Abschied nach ereignisreicher Zeit

Mars Emanuella Uwizeye beendet ihr freiwilliges soziales Jahr

27.03.2017      Seit dem 6. April 2016 war sie bei uns. Jetzt ist ihr freiwilliges soziales Jahr vorüber und damit ist es Zeit für Mars Emanuella Uwizeye aus Ruanda, Lebewohl zu sagen. Wir blicken zurück auf ein Jahr mit vielen Ereignissen an unserer Schule und darum herum, an denen Mars beteiligt war. Dafür ihr ein ganz herzliches Dankeschön.

Von der Vereinten Evangelischen Mission in Wuppertal vermittelt hat Mars unsere Schule von Anfang an bereichert. Sie hat nicht nur den Unterricht in den Jahrgangsstufen 5 bis 7 begleitet. Mit dabei war sie auch bei Veranstaltungen und Fahrten, zum Beispiel in Ungarn und beim Festival "Weite wirkt", wo sie die europäische und deutsche Kultur ausführlich kennenlernen konnte. Als Botschafterin ihres Landes hat sie dabei einen Beitrag zur interkulturellen Öffnung geleistet. Im Rahmen einer Afrika-AG konnten die Kinder etwas über Mars' Land und seine Kultur erfahren. Mars hat darüber hinaus afrikanisches Trommeln auf originalen Instrumenten angeboten. Auch gelang es ihr, beim Abbau von Vorurteilen, denen sie anfangs selbst begegnet ist, mitzuwirken.

Mars hat weitgehende Einblicke in die Schulsozialarbeit erhalten und ganz nebenbei ihre Deutschkenntnisse erheblich erweitern können. Während sie anfangs überwiegend Englisch sprach, kann sie sich jetzt nach einem Jahr sehr gut auf Deutsch unterhalten. Doch auch ihre Englischkenntnisse waren von Vorteil. Die Schülerinnen und Schüler konnten die Gelegenheit nutzen, mit jemandem zu sprechen, der als Gast aus dem Ausland fließend Englisch kann. Das hat zu mehr Motivation im Unterricht beigetragen.

Obwohl sie ihre Arbeit an der Birger-Forell-Sekundarschule jetzt beendet hat, möchte sie versuchen, den Kontakt zur Schule, in der sie intensive Freundschaften geknüpft hat, aufrechtzuerhalten.

Danke, Mars, dass Du bei uns warst. Alles Liebe und Gute für die Zukunft.

Zeichen gegen Rechtsextremismus

27.03.2017      Betrachtet man die heutige Welt mit wachen Augen, stellt man leider immer wieder fest, dass politische Meinung stärker denn je dazu neigt zu polarisieren. Da kommt es oft zu Vorurteilen gegenüber Andersdenkenden und vermeintlich fremden Kulturen. Schnell ist dabei ein unbedachtes Wort ausgesprochen, schnell wird man in eine bestimmte Ecke gestellt.

Um dagegen ein Zeichen zu setzen, organisierte der Verein MitMenschen e. V. in der Woche vom 12. bis 18. März die Aktion "Bunt gegen schwarz-weiß" in Espelkamp. In ihrem Rahmen fand am Evangelischen Schulzentrum ein Vortrag zum Thema "Brauner Sumpf" statt. Ex-Neonazi Manuel Bauer berichtete vor Schülerinnen und Schülern aller drei Schulen über seinen Weg in die rechte Szene, was er dort erlebt hatte und wie es ihm gelang, aus der Szene auszusteigen.

Die Klassen 8HW, 8KU und 8KOM hatten den Vortrag besucht. Der folgende Bericht entstand im Rahmen des GL-Unterrichtes, Verfasser sind Edibe Eskioglu, Noah Kone, Jessica Löwen und Yasemin Tastimur aus der 8HW.

"Manuel Bauer hat eine Familie überfallen und die fünfjährige Tochter zusammengeschlagen. Er hat eine schwangere Frau auf den Bauch getreten. Außerdem hat er keinen Kontakt mit seiner Familie mehr. Seine Wohnung war mit Nazizeichen ausgestattet. Sie gingen als Nazis in Gruppen und machten jeden Ausländer runter und schlugen sie. Es gab eine Band, die in der Musik Ausdrücke benutzte, die gegen Ausländer waren. Daher wurden sie verhaftet, weil sie ein Mitglied der Nazis waren. Er wurde verhaftet, weil er einen Ladenbesitzer elf Tage eingesperrt hatte. Er hasste alle Läden von Ausländern. Er wurde im Gefängnis von seinen Kameraden angegriffen und die Türken haben ihm geholfen. Danach verstand er, dass Ausländer auch normale Menschen sind. Auf ihn wurde von den Nazis ein Kopfgeld ausgesetzt. Er musste daher sehr oft umziehen. Er entschuldigte sich bei dem Mann, den er gefangengehalten hatte. Der nahm die Entschuldigung an, aber verzieh ihm nicht. Bei einem Treffen sah er das kleine Mädchen, das er vor ein paar Jahren zusammengeschlagen hatte. Manuel Bauer besucht jetzt viele Schulen und erzählt über sein Leben."

Was Manuel Bauer letzten Endes tatsächlich dazu brachte, der rechten Szene den Rücken zu kehren, kann nicht mit letzter Sicherheit gesagt werden. Aber nach eigenen Angaben hatte er während seiner Haft ebenfalls einsitzenden Kameraden der rechten Szene gegenüber davon gesprochen, aus der Szene auszusteigen (Spiegel online berichtete am 28.11.2016 darüber, siehe hier). Dies hatte zur Folge, dass er von eben diesen Kameraden angegriffen wurde. Und ausgerechnet von denen, die er bis dato immer als minderwertig verunglimpft hatte und dementsprechend hasste, erhielt er Hilfe. Einige türkische Inhaftierte standen ihm bei, um die Angreifer abzuwehren. Dieses Erlebnis sei für Manuel Bauer so entscheidend gewesen, dass er den Schritt aus der gewaltbereiten rechten Szene letztlich begann, was ihm zunächst Verfolgung und Bedrohung von seinen ehemaligen Kameraden einbrachte. Daher musste er mehrfach seinen Wohnort wechseln. Inzwischen hat er sich komplett von seinen ehemaligen Gesinnungsgenossen distanziert und ist präventiv tätig. Heute hält Manuel Bauer in Schulen und anderen Einrichtungen Vorträge, die Jugendliche und Erwachsene zum Nachdenken anregen und im Umgang mit der rechten Szene sensibilisieren sollen, so auch am evangelischen Schulzentrum in Espelkamp.

Different colours - one game

Auftakt zur Aktionswoche für Vielfalt, Toleranz und Demokratie

12.03.2017      "Ein tolerantes, auf Vielfalt setzendes Espelkamp ist mir ein Anliegen." Mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Heinrich Vieker die Aktionswoche für Vielfalt, Toleranz und Demokratie unter dem Motto "Bunt statt schwarz-weiß". Da passte es ganz genau, dass die Musikklasse 7c und das Wahlpflichtfach "Darstellen und Gestalten" (Jahrgang 7) zu den Klängen von Dvoráks "Aus der Neuen Welt" eine sehr stimmungsvolle Einleitung gaben. Die Aktionswoche ist nun zum zweiten Mal in Espelkamp, nachdem der Verein MitMenschen sie letztes Jahr schon einmal sehr erfolgreich durchgeführt hatte. Toleranz sei wie die DNA Espelkamps, "Bunt statt schwarz-weiß" sei niemals weg aus der Stadt gewesen und dürfe niemals weg sein, so Vieker. Der Bürgermeister dankte Schulleiterin Ursula Beinlich für die Gastfreundschaft und die Möglichkeit, den Auftakt der Woche in den Räumlichkeiten der Sekundarschule stattfinden zu lassen. Nach einem kurzen Überblick über die einzelnen Veranstaltungen der Woche dankte er allen Beteiligten: "Ich bin stolz auf die Fülle der Aufgaben und dankbar, dass sich so viele einbringen."

Schulleiterin Ursula Beinlich bedankte sich sehr für diese guten Worte und begrüßte alle in der Aula versammelten Gruppen – ob groß oder klein, ob aus dem In- oder Ausland. Sie dankte allen, die den Auftakt gestalteten, und leitete mit den Worten "Bühne frei" über zum Programm, das die Musikklassen 5c und 7c, das Wahlpflichtfach "Darstellen und Gestalten", die Theater- und Musical AG und die Sängerinnen der "Crazy Pop Girls" nun auf die Beine stellten.

Was folgte, war eine sehr gut gelungene und stimmungsvolle Kombination aus Musik, darstellendem und sprechendem Theater. Im Rahmen einer Geschichte von einem Königreich, in dem es nur die Farben schwarz und weiß gibt, zeigten die Schülerinnen und Schüler, dass Buntheit mehr Freude spendet, interessanter ist und mehr Vielfalt bringt. In verschiedenen Alltagsszenen machten sie dem Publikum deutlich, dass es langweilig und eintönig ist, wenn man nur mit schwarz und weiß auskommen muss. Da gab es in einer Konditorei nur Kekse in schwarz-weiß. Die Popgruppe, die im Stadtpark auftreten sollte, war in denselben Farben gekleidet und spielte ebenso langweilige Songs. Im Kino liefen nur Schwarz-weiß-Filme. Schulunterricht im Königreich war beinahe schon unerträglich, weil es außer schwarz und weiß nichts gab, was man lernen konnte. Und ein Fußballspiel zu kommentieren, in dem die Mannschaften schwarz-weiße Trikots tragen und dann auch noch einen schwarz-weißen Ball spielen sollen, geriet für den armen Reporter zum Fiasko. Er brach schwindelig vor lauter schwarz-weiß auf der Bühne zusammen. So entschieden der König und seine Königin mit Hilfe ihres Butlers, dass sich hier etwas ändern muss. Die Farben schwarz und weiß schafften es auf einmal nicht mehr, ihre Gegensätzlichkeit hervorzuheben. In einer kurzen choreografischen Einlage verloren sie ihren Willen zu Konfrontation und wurden auf "bunt" umgestellt. Und wie durch Zauberhand erschienen lauter Gäste in verschiedenen Farben und sorgten am Schluss dafür, dass es im Königreich bunter wurde.

Die Botschaft dahinter ist eindeutig: Jeder ist anders und einzigartig. Die Gesellschaft ist vielfältig. Man kann nicht alle über einen Kamm scheren. Deshalb ist es wichtig, Toleranz zu leben und zu erhalten. Das gelingt am besten in einer Demokratie. Wo Demokratie fest in einer Gesellschaft verankert ist, hat Rassismus keine Chance. Dafür wirbt die Aktionswoche "Bunt statt schwarz-weiß" mit vielen Veranstaltungen, unter anderem auch mit einem Fußballturnier unter dem Motto "Different colours – one game", das am 18. März in der Turnhalle der Birger-Forell-Schulen stattfinden wird.

Der Nachmittag wurde abgerundet mit Köstlichkeiten aus vielen Ländern, z.B. der Türkei, dem Irak, Griechenland, Tansania, Russland und vielen anderen. Unsere Sozialarbeiterin Angelika Eirich und Praktikant Denis Louis haben das "Drumherum" des Nachmittags organisiert und zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der ganzjährig laufenden AG "Bunt statt schwarz-weiß" gestaltet. Dafür ein herzliches Dankeschön. Dank auch der tatkräftigen Unterstützung seitens der Elternschaft. Ebenfalls ein sehr herzliches Dankeschön geht an die Schülerinnen und Schüler der beiden Musikklassen 5c und 7c, des Wahlpflichtfaches "Darstellen und Gestalten", der Theater- und Musical AG und der "Crazy Pop Girls" für eine sehr gelungene Darbietung. Besonderer Dank geht an Claudia Schröder und Sabine Matthäus für das Einstudieren, aber auch an den Praktikanten Florian Martens für seine darstellerische Leistung und an Andreas Rose an der Technik.

Projekttage der Klasse 8IF2 am Berufskolleg

Von einer Buchecker zur Grillzange

Unser Tag in der Holzwerkstatt am Berufskolleg in Lübbecke

13.03.2017      Dominik und Annika aus der Klasse 8if2 berichten:

Zehn Schülerinnen und Schüler aus unserer Klasse waren mit Frau Schmidt am 7. März im Berufskolleg. Um 8.30 Uhr ging es los. Als erstes haben wir Herrn Lehde als Lehrer der Holzwerkstatt kennengelernt. Er leitete das Projekt und wurde von zwei Berufsschülern unterstützt. Uns wurden die Holz- und Metallwerkstätten gezeigt. Nachdem wir diese gesehen hatten, sind wir zum Holzlager gegangen, wo uns der Lebenslauf eines Baumes vor Augen geführt wurde: als Beispiel zeigte Herr Lehde uns wie aus der Buchecker ein Holzbrett wird. Wir suchten uns aus dem Lager ein über zwei Meter langes Brett aus und drei Mitschüler längten mit der Kreissäge Teile ab. Nachdem wir die Holzbretter hatten, gingen wir wieder in die Werkstatt zurück und Herr Lehde sägte für uns die Bretter auf die richtige Breite, wir durften nicht an die große Kreissäge dran. Dann schoben wir die Hölzer jeder einzeln durch einen Dickenhobel, danach waren sie schön glatt. Nun sägte Herr Lehde die Hölzer auf Maß und jetzt begann für jeden die eigentliche Arbeit: mit einer Schablone zeichneten wir die Form der Zange vor, nach Zeichnung wurden Löcher angezeichnet. Diese bohrten wir dann. Mit Raspel und Feile entstanden Griffmulden bei unserer zukünftigen Zange. An der Bandsäge trennte nun jeder sein Werkstück. Wieder musste das Holz ein zweites Mal durch den Dickenhobel. An einem Bandschleifer wurden die Reste der Bohrungen geglättet. Zwei Löcher für den Zusammenhalt, geleimt verschraubt und danach hieß es noch lange mit der Hand und feinem Sandpapier der Zange den letzten Schliff geben. Pünktlich 13:30 Uhr waren alle Zangen fertig und wir konnten sie mit nach Hause nehmen.

Daisy und Franziska ergänzen noch: Anfangs dachten wir, wir kriegen es nicht so schön hin wie auf dem Beispiel. Doch wir gaben uns echt Mühe und kriegten es am Ende genauso gut hin. Für uns persönlich war es sehr spaßig, ein neues Gebäude zu erkunden und eine Grillzange zu bauen.

Ein Tag in der Metallwerkstatt am Berufskolleg in Lübbecke

Zum zweiten Mal in einer Woche nahmen Schüler die Einladung zu einem Werkstatttag an. Am 9. März stand diesmal Metall auf der Bearbeitungsliste. Jeder sollte eine Puksäge unter Anleitung von Herrn Pellnat und drei seiner Berufsschüler fertigen.

Wikipedia sagt dazu: „Eine Puksäge ist eine kleine Handsäge mit auswechselbarem Sägeblatt. PUK ist eine eingetragene Marke der Josef Haunstetter Sägenfabrik KG.“

Aber bevor es richtig losging, standen Arbeitsschutz und eine ausführliche Unterweisung auf dem Plan. Dann konnte jeder Teilnehmer eine Werkbank in Beschlag nehmen und das Werkstück mit einer Punktlandung auf 13.30 Uhr anfertigen.

Arbeitsplan 1

An einer Biegevorrichtung wurde der Bügel gebogen. Der Bügel wurde mit einer Handsäge abgelängt. Das Werkstück wurde entgratet. Schlitze für das Sägeblatt wurden eingesägt. Die Schraubfläche wurde plangefeilt. Die Oberfläche wurde geschliffen.

Arbeitsplan 2

Der Griff wurde entgratet. An der Stirnseite wurde eine Bohrung vorgenommen. Ein M6 Gewinde wurde geschnitten.

Arbeitsplan 3

Die Skizze für die Gestaltung des Griffes wurde angefertigt und übertragen. Der Griff wurde je nach eigener Vorstellung gebohrt, gefeilt und natürlich am Ende geschliffen. Griff und Bügel wurden verbunden, das Sägeblatt eingespannt.

Luca, Rene, Thomas und Jonathan sind sich einig: Uns hat besonders Spaß gemacht das Bohren an den Maschinen, auch das Biegen des Bügels davor. Anstrengend war das ganze Schleifen. Die Berufsschüler haben uns auch sehr gut geholfen.

Maximilian: Ich fand das mit dem Metall ganz gut und es hat mir echt sehr viel Spaß gemacht. Ich habe mich sehr bemüht den Griff so zu gestalten, ich bin aber zufrieden mit meinem Ergebnis. Ich habe die Säge meinem Vater geschenkt und er hat sich sehr darüber gefreut und hat sie seinen Kollegen gezeigt.

"Glaubt an euch selbst, macht euer Ding!"

Kulturprojekt zum dritten Mal an der Sekundarschule

28.02.2017      Das vor zwei Jahren begonnene Projekt "Kulturelle Vielfalt – Vielfalt der Kulturen" fand am 24. Februar 2017 seine Fortsetzung in der Aula der Birger-Forell-Sekundarschule. Bereits zum dritten Mal arbeiteten die Birger-Forell-Sekundarschule (BFS) und das Berufskolleg Lübbecke im Projekt zusammen. Aus dem 6. Jahrgang der BFS nahmen 25 Schülerinnen und Schüler teil. Vom Berufskolleg fanden 50 Studierende des Studiengangs "Erzieher/Erzieherin" den Weg in die Aula der Schule. Wieder dabei waren die Theaterpädagogik des Stadttheaters Minden unter Viola Schneider, die Rapschool NRW mit Daniel Schneider und die Peter-Gläsel-Stiftung – Bereich Community Dance mit Andreas Wegwerth.

In einer eindrucksvollen Werkschau zeigten alle Teilnehmer ihre während einer intensiven Woche erarbeiteten Darbietungen. So konnten die eingeladenen Sekundarschüler und ihre Lehrer unter dem Thema "Heimat ist Liebe" spannende Geschichten aus dem Leben mitverfolgen. Diese Alltagssituationen waren von der Theatergruppe wunderbar gespielt und hatten überraschende Wendungen, die auch an Kriminalromane denken ließen. Mit humorvollen Szenen sparten die Darsteller nicht.

Der zweite Höhepunkt der Schau waren die Rapper mit fünf Songs verschiedener Themen. Daniel Schneider brachte mit "Ich sag' Hip, ihr sagt Hop!" das Publikum in Stimmung. Die Zuschauer gingen begeistert mit, als die fünf Gruppen ihre Songs präsentierten. Inhaltlich und musikalisch zeigten die Raps alles, was es für erfolgreiche Songs dieses Genres braucht. Der Rhythmus ging ins Blut, die Themen berührten Lebensbereiche, die allen Jugendlichen wichtig sind. Mit Liebe, Verlassensein, Freundschaft, Träume und Visionen reflektierten sie die gesamte Bandbreite von Gefühlen, die Jugendliche während ihres Heranwachsens durchleben und auch durchleiden können. Im Kern war die Botschaft aller Songs sehr deutlich: "Glaubt an euch selbst, macht euer Ding."

Im dritten Teil zeigte die Gruppe Community Dance, wie eine normale Tanzstunde abläuft. Andreas Wegwerth leitete sie mit einer kurzen Erläuterung ein. Die Tänzer folgten seinen Anweisungen und entwickelten eine wunderbare Choreographie. Dann steigerten sie Geschwindigkeit und Rhythmus zu verschiedenen jeweils passenden Musikstilen und boten völlig überraschende, fließend ineinander übergehende und sich immer neu entwickelnde Figuren. Eine beeindruckende Leistung nach nur einer Woche Probenarbeit, wenn man bedenkt, dass für eine Minute Aufführung etwa eine Stunde choreographische Arbeit nötig ist.

Alle drei Gruppen verdienen für ihre Präsentationen allerhöchste Anerkennung und ein großes Lob für ihr Engagement während dieser Woche. Alle Teilnehmer haben gemeinsam und eigenständig tolle Ideen entwickelt. Susanne Walter vom Berufskolleg lobte die Kooperation beider Bildungseinrichtungen und ergänzte, es sei "ganz großartig, dass wir so kollegial und fast schon freundschaftlich zusammenarbeiten". Eine Fortsetzung des Projekts ist für den Juni als Dreitagesprojekt geplant.

Die beiden Schulleiter Stefan Becker und Ursula Beinlich würdigten die Leistungen aller Beteiligten mit einem großen Dankeschön. In besonderem Maße ging das an Claudia Schröder und die engagierten Praktikanten von der Sekundarschule, an Karin Detert vom Berufskolleg, und an Viola Schneider vom Stadttheater Minden, Daniel Schneider von der Rapschool und Andreas Wegwerth von Community Dance. Man darf sehr gespannt sein auf die Fortsetzung.

Rekord: 290.808 Schülerinnen und Schüler waren beim Informatik-Biber 2016 dabei!

19.02.2017      "Noch nie knobelten, grübelten und lösten so viele Schüler die Aufgaben des Informatik-Bibers wie im Jahr 2016. Nach rund zehn Jahren Biber-Geschichte freuten sich die Organisatoren über rund 290.000 Schülerinnen und Schüler von 1749 Schulen die beim bundesweiten Schülerwettbewerb dabei waren."

Das können wir nachlesen auf der Seite http://www.informatik-biber.de/

Von unserer Schule nahmen 26 Schülerinnen und Schüler des Informatikkurses Stufe 7 teil.

Als Premiereneinstieg erreichten Tamerlan Aseev, Erik Braun, Ben Jakob Junker, Irina Haustov und Rebecka Knost die Stufe „Anerkennung“.

Aus der Profilklasse 8if2 kamen von 25 Teilnehmenden Niklas Dyck, Jonas Dyck und Annika Sinz auf einen beachtlichen 3. Rang. Es erreichten Lara Heinrichs, Laura Riegel, Jonas Holzvogt, Jonathan Krieger, Luca Müller, Jonathan Epp, Joshua Sawadski, Timotheus Fröse, Matthäus Fröse und Felix Maßciaßek die Stufe „Anerkennung“.

Auf den Bildern zeigen alle Teilnehmer ihre Urkunden. Die Platzierten erhielten kleine Preise von der Schulleitung. Herzlichen Glückwunsch!

Suchtpräventionstage der Stufe 7

19.02.2017      Nein, es sind keine Außerirdischen gelandet. William und Gülsüm tragen eine „Rauschbrille“, die über 1 Promille simuliert. Jeder Teilnehmer der Suchtpräventionstage musste damit eine Hindernisfahrt auf dem Dreirad absolvieren oder zugeworfene Bälle fangen.

Zwei Tage fanden sich die Klassen in „außerschulischen Lernorten“ ein. Die 7a konnte die Räume des RealLife in Espelkamp nutzen. Ein gemeinsames Frühstück eröffnete beide Tage, Übungen zur Stärkung der Gruppe, Gespräche in Kleingruppen, Filme und anschauliche Demonstrationen, wie die der „Smoking Sue“, rundeten den Tagesablauf ab.

Zwischen Potentialanalyse und Berufsfelderkundungen

19.02.2017      Nach der Potenzialanalyse für die Schülerinnen und Schüler der Stufe 8 konnte mit Unterstützung durch das Technikzentrum Hille Ende Dezember ein Berufsparcours in der Aula der Schule stattfinden (die Neue Westfälische und das Westfalen-Blatt berichteten im Dezember, siehe unter Presseberichte).

Die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen der Realschule stellten sich, nachdem sie ihr dreiwöchiges Schülerbetriebspraktikum erfolgreich beendet hatten, am 31. Januar den Fragen der Achtklässler der Sekundarschule an den verschiedensten Stationen zu den Berufsfeldern. Alle Neuntklässler hatten sich hervorragend vorbereitet und ihre Präsentationen mit Plakaten, praktischen Modellen oder mediengestützten Vorträgen untermauert.

Frostige Zeiten für Mensch und Tier

29.01.2017      Im Nawi-Unterricht der 5. Klassen stand kürzlich das Thema "Tiere im Winter" auf dem Programm. Nur Eis und Schnee? Kein Leben mehr im Teich? Was machen jetzt die Bodentiere im Wald? Die Klasse 5d wollte es genauer wissen und unternahm einen Ausflug ins Biologiezentrum Gut Bustedt nach Hiddenhausen.

Forscher im Wald - zumindest für einen Tag konnte die 5d den Unterricht nach draußen verlegen. Auch bei Minusgraden "leben" Bodentiere wie Käfer, Würmer und Schnecken dank der Winterstarre. Sie lassen sich im Boden einfrieren und werden erst wieder mit steigenden Temperaturen im Frühling aktiv.

Hat die Klasse 5d etwa im Bustedter Wald einen Baum gefällt? Nein, denn Reyyan, Zeynep und Adrian sind weiterhin den Tieren in Winterstarre auf der Spur. Sie möchten gerne im Waldboden einen Molch oder einen Frosch finden. Sämtliche Amphibien aus den Bustedter Teichen verbringen den Winter im Wald und wandern zur Laichzeit zurück in ihre Geburtsteiche. Dabei legen die kleinen Amphibien teilweise große und gefährliche Wegstrecken zurück.

Nach der Forschung im Wald ging es zurück zur Wasserburg Gut Bustedt. Vor und zum Glück nicht im Kerker fand das Erinnerungsfoto an diesen Winter-Ausflug statt. Mit dem Eichhörnchen-Spiel war dann dieser Forschertag zu Ende. Die 5d möchte im Sommer noch einmal wieder nach Bustedt kommen.