Umweltschutz praktisch umgesetzt

12.04.2018      Von Anbeginn hat die Birger-Forell-Sekundarschule Espelkamp den Umwelt- und Naturschutz fest in ihrem Schulprogramm verankert. Was die Realschule anfing, setzt die Sekundarschule fort. Erlebbar ist das am Schulgarten, der sich in den Außenanlagen neben dem Tartanplatz befindet. Jedes Frühjahr kann man eine Vielfalt von blühenden Pflanzen und geflügelten Besuchern erleben. Insekten und Vögel geben sich ein Stelldichein. Sie sorgen dafür, dass es jedes Jahr zu dieser Blütenpracht kommt. Der Mitarbeit von engagierten Schülerinnen und Schülern ist es dabei zu verdanken, dass der Schulgarten inzwischen auf einer interaktiven Landkarte auf der Website des NABU verzeichnet ist. Als torffreier Garten ist es der zweite seiner Art im Kreis Minden-Lübbecke. Darauf sind die Schülerinnen und Schüler zurecht stolz. Zum Thema Torf haben die Junior-Moorführerinnen Anna-Lena und Rebecka zusammen mit ihrer Lehrerin Stephanie Sundermeier im Biologieunterricht der Klasse 8f eine ganze Reihe gehalten. Sie experimentierten mit Torf, entwarfen ein Moor-Maskottchen und lernten die Moorflora im Schulgarten kennen. Entliehene Moortiere aus dem Biologiezentrum Bustedt, gestaltete Poster, Ausflüge ins Große Torfmoor zum Moorhus, das Kooperationspartner der Schule ist, und vieles mehr rundeten die Unterrichtsreihe ab.

Der torffreie Schulgarten ist jetzt offiziell als solcher gekennzeichnet. Zu diesem Zweck wurde ein Schild, das auf die Zusammenarbeit mit dem NABU verweist, im Schulgarten aufgestellt. Dabei mitgewirkt haben Anna-Lena und Rebecka aus der Klasse 8f und Alexandra, Luca, Jan-Luca und Fabrice aus der Klasse 6d zusammen mit Biologielehrerin Stephanie Sundermeier. Mit ihrem Engagement und der jahrelangen unermüdlichen Arbeit haben die beteiligten Schülerinnen und Schüler gezeigt, dass Nachhaltigkeit im Umweltschutz möglich ist. Eine sehr wichtige Erkenntnis in Zeiten von Umweltzerstörung und Klimawandel.

Alle Bilder Copyright N. Hass

Bau dein Ding

09.04.2018 (schm)      Kurz vor den Osterferien machte der große Infobus der Bauindustrie in Espelkamp Halt. Das nahmen Schülerinnen und Schüler der Stufe 9 zum Anlass, viel Neues über die Berufe in der Baubranche zu erfahren. So konnten sie sich an vielen praktischen Stationen ausprobieren. Beispielsweise prüften sie das Gewicht verschiedener Baustoffe, ertasteten Oberflächen und bedienten einen kleinen Modellbagger. Auch konnten sie Ventile in einem Rohrleistungssystem so stellen, dass Rauch eine bestimmte Bahn nahm, in einem Simulator auf einen Kran „klettern“ und einen Bungeesprung erleben. Die praxisnahen Erfahrungen erlebten die Schülerinnen und Schüler als sinnvolle Ergänzung zum im Januar absolvierten Schülerbetriebspraktikum. Insgesamt war es ein abwechslungsreicher und spannender Donnerstag.

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Ein freiwilliges Jahr an der Birger-Forell-Sekundarschule geht zuende

26.03.2018      Nach sehr abwechslungsreicher Zeit beendet Ana Inciongs ihr freiwilliges soziales Jahr an der Birger-Forell-Sekundarschule. Die junge Philippinin kam über die Vereinte Evangelische Mission an die Schule und wirkte ausschließlich dort als tatkräftige Unterstützung vieler Schülerinnen und Schüler. Sie lernte die Kooperationspartner Isy 7 und Real Life im Bereich der Nachmittagsangebote kennen. Über ihre sehr abwechslungsreiche Zeit resümierte sie an ihrem letzten Tag kurz vor den Osterferien.

Mit den Kindern zu arbeiten und sich für die Schule einzusetzen habe ihr sehr viel Spaß gemacht. Sie habe, trotz manch anfänglicher Schwierigkeiten, viele positive Erfahrungen machen können. Die für sie wichtigste war, dass sie mit den Kindern und Jugendlichen immer sprechen konnte. „Ich fand das gut“, sagte sie voller Stolz, „obwohl es anfangs Probleme mit der Sprache gab. Aber ich habe es geschafft, vieles immer besser zu verstehen.“ Gefragt nach ihren spannendsten Momenten erzählte Ana, dass ihre Arbeit an der Schule jeden Tag neue und interessante Erlebnisse und Erfahrungen bereit hielt. Das betraf die Unterstützung im Unterricht genauso wie die Gestaltung eines Philippinentages oder den Englischunterricht im kleinen Kreis als spezielles Hilfsangebot für die Schüler. „Das Wichtigste ist, Begabungen zu teilen“, hob sie hervor. Aber auch die Begegnung verschiedener Kulturen helfe dabei, den eigenen Horizont zu erweitern. Das gelte für sie als Erzieherin genauso wie für die Kinder und Jugendlichen.

Ana plant, in Kassel den Studiengang Soziale Arbeit mit Abschluss als Bachelor zu belegen. Der praktische Teil umfasst eine zweijährige Ausbildung als Erzieherin, gefolgt vom eigentlichen Fach Soziale Arbeit, das weitere zwei Jahre dauern wird. Doch zunächst wird Ana zurück in ihre Heimat gehen, um dann im September wieder nach Deutschland zu kommen.

Interkultureller Poetry Slam

Schüler der Sekundarschule mit am Start

21.03.2018      Teil der Aktionswoche "Bunt-statt-schwarz-weiß" war der am 14. März stattgefundene Poetry Slam, an dem auch Schüler der Birger-Forell-Sekundarschule teilnahmen. Ursprünglich war der Slam eine Darbietungsform zum Vortrag von Gedichten, die in den USA in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts entstand. Am Abend im Elite-Kino Espelkamp waren Textgattungen unterschiedlicher Art zu hören (die Neue Westfälische berichtete). Besonders anrührend kamen die Geschichten zweier syrischer Schüler herüber. Um all denen einen Einblick zu geben, die den Abend nicht miterleben konnten, haben wir sie hier hochgeladen. Zunächst der Text von Abdallah Alalousi.

Die Flucht nach Deutschland

Ich bin Abdallah Alalousi. Ich komme aus Syrien und bin 15 Jahre alt. Seit 7 Jahren ist Krieg in Syrien. Am Anfang des Krieges sind nur in den großen Städten Bomben gefallen. Aber nach einem Jahr fielen auch Bomben auf unsere Stadt. Als es in unserer Stadt gefährlich wurde, kam mein Vater zu mir und sagte, dass wir flüchten müssen. Ich habe das nicht ernst genommen, bis eine halbe Stunde später eine Bombe in der Nähe unseres Hauses explodiert ist.

Mein Vater hat gesagt, dass mein ältester Bruder und ich als erste aus der Familie nach Deutschland flüchten müssen. Der Grund dafür, dass mein Vater meinen Bruder und mich auf die Flucht geschickt hat, ist der, dass es unmöglich für die ganze Familie war, auf die Flucht zu gehen. Wir hatten nicht genug Geld, um die Flucht für die ganze Familie zu bezahlen. Außerdem war es zu gefährlich, mit 6 Personen zu fliehen.

Mein Bruder und ich wussten, dass wir eine gefährliche Reise vor uns hatten und wir auf der Flucht sterben konnten. Wir hatten Angst um unser Leben und das der Familie. Unter Tränen haben wir uns von unseren Eltern und Geschwistern verabschiedet. Mit dem Bus fuhren wir zur türkischen Grenze. Dafür brauchten wir einen Tag. Wir brauchten 2 Versuche um unbemerkt über die syrisch-türkische Grenze zu kommen. Danach sind wir an die Küste des Ägäischen Meeres in der Nähe von Izmir gefahren. Es hat eine Woche gedauert, um einen Schlepper zu finden, der uns mit seinem Boot nach Griechenland bringen wollte. Diese Woche war eine harte Zeit für uns. Wir waren nahe daran aufzugeben. Als wir meinen Vater mitteilten, dass wir zurück kommen wollten, hat er uns gesagt, dass sich die Situation in Syrien inzwischen sehr verschlechtert hatte.

Dann haben wir unsere Meinung geändert und einen Schlepper gesucht, der uns mit einem Boot, das 3 Meter lang und 1,50 Meter breit war, nach Griechenland bringen wollte. Mit 50 Personen in diesem Boot schickten uns die Schlepper auf die gefährliche Reise über das Ägäische Meer. Weil das Wetter gut war, erreichten wir nach etwa 2 Stunden sich griechische Küste, Wir haben großes Glück gehabt, dass wir unterwegs nicht ertrunken sind. Viele Menschen kommen auf der Überfahrt um.

Von Griechenland sind wir nach Mazedonien gegangen, es dauerte 3 Tage. Nach einem weiteren Marsch von 4 Tagen sind wir in Serbien angekommen.

Über Felder und durch Wälder sind wir danach nach Ungarn gekommen. Als wir die serbisch-ungarische Grenze zu überschreiten versuchten, wurden wir von der ungarischen Polizei entdeckt und verfolgt. Zum Glück konnten wir entkommen. Mit einem PKW, dessen Fahrer 400 € pro Person von uns verlangte, kamen wir nach Budapest. Von dort wurden wir in dem verschlossenen Laderaum eines Lieferwagens nach Österreich und von dort nach Deutschland gebracht. Diese Fahrt mit dem Lieferwagen war nicht ungefährlich, weil der Laderaum luftdicht abgeschlossen war und wir wegen fehlender Sauerstoffzufuhr von außen, zu ersticken drohten. Bei unserer Ankunft in München war ein siebenjähriges Mädchen bereits bewusstlos.

Die deutsche Polizei in München hat uns danach in ein Auffanglager für Flüchtlinge gebracht und mein Bruder und ich waren froh, dass wir in Deutschland waren.

Nach eineinhalb Jahren durften meine Eltern mit meinem Bruder und meiner Schwester zu uns nach Espelkamp kommen.

Nun der Text von Midas Sido.

Mein Lebenstext

Ja, ich bin in Syrien geboren am 10.01.2004 in einer großen Stadt. Als ich fünf Jahre alt war, bin ich zum Kindergarten gegangen, ein Jahr später bin ich zur ersten Klasse gegangen. Und da habe ich bis zur vierten Klasse gelernt und dann war in Syrien in unserer Stadt ein richtiger Krieg. Dann meinte mein Vater, wenn wir nach Deutschland kommen, ist es besser, weil er meinte, in Deutschland ist kein Krieg und es ist ganz sicher da.

Dann ist mein Vater nach Deutschland gekommen am 18.06.2014. In der Zeit haben wir bei meinen Großeltern gelebt. Da bin ich weiter zur Schule gegangen. Das war richtig gefährlich. Aber ein Jahr später hat mein Vater die Familie zusammengeholt und wir sind mit dem Flugzeug nach dem Libanon geflogen und von dort weiter nach Deutschland. In Deutschland bin ich zwei Jahre zu einem Sprachkurs gegangen. Nach diesen zwei Jahren bin ich auf die Sekundarschule gekommen und habe in einer achten Klasse angefangen.

Ich spiele Fußball in einem Verein in Espelkamp. Er heißt FC Preußen Espelkamp. Das ist eine ganz starke Mannschaft und ich bin stolz auf mich.

Train Kids

Dirk Reinhardt liest aus seinem Roman

18.03.2018      Es kommt nicht oft vor, dass man spannende Literatur direkt aus dem Mund ihres Autors hören kann. Doch wenn es passiert, ist es mitunter sehr ergreifend. So geschah es, als Jugendbuchautor Dirk Reinhardt am vergangenen Dienstag an der Birger-Forell-Sekundarschule zu Gast war und aus seinem Roman Train Kids einige zentrale Stellen vor den 7. und 8. Jahrgangsstufen vorlas.

Es ist sein vierter Roman für Jugendliche, der durch Aktualität seines Themas besticht. Weltweit existieren Flüchtlingsströme in Richtung der Industrieländer. Nicht nur Europa ist davon betroffen, auch die USA müssen mit diesem Problem fertig werden. Trumps Vorschlag des Mauerbaus zwischen den USA und Mexiko ist nicht nur heftig umstritten, sondern er verschärft die Problematik zusätzlich. Denn Mexiko ist Transitland für Flüchtlinge aus Guatemala, Honduras und El Salvador. Dirk Reinhardt war in Mexiko vor Ort und bekam seine Hintergrundinformation für Train Kids aus erster Hand. Jugendliche Flüchtlinge erzählten ihm ihre Lebensgeschichten. Vor allem berichteten sie über ihre Erlebnisse während der Flucht und die Praktiken der Schleuser und Polizei.

Es sind meist Dreizehn- bis Siebzehnjährige, die sich als blinde Passagiere per Güterzug auf den Weg nach Norden machen, um in den Vereinigten Staaten ein besseres Leben zu finden. Oft folgen sie auch ihren Müttern, die, von ihren Ehemännern verlassen, manchmal Jahre vorher in die USA übergesiedelt sind in der Hoffnung, mit ihrem guten Verdienst zurückzukommen und die Familie besser versorgen zu können. Es sind tragische Geschichten, die Dirk Reinhardt in seinem Roman verarbeitet hat. Gefahren lauern überall: auf den Zugdächern, am Wegesrand in Form von Banditen und korrupten Polizisten, auch klimatisch ist eine solche Reise eine Herausforderung. Von subtropischen Zonen geht es durch Wüsten und Ödland bis ins Hochgebirge, und das alles nur mit der Kleidung, die die Jugendlichen am Leibe tragen. Meist sind das nur Hosen und T-Shirts, weil sie nicht wissen, dass der Weg sie auch in kältere Zonen führt.

Dirk Reinhardt erzählt von fünf Jugendlichen, Miguel, Fernando, Jasmina (die sich Jas nennt, um nicht als Mädchen erkannt zu werden und sich gegen Belästigung zu schützen), Angel und Emilio. Diese Fünf lernen sich zu Beginn der Reise zufällig kennen und beschließen, gemeinsam aufzubrechen. Während ihrer Flucht nach Norden erleben sie all die dramatischen Ereignisse, die reale Jugendliche täglich durchstehen müssen. Auch sie geraten in die Fänge korrupter Polizisten, verletzen sich beim Aufspringen auf einen Güterzug und leiden unter den sonstigen Strapazen der Flucht. Aber es wird ihnen auch Hilfe zuteil. Ein Padre gewährt ihnen in seiner Kirche vorübergehend Asyl, als sie Gefahr laufen, von der Polizei verhaftet zu werden.

Wie der Roman endet, ließ Dirk Reinhardt offen, um denen, die ihn lesen möchten, die Spannung zu erhalten. Und die war fast von Beginn an zu spüren. Reinhardt erzählte sehr anschaulich mit Hilfe von selbst gemachten Fotos über die Entstehung des Romans und von seinen Erlebnissen und Gesprächen in Mexiko. Er las die ausgewählten Passagen des Romans mit eindringlicher Stimme. Die Schülerinnen und Schüler hörten hoch konzentriert und interessiert zu und stellten noch viele Fragen. Der Einblick in Train Kids hat viele sehr berührt. Die Lektüre des Buches kann dazu beitragen, den in Wohlstand lebenden Menschen bewusst zu machen, dass es anderswo in der Welt erheblich schlimmer zugeht. Man mag hoffen, dass solche Geschichten einen Beitrag zu mehr Menschlichkeit leisten.

BUNT STATT SCHWARZ-WEISS

Foto: Anja Buhrmann

MitMenschen für Vielfalt, Toleranz & Demokratie

Eröffnung der Aktionswoche 2018

13.03.2018      „Die Welt ist bunt und besteht nicht nur aus schwarz und weiß.“ Mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Heinrich Vieker die Aktionswoche Bunt Statt Schwarz-Weiß und verknüpfte dies mit einem herzlichen Dank an alle Beteiligten. Unter dem Motto „Mensch ist Mensch“ stellten Schülerinnen und Schüler der Birger-Forell-Sekundarschule und des Berufskollegs Lübbecke ihr während der letzten Woche erarbeitetes Crossover-Projekt vor.

Als Geschäftsführerin der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung betonte Nadine Sträter, dass Bunt Statt Schwarz-Weiß ein Projekt zur erfolgreichen Integration und einem interkulturellen Miteinander Jugendlicher mit Fluchterfahrung sei. Musik sei die „erste Sprache, die wir Menschen erlernen. Alle Projektbeteiligten sind ein Vorbild für die gelebte Integration“, ergänzte Nadine Sträter.

Anschließend begrüßte Schulleiterin Ursula Beinlich die Gäste und dankte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Erfreut zeigte sie sich über die persönliche Anwesneheit von Nadine Sträter von der Liz Mohn Stiftung, welche diese Projektwoche unterstützt hat. Sie dankte außerdem der Anna-Sophie-Stegkemper-Stiftung für ihre grundsätzliche Unterstützung der kulturellen Arbeit. Sie betonte, dass der Entwicklungsprozess als besonders wichtig und wertvoll zu sehen sei. Stefan Becker, Leiter des Berufskollegs Lübbecke, deutete darauf hin, dass „Schulen Flagge zeigen müssen“. In seiner Eröffnungsrede an alle Beteiligten sagte er: „Es gibt zwei internationale Förderklassen im Berufskolleg Lübbecke, wovon sich auch Schüler heute als Projektbeteiligte engagieren.“

Die folgenden Darbietungen der drei Projektbereiche konnten sich sehen und hören lassen. Zunächst führten Schüler eindrucksvolle Theaterszenen auf. In einem Bus zum Beispiel kam es zwischen einigen Fahrgästen verschiedener Herkunft zum Konflikt, den der Busfahrer schlichtete. Die Message: Wir sind alle Menschen. Daran schloss sich eine Tanzdarbietung an. Nach einer sehr gut erarbeiteten Choreographie bewegten sich die Darsteller in verschiedenen Formationen über die Bühne, zuerst in schwarz-weißer Kleidung, die sie später dann durch bunte Oberteile ersetzten. Im weiteren Verlauf tanzten sie nach Art eines Volkstanzes durch die gesamte Aula und verzauberten das Publikum mit einer tollen Atmosphäre. Alle klatschten begeistert im Rhythmus der Musik mit. Die dritte Darbietung zeigte ein während der Projektarbeit erstelltes Video. Die von den Teilnehmern erarbeiteten Raps hat die Gruppe gekonnt unter der Leitung von Daniel Schneider in filmische Szenen umgesetzt. Im Vordergrund stand dabei der Rap „Mensch ist Mensch“, der alle mitriss.

Zum Schluss kamen alle Teilnehmer auf die Bühne für ein gemeinsames Foto. Ein ganz herzlicher Dank ging an Daniel Schneider, Freier Dozent für künstlerisch-kulturelle Arbeit und Leiter der Rapschool NRW, an Andreas Wegwerth, Freier Dozent und Tanzcoach der Peter Gläsel Stiftung, an Viola Schneider, Theaterpädagogin am Stadttheater Minden, an Karin Detert vom Berufskolleg Lübbecke und an Claudia Schröder von der Birger-Forell-Sekundarschule.

Im Anschluss an diese gelungene Auftaktveranstaltung gab es für alle Teilnehmer und Gäste ein internationales Buffet, organisiert durch die Schulsozialarbeiterin der Birger-Forell-Sekundarschule, Angelika Eirich. Ein herzlicher Dank an helfende Schüler und Eltern sowie an die Firma Marktkauf, die Getränke gesponsert hat.

Drei Tage der Orientierung im Januar 2018

05.03.2018 (schm)      Die Klassen der Stufe 8 erlebten drei spannende, arbeitsintensive Tage in der JuBi Tecklenburg (www.jubi-te.de).

Die Stärkung der Klassengemeinschaft durch gruppendynamische Spiele und Übungen stand am ersten Tag im Vordergrund. Am zweiten Tag arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in klassenübergreifenden in Projektgruppen, wobei neben dem Gemeinschaftsgedanken auch noch sowohl handwerkliches als auch kognitives Geschick geprägt wurde.

Die Schüler ordneten sich interessengerichtet folgenden Projekten zu:

• in der Werkstatt beim Bau großer Holzrahmen, die mit Stoff bezogen und in vielerlei Art und Weise gestaltet wurden

• beim Schwarzlichttheater vom Schreiben des Skriptes bis zur perfekten Bühnenshow

• beim Fotografieren und Entwickeln der Bilder im Fotolabor in Tauchbädern

• bei der digitalen Fotografie und dem Zusammensetzen zu einer Bildergeschichte mit Hilfe von PowerPoint

• beim Drehen eines Kurzfilmes, vom Drehbuch bis zum Fünf-Minuten-Krimi

Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich fast durchweg begeistert von den Angeboten. Dazu trugen in großem Maße die Referenten bei, die die Projekte (an-) leiteten.

Alle Projektergebnisse wurden am Abend des zweiten Tages den Mitschülern und Lehrern präsentiert.

Am letzten Tag wurde noch einmal der Gemeinschaftsgedanke innerhalb der Klasse aufgegriffen und gefestigt und die Tage der Orientierung gemeinsam mit allen Beteiligten reflektiert.

Die positive Resonanz bei Schülern und Lehrern motiviert die Schule dazu, die Tage der Orientierung zukünftig im Fahrtenprogramm der BFS festzuschreiben und somit zu einer festen Institution im Jahrgang 8 zu machen.

Informatiker und Techniker im Berufskolleg

Techniker und Informatiker der Stufe 8 erleben einen oder sogar auch zwei Tage am Berufskolleg in Lübbecke

23.02.2018 (schm)      In der Metallwerkstatt wurde eine PUK-Säge hergestellt. Nach einer Stunde Gespräch über Metalle, Dichte, Werkzeuge und Sicherheitshinweise ging es an die Herstellung der Säge: Entgraten, Bügel biegen (= Hebelgesetz), Spalt für Sägeblatt in die Bügelenden sägen, Loch bohren, Loch senken, Gewinde schneiden, Griffmulden feilen, Bügel einstecken, festschrauben, Sägeblatt anpassen, fertig!

Was hier einfach klingt, war ein 5stündiger Arbeitsprozess.

In der Holzwerkstatt begann die Arbeit in der Holzkammer, die Entstehung eines Brettes vom Samen bis zum erntbaren Baum wurde anschaulich dargebracht.

Am Montag, 19. Februar, entstand unter den Händen der fleißigen Teilnehmer ein Kleiderbügel aus Kiefernholz. Das Werkzeug Hobel hatten dabei wohl die meisten das erste Mal in der Hand. Die Donnerstagsgruppe (22.2.) konnte nach getaner Arbeit die gefertigten Grillzangen aus Buchenholz vorzeigen.

Für Teilnehmer an beiden Werkstätten war klar, welcher Werkstoff der Favorit ist, der dann auch in die weitere Planung in Richtung Berufswahlorientierung einbezogen werden wird.

Die Gruppen danken den Lehrern und Schülern des Berufskollegs, die diesen Tag ermöglicht haben, recht herzlich.

Gedenktag an der Birger-Forell-Sekundarschule

01.02.2018      Der 27. Januar wird seit 1996 jedes Jahr als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus begangen, so auch an den Birger-Forell-Schulen. Es liegt in der Verantwortung von Schule, den Tag und die Geschehnisse in Erinnerung zu behalten, auch wenn unsere Generationen nicht die Schuldigen waren, damit sich solche Verbrechen wie unter der Nazi-Tyrannei nicht wiederholen. Gerade jetzt in unserer Gegenwart, wo das Zusammenleben sich zunehmend schwieriger gestaltet und Respekt an Wert einzubüßen scheint, ist es wichtig, an die Zeit der Nazi-Verbrechen zu erinnern und für die Gegenwart und Zukunft daraus zu lernen. Daher gestalteten die Lehrer Christian Sümening, Sabine Matthäus und Nikolaus Hass mehrere Andachten zu dem Thema in der Schulaula.

In der Andacht für die Jahrgangsstufen 5 und 6 boten Christian Sümening und Nikolaus Hass viel Wissenswertes über das Schicksal von Anne Frank und die Schulzeit von Kindern im Dritten Reich sehr anschaulich dar. Einige Schülerinnen und Schüler wussten schon ein wenig über diese Themen und die Zeit des Nationalsozialismus. Alle lauschten den Erzählungen mit gespannter Aufmerksamkeit und sehr viel Konzentration.

Die 7. Klassen hörten wichtige Einzelheiten über das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Mit Hilfe von Bildern und sehr lebendigen Schilderungen erklärten die beiden Lehrer, wie die Vernichtung der Häftlinge in Auschwitz ablief. Etliche Schülerinnen und Schüler reagierten sehr betroffen und nachdenklich, stellten aber auch viele Fragen.

In der Stufe 8 beschrieb Christian Sümening das Schicksal von Jugendlichen, die sich nicht der Gleichmacherei der Nationalsozialisten anpassen wollten. Sie wurden unter anderem als schwer Erziehbare in sogenannten Jugendstraflagern inhaftiert, zum Beispiel in Moringen bei Göttingen. Dort mussten sie schwere Arbeit bei oft unzureichender Ernährung leisten. Medizinische Versorgung gab es dort so gut wie nicht.

Zum Schluss der Andachten warben Christian Sümening und Nikolaus Hass für das Recht des Menschen auf ein selbstbestimmtes Leben: Gerade wenn Staaten unserer Zeit Andersdenkende unterdrücken, sei es sehr wichtig, sich auf Werte wie Menschlichkeit und Toleranz zu besinnen und diese Werte zu verteidigen. So forderten sie die Schüler auf, wachsam zu sein, wenn Menschen beispielsweise wegen ihrer Religion oder einer anderen Meinung beschimpft und ausgegrenzt werden.

Musikalisch umrahmt wurden die Andachten von Sabine Matthäus und Nikolaus Hass mit Liedern der jüdischen Religion, die auch in Synagogen und an jüdischen Festtagen zu hören sind.

Wer flattert da am Futterhaus?

Forschertag auf Gut Bustedt

31.01.2018 (siev)      Auch in diesem Jahr erlebte der 5. Jahrgang der Birger-Forell-Sekundarschule für 2 Tage das Biologiezentrum alte Rittergut Bustedt. Aber nicht der finstere Kerker war das Ziel der vier Klassen, sondern die heimische Vogelwelt sollte studiert werden. Im NW (Naturwissenschafts) Unterricht hatten die Schüler und Schülerinnen schon einiges über das Leben und Verhalten der heimischen Tiere im Winter gelernt. Nun wollte man vor Ort erkunden, was man im Unterricht in der Theorie erarbeitet hatte.

Am Montag, dem 29. Januar, waren die Klassen 5a und 5c und am folgenden Tag die Klassen 5b und 5d mit ihren Klassenlehrern in Bustedt.

Auf dem Gut angekommen, konnten die Schüler und Schülerinnen gleich ihr Wissen unter Beweis stellen, denn es galt die Frage zu klären: Was dürfen wir den Vögeln im Winter überhaupt für Futter ins Futterhaus legen? Sehr schnell war man sich einig und konnte auch begründen, warum Brot, Käse und Schokokade ungeeignet und Nüsse, verschiedene Körner und Fett absolut notwendig für die gefiederten Freunde sind.

Danach konnten die Schüler und Schülerinnen an 4 Stationen selber tätig werden. In kleinen Gruppen schnippelten sie Äpfel klein und fädelten diese zusammen mit Erdnüssen zu Futterketten zusammen. An einer anderen Station sollten die Schüler anhand von Präparaten die heimischen Vögel bestimmen. Das war gar nicht immer so einfach, denn einige Vögel gleichen sich doch wirklich sehr, da musste genau geschaut werden, ob es eine Heckenbraunelle oder ein Gartenbaumläufer ist. Weiter ging es dann zur Vogelbeobachtung nach draußen, ausgerüstet mit Ferngläsern und Bestimmungsbüchern wurden Futterstellen und die sich dort tummelnde Vogelwelt beobachtet. Viele der Vögel, die man vorher als Präparat gesehen hatte, flatterten nun auf der Suche nach dem besten Platz am Futterhaus direkt vor der Nase der Fünftklässer. Und was manchmal im Unterricht ja schwer sein kann, hier war es dann mucksmäuschenstill, damit man die Vögel auch nicht verschreckte.

An der letzten Station ging es dann in die „Hexenküche“, aber anstelle von irgendwelchen Zaubertränken, die beim Vokabellernen oder bei Matheaufgaben helfen sollten, wurden hier Futterglocken hergestellt. Futterglocke und Futterkette konnten die Schüler und Schülerinnen mit nach Hause nehmen. Viele wollen beides ganz in Fensternähe aufhängen, um auch zuhause die Vögel im Winter beobachten zu können.

Enjoy Difference, Start Tolerance

Kulturprojekt zum vierten Mal

27.01.2018      „Kunst und Kultur sind nicht die sympathische Nische der Gesellschaft, sondern das Eigentliche, das sie zusammenhält.“ Dieser Ausspruch von Norbert Lammert beschreibt das Wesen von Kunst und Kultur sehr präzise. Darüber hinaus sind Kunst und Kultur nie eindimensional. Sie sind reichhaltig und voller Unterschiede. Diese Tatsache haben die Teilnehmer am Projekt „Kulturelle Vielfalt – Vielfalt der Kulturen“ inzwischen zum vierten Mal eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Am 26. Februar 2018 kamen Schülerinnen und Schüler aus dem 6. Jahrgang der Birger-Forell-Sekundarschule mit Studierenden des Berufskollegs Lübbecke zusammen und zeigten in einer mitreißenden Werkschau die Ergebnisse einer arbeitsreichen und intensiven Woche. Wieder dabei waren die Theaterpädagogik des Stadttheaters Minden unter Viola Schneider, die Rapschool NRW mit Daniel Schneider und die Peter-Gläsel-Stiftung – Bereich Community Dance mit Andreas Wegwerth.

Die Idee hinter dem Projekt ist, dass die Sekundarschüler zusammen mit den angehenden Erzieherinnen und Erziehern des Berufskollegs Selbstwirksamkeit und gemeinschaftliches Handeln erleben. Dabei lernen sie, sich zu respektieren, einen anderen Blickwinkel einzunehmen und mit Konflikten produktiv umzugehen. Dies haben alle Teilnehmer in den drei Kategorien Rap, Theater und Tanz eindrucksvoll demonstriert. Das zentrale Thema „Vielfalt“ zog sich dabei durch sämtliche Darbietungen.

Mit einem Rap über Fußball zog die erste Gruppe die Zuschauer in ihren Bann und brachte sie in Stimmung. Mit Fußball als Freiraum verwirkliche man seinen persönlichen Traum und gewinne als Team mit einem großartigen Tor, so die Botschaft dieses ersten Songs. Die Rapper unterstützte Holger Jobusch, der vor zwei Jahren als Praktikant an der Birger-Forell-Sekundarschule tätig war.

Der zweite Höhepunkt der Schau war die Darbietung der Theatergruppe. Sie brachte Szenen aus der Welt der Jugendlichen auf die Bühne mit typischen Themen wie Handygebrauch, Schulstress und Konflikte. Dabei brachen die Schauspieler eine Lanze für Toleranz, indem sie einräumten, dass Vielfalt zwar Konflikte bringe, aber es wichtig sei, damit umzugehen. Wer Vorurteile gegenüber anderen habe, sei einfältig, doch das Gegenteil von Einfalt sei Vielfalt. Da half es auch nichts, dass sich zwei „Geheimagenten“ zu den Klängen des James-Bond-Themas auf die Suche nach der Vielfalt machten, sie in Form eines Zettels in einem Geheimfach fanden und zerrissen. Denn jeder ist, wie er ist. Mit der Aussage „Enjoy difference, start tolerance“ warben die Darsteller für mehr Respekt untereinander. Eine klare Botschaft für einen friedvollen Umgang mit seinen Mitmenschen.

Der nun folgende Rap „Das Herz so klein …“ berührte emotional und mutete fast wie ein Ruf nach Verständnis an. Er unterstrich noch einmal musikalisch, was Jugend in der heutigen Zeit mit all ihren Schwierigkeiten bedeutet. Auch hier war die Botschaft, dass es hilft, über sich und sein Verhalten nachzudenken und dadurch zu mehr Respekt und Verständnis zu kommen.

Im nächsten Teil zeigten die Tänzer, was sie erarbeitet hatten. Völlig selbstgesteuert entwickelten sie eine wunderbare Choreografie und boten überraschende, fließend ineinander übergehende und sich immer neu entwickelnde Figuren. Unerwartet tauschten sie während der Darbietung ihre anfangs schwarz-weiße Kleidung in bunte aus. Ein deutlicher Hinweis auf das inzwischen in Espelkamp etablierte „Bunt statt schwarz-weiß“, das sich ebenfalls Vielfalt und Toleranz auf seine Fahnen geschrieben hat.

Zum Abschluss traten noch einmal die Rapper auf mit einem Rap, der für sich selbst sprach: „Es ist jeden Tag dasselbe, tagein, tagaus. Dein ganzes Leben dreht sich wie im Kreislauf. Doch genau das ist der Sinn; denn der Sinn liegt darin, dass ich bin, wie ich bin.“ Deutlicher kann man Vielfalt nicht auf den Punkt bringen. Jeder ist, wie er ist. Jeder ist einzigartig, jeder ist anders.

Alle drei Gruppen verdienen für ihre Präsentationen allerhöchste Anerkennung und ein großes Lob für ihr Engagement während dieser Woche. Alle Teilnehmer haben gemeinsam und eigenständig tolle Ideen entwickelt. Dass die Zusammenarbeit zwischen Sekundarschule und Berufskolleg inzwischen wie selbstverständlich läuft, war deutlich zu spüren. Eine Fortsetzung des Projekts ist für den März als Auftakt zu „Bunt statt schwarz-weiß“ geplant.

Die beiden Schulleiter Stefan Becker und Ursula Beinlich würdigten die Leistungen aller Beteiligten mit einem großen Dankeschön. In besonderem Maße ging das an Claudia Schröder von der Sekundarschule, an Karin Detert vom Berufskolleg, und an Viola Schneider vom Stadttheater Minden, Daniel Schneider von der Rapschool und Andreas Wegwerth von Community Dance. Dank auch an die Anna-Sophie-Stegkemper-Stiftung und die Marktkauf GmbH für ihre Unterstützung. Die Organisatoren freuten sich auch über den Besuch von Gisela Wibbing, die über die Arbeitsstelle "Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW" das Projekt unterstützt und über das Ergebnis des Projekts sehr begeistert war. To be continued.

Statt Schule eine Woche Schnee und Sonnenschein

Erste Skifreizeit der Birger Forell- Sekundarschule Espelkamp nach Nauders in Tirol

22.01.2018      Für 28 Schüler und Schülerinnen aus den 8. und 9. Klassen der Sekundarschule war es eine willkommende Verlängerung der Weihnachtsferien - sie hatten sich für die erste Skifreizeit angemeldet, die von der Sekundarschule in Espelkamp durchgeführt wurde. Am letzten Tag der Weihnachtsferien ging es für sieben Tage ins Skigebiet Nauders in Tirol/Österreich. Nach zehnstündiger Nachtfahrt kam man am Sonntagmorgen in Pfunds an und war beeindruckt von dem Alpenpanorama und den schneebedeckten Bergen, die in den nächsten Tagen „bezwungen“ werden sollten. Nachdem die Skiausrüstung jedem maßgeschneidert angepasst worden war, konnten viele es kaum erwarten, auf die Pisten in Nauders zu kommen.

Da bis auf zwei Teilnehmer alle Schüler und Schülerinnen Anfänger waren, waren die ersten Übungen und Schwünge erst einmal für zwei Tage bei herrlichem Sonnenschein auf dem Anfängerhügel zu absolvieren. Unter der Anleitung von vier skierfahrenen Sportlehrern/Innen der Sekundarschule machten alle erstaunliche Fortschritte, so dass es schon am dritten Tag zum Gipfel in 2.600m Höhe ging. Bei außergewöhnlich guten Schneeverhältnissen und weiterhin strahlend blauem Himmel wurde man immer sicherer auf den Brettern und befuhr sogar mittelschwere Pisten, was selbst die Skilehrer oftmals in Erstaunen versetzte. Schließlich schaffte es am Ende der Woche die Hälfte der Gruppe, die wegen ihres Gefälles allgemein als berüchtigt bezeichnete Talabfahrt nach Nauders zu bewältigen.

So gingen sechs spannende, unterhaltsame und lustige Tage ohne nennenswerte Verletzungen zu Ende, an die sicher alle gerne zurückdenken werden. Wie sagte da eine Schülerin kurz vor der Heimfahrt: „Hier lernen wir doch viel mehr für`s Leben als in der Schule.“

Schulpartnerschaft mit Tansania intensiviert

19.01.2018      Anlässlich der Lehrerkonferenz am 16. Januar 2018 berichteten unsere Sekretärin Andrea Schäffer und Lehrerin Hanne Nerger von ihrer Reise zum Kirchenkreis Bweranyange in Tansania, die im letzten Herbst stattfand. Hanne Nerger hatte die Bweranyange Girls‘ Secondary School besucht, um die Partnerschaft mit unserer Schule zu intensivieren, während Andrea Schäffer zusammen mit Claudia Felber vom Kirchenkreis Lübbecke in fünf Gemeinden zu Gast war. Dort sprach sie mit verschiedenen Frauengruppen über die schwierige Situation in der Landwirtschaft und den Familien, die der geringe Regenfall der vergangenen Jahre hervorgerufen hat.

Mit vielen Fotos gaben Andrea Schäffer und Hanne Nerger einen bunten Einblick in den derzeitigen Entwicklungsstand unserer Partnerschule und veranschaulichten die wirtschaftliche Lage des Kirchenkreises Bweranyange. Beeindruckend erschienen ihre Schilderungen der trotz allem positiven Stimmung unter den Afrikanern, die versuchen, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Als Geschenk aus Tansania überreichten sie Schulleiterin Ursula Beinlich ein handgewebtes Tuch mit der Aufschrift „From Bweranyange to Birger-Forell“. Das Tuch kann nicht nur als Kleidungsstück dienen, es symbolisiert außerdem die intensiven Verbindungen zwischen den beiden Schulen und Kirchenkreisen.

Das Tuch hängt jetzt im 1. OG im Verwaltungsbereich.