaßen entstehen soll. Ähnlich dem Werkdesign, bei dem industriell nutzbare Produkte durch künstlerische Gestaltung einen besonderen Touch bekommen. Das Projekt innerhalb des zweiten Schulhalbjahres, an dem die Kunstklasse 8KU gerade als Produktgestalter arbeitet, ist mit der Herstellung der Regalteile sehr zielorientiert. Die Regale werden bemalt, zusammengebaut und sind dann vielseitig verwendbar. Auch die Bilder mit dem Art Lettering sollen einem bestimmten Zweck zugeführt werden. Im Juli sollen sie, ebenso wie die Regale, als Teil einer Ausstellung im Anna Sophie Stegkemper Haus zu sehen sein. Schon jetzt machen die bisherigen Arbeiten der Schülerinnen und Schüler einen sehr vielversprechenden Eindruck. Man darf gespannt sein auf die fertiggestellten Produkte. Eine sehr schöne Arbeit!

Fussball-Europameisterschaft 2016

26.06.2016      Die Klasse 7f hat anlässlich der diesjährigen Europameisterschaft ihr zeichnerisches Talent spielen lassen und sehr schöne Bilder erstellt, von denen es die besten auf unsere Stellwand geschafft haben. Unter dem Motto "Ballspielen verbindet" sind sie derzeit im Verwaltungstrakt unserer Schule zu sehen.