Besuch aus den Philippinen an der Birger-Forell-Sekundarschule

17.07.2017      Am 11. Juli 2017 war eine Gruppe von Besuchern aus den Philippinen an der Birger-Forell-Sekundarschule zu Gast. Es waren Kirchenvorsteher und Pastoren aus Southern Luzon. Anlass der zweiwöchigen Reise und des Besuches ist eine 25jährige Kooperation mit einer Kirchengemeinde in Duisburg und mit der Vereinten Evangelischen Mission. Gemeinsam werden Gottesdienste gefeiert und verschiedene Orte in Deutschland besucht, so auch Es-pelkamp. Der Besuch der Birger-Forell-Sekundarschule war der Gruppe wichtig, weil dort Ana Inciong aus den Philippinen ein freiwilliges soziales Jahr absolviert und die Schule tat-kräftig unterstützt.

Der Besuch begann mit einem gemeinsamen Mittagessen in der Schulmensa. Anschließend führte Schulleiterin Ursula Beinlich die Besucher durch die Schule und berichtete dabei, was die Schule ausmacht. Ein Fokus lag auf dem Pastor Birger Forell als Namensgeber der Sekundar- und der Realschule. In diesem Zusammenhang wurde auch die Geschichte Es-pelkamps als Flüchtlingsstadt angerissen, deren Entstehung Birger Forell nach dem Zweiten Weltkrieg maßgeblich beeinflusst hat.

Ein gemeinsames Kaffeetrinken stand danach auf dem Programm, bei dem es regen Aus-tausch zu den verschiedensten Themen gab. Dabei ging es zu einem großen Teil um die Situation auf den Philippinen, wo es kürzlich einen religiös motivierten Anschlag gegeben hatte. Es sei nun wichtig, Friedensgespräche zu führen, da der Anschlag einen eher kleineren Teil des Landes betraf. Wichtig sei es, präventiv auf Frieden hinzuarbeiten, so einer der Pastoren. Das Land ist hauptsächlich christlich geprägt.

Ein weiteres Thema war die Wirtschaft der Philippinen. Am Beispiel des Reisanbaus erklärten die Gäste die Probleme, die das Land hat. In den Philippinen gibt es große Agrarflächen, auf denen Reis angebaut wird. Dies würde für eine gute Versorgung der Bevölkerung ausreichen. Dennoch importiert das Land Reis, weil der Handel diesen günstiger anbieten kann als den inländischen Reis.

Im Gespräch wurde hervorgehoben, dass eine Lösung dieses Problems zu einem Teil bei den Europäern liege, die eine Mitverantwortung hätten, weil ihnen oft das Bewusstsein für ihr Konsumverhalten fehle. Wenn jeder bei sich anfänge, bewusster einzukaufen, könne das Auswirkungen auf andere haben und so dann Kreise ziehen.

Nach dem Kaffeetrinken verabschiedeten sich die Gäste aus den Philippinen und besuchten Ana Inciong zu Hause. Von dort ging es durch die Innenstadt zum Bahnhof, von wo aus die Gruppe ihre Reise fortsetzte. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Besuch sehr zum kulturellen Austausch beigetragen hat. Alle waren mit dem Nachmittag sehr zufrieden.

Verfasser des Berichts: Angelika Eirich und Nikolaus Hass

Die Namen der Gäste im einzelnen:

Conference Minister Rev. Junwel Bueno, Rev. Ysmael Cataag (Chairman Ecumenical Partnership) Pastor Reece Ven Bico, Hernanie Quejano, Noemie De Mesa, Virgie Bueno, Manathaleo Quezon und Pricilla Geize Quezon (alle Mitglieder der Ecumenical Partnership)

Namen der Gastgeber an der Birger-Forell-Sekundarschule:

Ursula Beinlich (Schulleitung), Ana Inciong (freiwilliges soziales Jahr), Andrea Schäffer (Sekretariat) und Angelika Eirich (Schulsozialarbeit)

Großes Torfmoor fest in Schülerhand - der Moortag der Klasse 5d der Sekundarschule Espelkamp

Dabei waren zwei Moorführerinnen der 7f, drei angehende Moorführer Jg. 5 und ein Praktikant (10. Kl.) des Söderblom-Gymnasiums, alles unter der Leitung von Biologin und Klassenlehrerin Stephanie Sundermeier und am 7.7.17 bei tollstem Sommerwetter.

Die Moorführer Luca, Louis und Jan-Luca haben insgesamt knapp fünf Stunden Programm mit ihrer Klasse im Moor absolviert. Ganz schön anstrengend, aber auch spannend. Erholen konnten sich alle beim gemeinsamen Eis-essen am Mittellandkanal und beim Picknick am Moorhus.

Im Ökosystem Moor gibt es auch mehrere Baumarten u.a. die Birken. Sie sind nicht ganz unproblematisch an diesem Standort, wo Wasser eine besondere Rolle spielt. Birken brauchen nämlich viel Wasser und man kann mit einem Stethoskop diesen Wasserverbrauch hören. Rebecka demonstriert es hier den anderen.

An den freien Wasserstellen im Großen Torfmoor sammeln sich gerne Graugänse, die schwerste und größte Gänseart, die als Stammform unserer Hausgans gilt.

Ein Mausekopf mitten auf dem Weg! Die Klasse 5d hat nicht nur lebende Moorbewohner angetroffen, sondern war plötzlich mit einem tierischen "Mordopfer" beschäftigt. Wer hat die Maus getötet? Wer hat den Kopf der Beute hier abgelegt / fallen gelassen / vergessen? Ob der Falke heute Appetit auf Maus hatte ...? Lösen konnte die 5d das Rätsel leider nicht.

Und jetzt noch vom tierischen zum menschlichen Opfer: die Moorleiche. Auch im Großen Torfmoor in Lübbecke gab es solche Funde. Dieser Hinweis im Moor war für die Schüler schon sehr spannend. Wer waren die verstorbenen Menschen im Moor? Wie sind sie zu Tode gekommen? Anworten findet oft die Moor-Archäologie. Damit will sich die Klasse 5d demnächst näher beschäftigen.

Erholung und "Erfrischung" nach einem Moor-Rundgang bietet allen die "Moor-Matschkuhle". Mal auf der Haut die Wirkung des Moorschlammes spüren, die Durchblutung in den Beinen fördern und das eigene Versinken im Moorboden mehr oder weniger erleben. So kann ein Wandertag immer enden, da war sich die 5d absolut einig. Und sie werden bald wieder im Großen Torfmoor unterwegs sein.

Drittes Mal in Folge: spannender Triathlon an der Sekundarschule

11.07.2017      Bereits zum dritten Mal fand der Triathlon der Birger-Forell-Sekundarschule in der letzten Woche vor den großen Ferien statt. Die Jahrgangsstufen 5 bis 7 traten zu einem spannenden Wettkampf bei bedecktem Himmel, aber sonst idealen Wetterbedingungen um den Kleihügelsee an. So kam es zu sportlichen Höchstleistungen in den Disziplinen Fahrradfahren und Laufen. Der Triathlon wurde seit Einführung an der Birger-Forell-Realschule in der Anfangszeit klassisch auch mit Schwimmen durchgeführt. Aus Sicherheitsgründen gab man das Schwimmen jedoch auf. "Zu anstrengend und zu gefährlich", erklärten die Sportlehrer und entschieden dabei zum Wohl ihrer Schüler. Das hat die Sekundarschule so beibehalten.

Die Streckenführung orientierte sich an der letztjährigen. Neu war, dass es für die Läufer zwei unterschiedliche Schwierigkeitsstufen gab: die traditionellen zwei Runden um den See und als abgespeckte Version eine Runde, die dann wegen besserer Übersicht in entgegengesetzter Richtung zu absolvieren war. Bei den Radlern blieb es bei der bisherigen Strecke.

Das Rennen in beiden Disziplinen gestaltete sich spannend bis zum Schluss. Alle Teilnehmer gaben ihr Äußerstes. Es kam teilweise zu sehr knappen Ergebnissen und kämpferischen Szenen im Finish. Insgesamt war es ein fairer Wettkampf mit viel Einsatz und Spaß. "Können Sie mir sagen, wie schnell ich war?" fragte da so mancher Schüler am Ende und fieberte der Siegerehrung entgegen.

In den Jahrgangsstufen 5 bis 7 ergaben sich folgende Platzierungen:

Klasse 5b erster Platz, Klasse 5d zweiter Platz, Klasse 5c dritter Platz und Klasse 5a vierter Platz;

Klasse 6d erster Platz, Klasse 6c zweiter Platz, Klasse 6b dritter Platz, Klasse 6a vierter Platz;

Klasse 7f erster Platz, Klasse 7b zweiter Platz, Klasse 7a dritter Platz, Klasse 7c vierter Platz, Klasse 7d fünfter Platz; Klasse 7e sechster Platz.

Zwischen den einzelnen Läufen und am Ende hatten alle die Gelegenheit, sich mit Wasser und Apfelschorle, gespendet von der Firma Marktkauf, und am Bratwurststand zu stärken. Dieses Jahr gab es auf Initiative der Hauptorganisatorin und Gesundheitsexpertin Jana Hanke keine Süßigkeiten zu kaufen. Stattdessen standen Bratwurst zur Mittagszeit und Bananen als Energiespender während des ganzen Vormittags auf dem Speiseplan. An dieser Stelle geht ein besonderer Dank an die Sportlehrer, die den Tag organisiert hatten, und an alle Helferinnen und Helfer, ohne die eine Durchführung des Triathlon nicht möglich gewesen wäre.

Integration in kleinen Schritten

09.07.2017      Zwei Jahre ist es jetzt her, seit Deutschland sich Flüchtlingen aus Krisengebieten geöffnet hat. Ungefähr genauso lange besuchen zwei Jugendliche aus Syrien die Birger-Forell-Sekundarschule (BFS) in Espelkamp. Es sind Abdalah und Elias aus Syrien. Sie gehören zu denen, die den Weg heraus aus ihrer vom Bürgerkrieg zerrütteten Heimat und in ein friedliches Land geschafft haben. Vor etwas über einem Jahr erzählten sie, wie sie in Espelkamp aufgenommen wurden und erste Erfahrungen an der BFS gemacht haben. Das Ende des laufenden Schuljahres ist daher ein guter Anlass, erneut nachzufragen, wie es den beiden Jungen heute geht.

Im Gespräch mit Nikolaus Hass, Lehrer an der BFS, verrieten sie viel über ihren Fortschritt an der Schule und ihre persönliche Situation. Beide haben ihren separaten Deutschunterricht beinahe abgeschlossen. Erstaunlich, wie gut die Jungen die deutsche Sprache inzwischen beherrschen. Bei Abdalah fällt das besonders auf. Hatte er vor einem Jahr noch erhebliche Schwierigkeiten, so spricht er inzwischen fast fließend, wenn auch noch mit Akzent. Auch Elias konnte seine Sprachfertigkeiten deutlich erweitern. Im kommenden Schuljahr werden beide Jungen deshalb dem regulären Unterricht noch besser beiwohnen können. Abdalah wird am Unterricht in allen Fächern teilnehmen, weil er seinen Sprachunterricht in Deutsch dann beendet haben wird. Elias wird diesen Sprachunterricht noch bis Dezember erhalten und danach ebenfalls in allen Fächern regulär beschult werden.

Hinsichtlich ihrer persönlichen Situation berichteten Abdalah und Elias, dass sie nach wie vor mit den meisten Mitschülern zurechtkommen. Probleme, die da hin und wieder auftreten, erscheinen relativ unbedeutend, wenn die Jungen über ihre Familien sprechen. Abdalah hatte das Glück, inzwischen beide Eltern in Deutschland zu haben, während Elias immer noch auf eine Beschleunigung des Aufnahmeverfahrens für seinen Vater und seinen Bruder wartet. Das ist für ihn ein sehr großes Problem, was man ihm während des Gesprächs natürlich anmerkt. Fast täglich telefoniert Elias mit seinem Vater, dem es gut geht, der aber ebenso unter der Situation der Trennung leidet.

Beide Jungen stellen sich vor, ihre Fachoberschulreife nach der zehnten Klasse zu schaffen. Dafür lernen sie schon jetzt sehr fleißig. Elias möchte gern auf das Gymnasium, Abdalah strebt wahrscheinlich eine Ausbildung an. Was genau, weiß er jetzt noch nicht. Aber das wird sich finden.

Als das Gespräch außerschulische Themen berührt, wird schnell klar, wie ihr Erlebtes die beiden Jugendlichen geprägt hat. Als Flüchtlinge aus einem Land mit Krieg, Elend und Intoleranz haben sie in Espelkamp Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Offenheit erfahren. So findet Abdalah, dass es egal ist, ob jemand schwarz, weiß, Christ oder Muslim ist. Elias stimmt ihm zu: "Wenn man gut ist und hilft, ist es unwichtig, was einer glaubt." Abdalah fasst zusammen: "Der Mensch ist das Wichtigste; das, was zählt. Man muss auch nicht fragen, welche Religion einer hat."

An den Äußerungen der Jungen wird deutlich, dass sie nicht nur sehr große Fortschritte in der deutschen Sprache gemacht, sondern auch ein sehr hohes Maß an Reife erreicht haben. Das liegt sicher auch an ihrem alles andere als einfachen Lebensweg. Für den weiteren Weg, der zunächst einmal zum Schulabschluss führen wird, und darüber hinaus bleibt der Wunsch, dass Abdalah und Elias alle sich gesteckten Ziele erreichen werden. Das gilt genauso für alle anderen der BFS anvertrauten Flüchtlinge und Asylanten.

Herzliches Willkommen für neue Fünftklässler

Die Crazy Pop Girls in Aktion

Fröhliche Stimmung am Kennenlernnachmittag der Birger-Forell-Sekundarschule

20.06.2017      "Mary's little lamb" – so hieß das Lied, mit dem die Musikklasse 5c unter der Leitung von Sabine Matthäus den Kennenlernnachmittag am 20. Juni vor den interessierten Eltern eröffnete. Danach ertönte der Song "Danke für diese tollen Kinder" in Anlehnung an ein bekanntes Kirchenlied, das Jan-Erik Titkemeier aus der 5c in klangvollem Spiel auf seiner Geige bravourös meisterte. Die Crazy Pop Girls schlossen sich an mit "Ferien sind toll" und rundeten die musikalische Eröffnung des Nachmittags ab. Sie luden alle Eltern und die neuen Schüler mit diesem Stimmungsmacher zum Mitklatschen ein. Dieser Einladung folgten die Gäste gern. Das sorgte für eine sehr fröhliche Stimmung.

Schulleiterin Ursula Beinlich begrüßte alle Gäste sehr herzlich und dankte den Eltern für ihr Interesse an der Birger-Forell-Sekundarschule als weiterführende Schule: einer Schule, an der Vielfalt gelebt wird und wo jedes Kind "nach seinen Fähigkeiten den Weg seiner Wahl" einschlagen und seine Stärken herausfinden und entwickeln kann. Auf diesem Weg wird jedes Kind individuell begleitet und unterstützt.

Die fröhliche Stimmung nahmen die neuen Fünftklässler auf und gingen neugierig mit den zukünftigen Klassenlehrern und Klassenlehrerinnen in ihre Klassenräume.

Mit vielen interessanten Gesprächen und voller positiver Erwartungen klang der Nachmittag bei Kaffee und kalten Getränken aus.

Berufsparcours im Bürgerhaus

20.06.2017      Am heutigen Dienstag hatten alle Klassen der Jahrgangsstufe 8 die Möglichkeit, an einem Berufsparcours im Bürgerhaus der Stadt Espelkamp teilzunehmen. Den Parcours hatte das Technikzentrum Minden-Lübbecke e. V. in Kooperation mit vielen ortsansässigen Unternehmen organisiert. Dieses Angebot wurde begeistert angenommen.

Es gab viele verschiedene Stationen, an denen die Schülerinnen und Schüler ihre Talente und handwerklichen Fähigkeiten erproben konnten. Da wurde gezeichnet, gehämmert, geschraubt und gebastelt, dass es richtig Laune machte. Unsere Schüler waren sehr interessiert und aufgeschlossen und stellten den Vertretern der Unternehmen viele Fragen, die diese gern beantworteten. So ergab sich auch das eine oder andere Gespräch über weiterführende Ausbildung nach Abschluss der zehnten Klasse. Der heutige Tag war für alle beteiligten Schüler ein voller Erfolg.

Musikklasse 7c beim Bahnhofsfest erfolgreich

11.06.2017      Es ist mittlerweile das siebente Bahnhofsfest, das die Stadt Espelkamp veranstaltet. Auch dieses Jahr hat das Wetter optimal mitgespielt. So konnten wieder Espelkamps Familien den Sonntag auf dem Bahnhofsvorplatz in vollen Zügen genießen, dieses Mal sogar auch im wahrsten Sinne des Wortes, nämlich mit einer Fahrt im historischen Dampfzug. Für jeden war etwas dabei: Spiele für die Jüngsten, Info-Stände für die Großen und Kulinarisches für alle. Sogar eine ganze Reihe von historischen Kraftfahrzeugen stellte sich zur Schau.

Ein Höhepunkt war der Auftritt der Musikklasse 7c der Birger-Forell-Sekundarschule, die einen Querschnitt aus ihrem inzwischen beträchtlich erweiterten Repertoire aufführte. Es ging mit "Hard Rock Blues" los. Dieses Stück spielen die Schülerinnen und Schüler immer zum Auftakt. Sodann folgte ein bunter Reigen von Stücken aus Klassik und Unterhaltung. "O Canada" war zu hören wie auch "American Patrol" und "Pirates of the Caribbean".

Es gab viel Applaus und anerkennende Worte. Angetan vom inzwischen deutlich erweiterten Repertoire, den vielfachen Stilrichtungen und dem guten Zusammenspiel betonte Schulleiterin Ursula Beinlich: "Es hat sich bewährt, die Klasse als Musikklasse nach Ende des sechsten Jahrgangs weiterlaufen zu lassen. Ein beeindruckender Gesamtklang. Dafür drücke ich meine Anerkennung aus." Denn man müsse bedenken, dass viele der Schülerinnen und Schüler zu Beginn in der Musikklasse noch kein Instrument gespielt hatten und an der Sekundarschule ihre ersten musikalischen Erfahrungen gesammelt haben. Bis heute haben sie viel gelernt und seien immer noch mit Spaß dabei. Musiklehrer Uwe Kröger bestätigte das. Dass die Klasse besonders für diesen Auftritt zu Hause viel übte, sei sehr positiv gewesen. Dem fügte Claudia Schröder, Leiterin der Musikklasse, hinzu: "Meine Schüler laufen vor Auftritten immer zu Hochform auf, was man dann deutlich wahrnimmt und was sich auf die Qualität des Spiels auswirkt."

Wenn man einen Ausblick der Musikklasse auf die Jahrgangsstufe 10 wagen darf, so hat man den Eindruck, dass die Klasse noch für einige Überraschungen sorgen wird. Bravo!

Engagement auch außerhalb der Schule

Viele Schülerinnen und Schüler der Birger-Forell-Sekundarschule engagieren sich auch außerhalb des täglichen Schulbetriebs. Sie tun das in Sportvereinen, beim Roten Kreuz oder auch in der Kirche mit ihren sozialen Einrichtungen. Auf dem diesjährigen Bahnhofsfest war die freiwillige Feuerwehr Espelkamp vertreten, in der sich Sophie Henke aus der Klasse 8HW engagiert. Auf dem Foto sieht man sie mit Gleichgesinnten in einem Fahrzeug der Feuerwehr. Offensichtlich haben alle ihren Spaß!

Birger-Forell-Sekundarschule beim Wettbewerb Diercke Wissen erfolgreich

Die stolzen Gewinner: die Klasse 7a

02.06.2017      Seit dem Jahr 2000 können Schulklassen am Geographiewettbewerb Diercke Wissen teilnehmen. Dadurch erhält das Wissen in die Geographie und damit auch das Fach Gesellschaftslehre im Allgemeinen und an der Birger-Forell-Sekundarschule im Besonderen erhöhte Aufmerksamkeit. Inzwischen stellen sich über 310.000 Schülerinnen und Schüler jedes Jahr der Herausforderung, knifflige Fragen im Bereich Erdkunde richtig zu beantworten und dadurch auf das Siegertreppchen zu kommen. Im Fokus stehen Fragen zu geographischen Themen, vor allem müssen bei dem Wettbewerb Fragen und Aufgaben zur räumlichen Orientierung, zu Raumstrukturen und –prozessen beantwortet werden.

Der Wettbewerb richtet sich unter anderem an die Jahrgangsstufen 7 bis 10 und fand vom 9. bis zum 20. Januar dieses Jahres statt. Preisverleihung an die Sieger war nun am 31. Mai. Über 1000 Schulklassen aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen am Wettbewerb teil und aus den Klassen, die alle Fragen richtig beantwortet hatten, wurden schließlich zwanzig Gewinner ausgelost. Die Klasse 7a der Birger-Forell-Sekundarschule war mit dabei. Sie ist die einzige Klasse aus Ostwestfalen, die einen Preis erhielt, und der erste Gewinner dieses Wettbewerbs aus Ostwestfalen überhaupt. Das ist nicht nur eine respektable, sondern auch eine grandiose Leistung.

Bei der ohnehin begeisterungsfähigen Klasse 7a war die Freude und der Jubel dementsprechend riesengroß. Als Gewinne konnten die Schülerinnen und Schüler dreißig Atlanten einstreichen, ebenso Trinkflaschen, Radiergummis, Schreibblöcke, aufblasbare Weltkugeln und vieles mehr. Sie waren sehr stolz auf ihre erbrachte Leistung. "Ich empfinde große Freude wegen der Begeisterungsfähigkeit der Klasse und bin stolz auf die Schülerinnen und Schüler der 7a", sagte Lehrer Christian Sümening und hob die Wichtigkeit dieses Erfolges für Motivation und weitere Arbeit im Fach Gesellschaftslehre hervor.

Nicht nur die Klasse und ihre Klassenlehrer freuten sich sehr über den Preis. Auch die Schulleitung war ebenfalls sehr angetan von diesem Ergebnis und lobte ausdrücklich diesen tollen Erfolg. "Schulisches Wissen außerschulisch anzuwenden lohnt sich", fügte Christian Sümening hinzu und traf damit den Nagel auf den Kopf. Herzlichen Glückwunsch an die erfolgreichen Teilnehmer!

Birger-Forell-Sekundarschule erhält den Preis "Gesunde Schule 2017"

02.06.2017      Unter dem Motto "Gesunde Schule" lief dieses Jahr zum zehnten Mal das Gesundheitsprojekt zum Thema an vielen Schulen ab. 27 davon wurden am 17. Mai 2017 von Landrat Dr. Ralf Niermann ausgezeichnet. Unsere Schule war unter den ausgezeichneten. Dafür eine ganz herzliche Gratulation.

Ziel des Projektes ist, in den weiterführenden Schulen des Kreises gezielt und mit viel Praxisbezug Wissen über Ernährung, Körper und Bewegung an die Schülerinnen und Schüler weiterzugeben. Der Festakt der Preisverleihung wurde von der Presse entsprechend gewürdigt. Artikel dazu finden Sie unter unserer Rubrik "Presseberichte".

V.l.n.r.: Jana Hanke (Biologielehrerin), Schulleiterin Ursula Beinlich, Felice Rajnowski (Klasse 6d), Landrat Dr. Ralf Niermann und Leon Atmaca (Klasse 8 SP)

Stunde der Gartenvögel

Sekundarschule beteiligt sich an Vogelzählung

"Vögel in der Nähe beobachten, an einer bundesweiten Aktion teilnehmen und dabei tolle Preise gewinnen – all das vereint die „Stunde der Gartenvögel“, die 2017 bereits zum 13. Mal stattfindet. Jedes Jahr am zweiten Maiwochenende sind alle Naturfreunde aufgerufen, Vögel zu notieren und zu melden. Im vergangenen Jahr konnte sich der NABU über 44.700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuen, die über eine Million Vögel beobachteten." So kann man es derzeit auf der Homepage des NABU lesen. Auch Schülerinnen und Schüler der Birger-Forell-Sekundarschule engagieren sich dieses Jahr bei der Aktion fleißig.

Nach Amsel, Elster und Star kamen die Besonderheiten wie Gartenbaumläufer, Kleiber und Mönchsgrasmücke und damit war die Klasse 5d der Birger-Forell-Sekundarschule endlich im Vogel-Fieber. Eine Piep-Show im eigenen Klassenraum, das können ab jetzt die Schülerinnen und Schüler in Espelkamp täglich erleben. Dazu hat ihnen ihre Lehrerin Stephanie Sundermeier Ferngläser, Bestimmungsbücher und eine ruhige Sitzecke zur Verfügung gestellt. Hochkonzentriert beobachten sie vom Fenster aus die Vögel im Gebiet zwischen Biberteich und Thomas-Kirche. Sie erstellen Steckbriefe und teilen ihren Mitschülern die Ergebnisse mit.

In dieser verlassenen Spechthöhle ist ein Kleiber eingezogen, der inzwischen seine Jungen fast im Minutentakt füttert. Am selben Baumstamm befindet sich noch ein Nistkasten, in dem eine Blaumeise ihren Nachwuchs aufzieht. Weitere dreizehn Vogelarten hat die Klasse 5d im Schulgelände gezählt und dem NABU ihre Daten zur großen Zähl-Aktion "Stunde der Gartenvögel 2017" übermittelt.

In den Werkstatt-Stunden gehen die Schülerinnen der 5d selbständig an ihre Vogel-Beobachtungsstation, bestimmen in Partnerarbeit die gesehenen Vogelarten und zeichnen dazu in ihren Nawi-Mappen Vogelbilder.

Angesichts der bundesweit dramatisch zurückgehenden Zahlen von Singvögeln ist es den Schülerinnen und Schülern ein Anliegen, auf die Situation der Vögel aufmerksam zu machen. Zu hoffen ist, dass auch viele andere Schulen mitmachen und etwas Gutes für die Vögel bewirken können. Wer bis jetzt noch nicht dabei war, kann sich auf der Homepage des NABU noch bis zum 22. Mai beteiligen.

Girls' und Boys' Day 2017

07.05.2017      Ob im Betrieb bei Verwandten oder in der Schule: JEDER Schüler der Klassen 5 bis 7 hatte am Donnerstag, 27. April, nicht die Vokabelhefte, Mathematik- oder Lesebücher vor sich, sondern beschäftigte sich mit Problemen und Aufgaben des Arbeitslebens.

In der Schule halfen die Großen, Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen der Birger-Forell-Realschule, dass der Technikparcours zum wiederholten Mal für alle mit Erfolg durchgeführt werden konnte, die keinen Platz in einem Betrieb bekamen: immerhin 98 Fünf-, Sechs- und Siebtklässler!

Lob an alle!

Sekundarschule im Marktkauf

08.04.2017      Rechtzeitig vor den Osterferien waren die Klassen 6d und 8KU im Marktkauf Espelkamp aktiv, um dort den diesjährigen Osterhasen zu bemalen und anderes Ostertypisches zu gestalten. Was sie dabei erlebt haben, zeigt dieses Video. Viel Spaß beim Anschauen! Frohe Ostern!

Abschied nach ereignisreicher Zeit

Mars Emanuella Uwizeye beendet ihr freiwilliges soziales Jahr

27.03.2017      Seit dem 6. April 2016 war sie bei uns. Jetzt ist ihr freiwilliges soziales Jahr vorüber und damit ist es Zeit für Mars Emanuella Uwizeye aus Ruanda, Lebewohl zu sagen. Wir blicken zurück auf ein Jahr mit vielen Ereignissen an unserer Schule und darum herum, an denen Mars beteiligt war. Dafür ihr ein ganz herzliches Dankeschön.

Von der Vereinten Evangelischen Mission in Wuppertal vermittelt hat Mars unsere Schule von Anfang an bereichert. Sie hat nicht nur den Unterricht in den Jahrgangsstufen 5 bis 7 begleitet. Mit dabei war sie auch bei Veranstaltungen und Fahrten, zum Beispiel in Ungarn und beim Festival "Weite wirkt", wo sie die europäische und deutsche Kultur ausführlich kennenlernen konnte. Als Botschafterin ihres Landes hat sie dabei einen Beitrag zur interkulturellen Öffnung geleistet. Im Rahmen einer Afrika-AG konnten die Kinder etwas über Mars' Land und seine Kultur erfahren. Mars hat darüber hinaus afrikanisches Trommeln auf originalen Instrumenten angeboten. Auch gelang es ihr, beim Abbau von Vorurteilen, denen sie anfangs selbst begegnet ist, mitzuwirken.

Mars hat weitgehende Einblicke in die Schulsozialarbeit erhalten und ganz nebenbei ihre Deutschkenntnisse erheblich erweitern können. Während sie anfangs überwiegend Englisch sprach, kann sie sich jetzt nach einem Jahr sehr gut auf Deutsch unterhalten. Doch auch ihre Englischkenntnisse waren von Vorteil. Die Schülerinnen und Schüler konnten die Gelegenheit nutzen, mit jemandem zu sprechen, der als Gast aus dem Ausland fließend Englisch kann. Das hat zu mehr Motivation im Unterricht beigetragen.

Obwohl sie ihre Arbeit an der Birger-Forell-Sekundarschule jetzt beendet hat, möchte sie versuchen, den Kontakt zur Schule, in der sie intensive Freundschaften geknüpft hat, aufrechtzuerhalten.

Danke, Mars, dass Du bei uns warst. Alles Liebe und Gute für die Zukunft.

Zeichen gegen Rechtsextremismus

27.03.2017      Betrachtet man die heutige Welt mit wachen Augen, stellt man leider immer wieder fest, dass politische Meinung stärker denn je dazu neigt zu polarisieren. Da kommt es oft zu Vorurteilen gegenüber Andersdenkenden und vermeintlich fremden Kulturen. Schnell ist dabei ein unbedachtes Wort ausgesprochen, schnell wird man in eine bestimmte Ecke gestellt.

Um dagegen ein Zeichen zu setzen, organisierte der Verein MitMenschen e. V. in der Woche vom 12. bis 18. März die Aktion "Bunt gegen schwarz-weiß" in Espelkamp. In ihrem Rahmen fand am Evangelischen Schulzentrum ein Vortrag zum Thema "Brauner Sumpf" statt. Ex-Neonazi Manuel Bauer berichtete vor Schülerinnen und Schülern aller drei Schulen über seinen Weg in die rechte Szene, was er dort erlebt hatte und wie es ihm gelang, aus der Szene auszusteigen.

Die Klassen 8HW, 8KU und 8KOM hatten den Vortrag besucht. Der folgende Bericht entstand im Rahmen des GL-Unterrichtes, Verfasser sind Edibe Eskioglu, Noah Kone, Jessica Löwen und Yasemin Tastimur aus der 8HW.

"Manuel Bauer hat eine Familie überfallen und die fünfjährige Tochter zusammengeschlagen. Er hat eine schwangere Frau auf den Bauch getreten. Außerdem hat er keinen Kontakt mit seiner Familie mehr. Seine Wohnung war mit Nazizeichen ausgestattet. Sie gingen als Nazis in Gruppen und machten jeden Ausländer runter und schlugen sie. Es gab eine Band, die in der Musik Ausdrücke benutzte, die gegen Ausländer waren. Daher wurden sie verhaftet, weil sie ein Mitglied der Nazis waren. Er wurde verhaftet, weil er einen Ladenbesitzer elf Tage eingesperrt hatte. Er hasste alle Läden von Ausländern. Er wurde im Gefängnis von seinen Kameraden angegriffen und die Türken haben ihm geholfen. Danach verstand er, dass Ausländer auch normale Menschen sind. Auf ihn wurde von den Nazis ein Kopfgeld ausgesetzt. Er musste daher sehr oft umziehen. Er entschuldigte sich bei dem Mann, den er gefangengehalten hatte. Der nahm die Entschuldigung an, aber verzieh ihm nicht. Bei einem Treffen sah er das kleine Mädchen, das er vor ein paar Jahren zusammengeschlagen hatte. Manuel Bauer besucht jetzt viele Schulen und erzählt über sein Leben."

Was Manuel Bauer letzten Endes tatsächlich dazu brachte, der rechten Szene den Rücken zu kehren, kann nicht mit letzter Sicherheit gesagt werden. Aber nach eigenen Angaben hatte er während seiner Haft ebenfalls einsitzenden Kameraden der rechten Szene gegenüber davon gesprochen, aus der Szene auszusteigen (Spiegel online berichtete am 28.11.2016 darüber, siehe hier). Dies hatte zur Folge, dass er von eben diesen Kameraden angegriffen wurde. Und ausgerechnet von denen, die er bis dato immer als minderwertig verunglimpft hatte und dementsprechend hasste, erhielt er Hilfe. Einige türkische Inhaftierte standen ihm bei, um die Angreifer abzuwehren. Dieses Erlebnis sei für Manuel Bauer so entscheidend gewesen, dass er den Schritt aus der gewaltbereiten rechten Szene letztlich begann, was ihm zunächst Verfolgung und Bedrohung von seinen ehemaligen Kameraden einbrachte. Daher musste er mehrfach seinen Wohnort wechseln. Inzwischen hat er sich komplett von seinen ehemaligen Gesinnungsgenossen distanziert und ist präventiv tätig. Heute hält Manuel Bauer in Schulen und anderen Einrichtungen Vorträge, die Jugendliche und Erwachsene zum Nachdenken anregen und im Umgang mit der rechten Szene sensibilisieren sollen, so auch am evangelischen Schulzentrum in Espelkamp.

Different colours - one game

Auftakt zur Aktionswoche für Vielfalt, Toleranz und Demokratie

12.03.2017      "Ein tolerantes, auf Vielfalt setzendes Espelkamp ist mir ein Anliegen." Mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Heinrich Vieker die Aktionswoche für Vielfalt, Toleranz und Demokratie unter dem Motto "Bunt statt schwarz-weiß". Da passte es ganz genau, dass die Musikklasse 7c und das Wahlpflichtfach "Darstellen und Gestalten" (Jahrgang 7) zu den Klängen von Dvoráks "Aus der Neuen Welt" eine sehr stimmungsvolle Einleitung gaben. Die Aktionswoche ist nun zum zweiten Mal in Espelkamp, nachdem der Verein MitMenschen sie letztes Jahr schon einmal sehr erfolgreich durchgeführt hatte. Toleranz sei wie die DNA Espelkamps, "Bunt statt schwarz-weiß" sei niemals weg aus der Stadt gewesen und dürfe niemals weg sein, so Vieker. Der Bürgermeister dankte Schulleiterin Ursula Beinlich für die Gastfreundschaft und die Möglichkeit, den Auftakt der Woche in den Räumlichkeiten der Sekundarschule stattfinden zu lassen. Nach einem kurzen Überblick über die einzelnen Veranstaltungen der Woche dankte er allen Beteiligten: "Ich bin stolz auf die Fülle der Aufgaben und dankbar, dass sich so viele einbringen."

Schulleiterin Ursula Beinlich bedankte sich sehr für diese guten Worte und begrüßte alle in der Aula versammelten Gruppen – ob groß oder klein, ob aus dem In- oder Ausland. Sie dankte allen, die den Auftakt gestalteten, und leitete mit den Worten "Bühne frei" über zum Programm, das die Musikklassen 5c und 7c, das Wahlpflichtfach "Darstellen und Gestalten", die Theater- und Musical AG und die Sängerinnen der "Crazy Pop Girls" nun auf die Beine stellten.

Was folgte, war eine sehr gut gelungene und stimmungsvolle Kombination aus Musik, darstellendem und sprechendem Theater. Im Rahmen einer Geschichte von einem Königreich, in dem es nur die Farben schwarz und weiß gibt, zeigten die Schülerinnen und Schüler, dass Buntheit mehr Freude spendet, interessanter ist und mehr Vielfalt bringt. In verschiedenen Alltagsszenen machten sie dem Publikum deutlich, dass es langweilig und eintönig ist, wenn man nur mit schwarz und weiß auskommen muss. Da gab es in einer Konditorei nur Kekse in schwarz-weiß. Die Popgruppe, die im Stadtpark auftreten sollte, war in denselben Farben gekleidet und spielte ebenso langweilige Songs. Im Kino liefen nur Schwarz-weiß-Filme. Schulunterricht im Königreich war beinahe schon unerträglich, weil es außer schwarz und weiß nichts gab, was man lernen konnte. Und ein Fußballspiel zu kommentieren, in dem die Mannschaften schwarz-weiße Trikots tragen und dann auch noch einen schwarz-weißen Ball spielen sollen, geriet für den armen Reporter zum Fiasko. Er brach schwindelig vor lauter schwarz-weiß auf der Bühne zusammen. So entschieden der König und seine Königin mit Hilfe ihres Butlers, dass sich hier etwas ändern muss. Die Farben schwarz und weiß schafften es auf einmal nicht mehr, ihre Gegensätzlichkeit hervorzuheben. In einer kurzen choreografischen Einlage verloren sie ihren Willen zu Konfrontation und wurden auf "bunt" umgestellt. Und wie durch Zauberhand erschienen lauter Gäste in verschiedenen Farben und sorgten am Schluss dafür, dass es im Königreich bunter wurde.

Die Botschaft dahinter ist eindeutig: Jeder ist anders und einzigartig. Die Gesellschaft ist vielfältig. Man kann nicht alle über einen Kamm scheren. Deshalb ist es wichtig, Toleranz zu leben und zu erhalten. Das gelingt am besten in einer Demokratie. Wo Demokratie fest in einer Gesellschaft verankert ist, hat Rassismus keine Chance. Dafür wirbt die Aktionswoche "Bunt statt schwarz-weiß" mit vielen Veranstaltungen, unter anderem auch mit einem Fußballturnier unter dem Motto "Different colours – one game", das am 18. März in der Turnhalle der Birger-Forell-Schulen stattfinden wird.

Der Nachmittag wurde abgerundet mit Köstlichkeiten aus vielen Ländern, z.B. der Türkei, dem Irak, Griechenland, Tansania, Russland und vielen anderen. Unsere Sozialarbeiterin Angelika Eirich und Praktikant Denis Louis haben das "Drumherum" des Nachmittags organisiert und zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der ganzjährig laufenden AG "Bunt statt schwarz-weiß" gestaltet. Dafür ein herzliches Dankeschön. Dank auch der tatkräftigen Unterstützung seitens der Elternschaft. Ebenfalls ein sehr herzliches Dankeschön geht an die Schülerinnen und Schüler der beiden Musikklassen 5c und 7c, des Wahlpflichtfaches "Darstellen und Gestalten", der Theater- und Musical AG und der "Crazy Pop Girls" für eine sehr gelungene Darbietung. Besonderer Dank geht an Claudia Schröder und Sabine Matthäus für das Einstudieren, aber auch an den Praktikanten Florian Martens für seine darstellerische Leistung und an Andreas Rose an der Technik.

Projekttage der Klasse 8IF2 am Berufskolleg

Von einer Buchecker zur Grillzange

Unser Tag in der Holzwerkstatt am Berufskolleg in Lübbecke

13.03.2017      Dominik und Annika aus der Klasse 8if2 berichten:

Zehn Schülerinnen und Schüler aus unserer Klasse waren mit Frau Schmidt am 7. März im Berufskolleg. Um 8.30 Uhr ging es los. Als erstes haben wir Herrn Lehde als Lehrer der Holzwerkstatt kennengelernt. Er leitete das Projekt und wurde von zwei Berufsschülern unterstützt. Uns wurden die Holz- und Metallwerkstätten gezeigt. Nachdem wir diese gesehen hatten, sind wir zum Holzlager gegangen, wo uns der Lebenslauf eines Baumes vor Augen geführt wurde: als Beispiel zeigte Herr Lehde uns wie aus der Buchecker ein Holzbrett wird. Wir suchten uns aus dem Lager ein über zwei Meter langes Brett aus und drei Mitschüler längten mit der Kreissäge Teile ab. Nachdem wir die Holzbretter hatten, gingen wir wieder in die Werkstatt zurück und Herr Lehde sägte für uns die Bretter auf die richtige Breite, wir durften nicht an die große Kreissäge dran. Dann schoben wir die Hölzer jeder einzeln durch einen Dickenhobel, danach waren sie schön glatt. Nun sägte Herr Lehde die Hölzer auf Maß und jetzt begann für jeden die eigentliche Arbeit: mit einer Schablone zeichneten wir die Form der Zange vor, nach Zeichnung wurden Löcher angezeichnet. Diese bohrten wir dann. Mit Raspel und Feile entstanden Griffmulden bei unserer zukünftigen Zange. An der Bandsäge trennte nun jeder sein Werkstück. Wieder musste das Holz ein zweites Mal durch den Dickenhobel. An einem Bandschleifer wurden die Reste der Bohrungen geglättet. Zwei Löcher für den Zusammenhalt, geleimt verschraubt und danach hieß es noch lange mit der Hand und feinem Sandpapier der Zange den letzten Schliff geben. Pünktlich 13:30 Uhr waren alle Zangen fertig und wir konnten sie mit nach Hause nehmen.

Daisy und Franziska ergänzen noch: Anfangs dachten wir, wir kriegen es nicht so schön hin wie auf dem Beispiel. Doch wir gaben uns echt Mühe und kriegten es am Ende genauso gut hin. Für uns persönlich war es sehr spaßig, ein neues Gebäude zu erkunden und eine Grillzange zu bauen.

Ein Tag in der Metallwerkstatt am Berufskolleg in Lübbecke

Zum zweiten Mal in einer Woche nahmen Schüler die Einladung zu einem Werkstatttag an. Am 9. März stand diesmal Metall auf der Bearbeitungsliste. Jeder sollte eine Puksäge unter Anleitung von Herrn Pellnat und drei seiner Berufsschüler fertigen.

Wikipedia sagt dazu: „Eine Puksäge ist eine kleine Handsäge mit auswechselbarem Sägeblatt. PUK ist eine eingetragene Marke der Josef Haunstetter Sägenfabrik KG.“

Aber bevor es richtig losging, standen Arbeitsschutz und eine ausführliche Unterweisung auf dem Plan. Dann konnte jeder Teilnehmer eine Werkbank in Beschlag nehmen und das Werkstück mit einer Punktlandung auf 13.30 Uhr anfertigen.

Arbeitsplan 1

An einer Biegevorrichtung wurde der Bügel gebogen. Der Bügel wurde mit einer Handsäge abgelängt. Das Werkstück wurde entgratet. Schlitze für das Sägeblatt wurden eingesägt. Die Schraubfläche wurde plangefeilt. Die Oberfläche wurde geschliffen.

Arbeitsplan 2

Der Griff wurde entgratet. An der Stirnseite wurde eine Bohrung vorgenommen. Ein M6 Gewinde wurde geschnitten.

Arbeitsplan 3

Die Skizze für die Gestaltung des Griffes wurde angefertigt und übertragen. Der Griff wurde je nach eigener Vorstellung gebohrt, gefeilt und natürlich am Ende geschliffen. Griff und Bügel wurden verbunden, das Sägeblatt eingespannt.

Luca, Rene, Thomas und Jonathan sind sich einig: Uns hat besonders Spaß gemacht das Bohren an den Maschinen, auch das Biegen des Bügels davor. Anstrengend war das ganze Schleifen. Die Berufsschüler haben uns auch sehr gut geholfen.

Maximilian: Ich fand das mit dem Metall ganz gut und es hat mir echt sehr viel Spaß gemacht. Ich habe mich sehr bemüht den Griff so zu gestalten, ich bin aber zufrieden mit meinem Ergebnis. Ich habe die Säge meinem Vater geschenkt und er hat sich sehr darüber gefreut und hat sie seinen Kollegen gezeigt.

"Glaubt an euch selbst, macht euer Ding!"

Kulturprojekt zum dritten Mal an der Sekundarschule

28.02.2017      Das vor zwei Jahren begonnene Projekt "Kulturelle Vielfalt – Vielfalt der Kulturen" fand am 24. Februar 2017 seine Fortsetzung in der Aula der Birger-Forell-Sekundarschule. Bereits zum dritten Mal arbeiteten die Birger-Forell-Sekundarschule (BFS) und das Berufskolleg Lübbecke im Projekt zusammen. Aus dem 6. Jahrgang der BFS nahmen 25 Schülerinnen und Schüler teil. Vom Berufskolleg fanden 50 Studierende des Studiengangs "Erzieher/Erzieherin" den Weg in die Aula der Schule. Wieder dabei waren die Theaterpädagogik des Stadttheaters Minden unter Viola Schneider, die Rapschool NRW mit Daniel Schneider und die Peter-Gläsel-Stiftung – Bereich Community Dance mit Andreas Wegwerth.

In einer eindrucksvollen Werkschau zeigten alle Teilnehmer ihre während einer intensiven Woche erarbeiteten Darbietungen. So konnten die eingeladenen Sekundarschüler und ihre Lehrer unter dem Thema "Heimat ist Liebe" spannende Geschichten aus dem Leben mitverfolgen. Diese Alltagssituationen waren von der Theatergruppe wunderbar gespielt und hatten überraschende Wendungen, die auch an Kriminalromane denken ließen. Mit humorvollen Szenen sparten die Darsteller nicht.

Der zweite Höhepunkt der Schau waren die Rapper mit fünf Songs verschiedener Themen. Daniel Schneider brachte mit "Ich sag' Hip, ihr sagt Hop!" das Publikum in Stimmung. Die Zuschauer gingen begeistert mit, als die fünf Gruppen ihre Songs präsentierten. Inhaltlich und musikalisch zeigten die Raps alles, was es für erfolgreiche Songs dieses Genres braucht. Der Rhythmus ging ins Blut, die Themen berührten Lebensbereiche, die allen Jugendlichen wichtig sind. Mit Liebe, Verlassensein, Freundschaft, Träume und Visionen reflektierten sie die gesamte Bandbreite von Gefühlen, die Jugendliche während ihres Heranwachsens durchleben und auch durchleiden können. Im Kern war die Botschaft aller Songs sehr deutlich: "Glaubt an euch selbst, macht euer Ding."

Im dritten Teil zeigte die Gruppe Community Dance, wie eine normale Tanzstunde abläuft. Andreas Wegwerth leitete sie mit einer kurzen Erläuterung ein. Die Tänzer folgten seinen Anweisungen und entwickelten eine wunderbare Choreographie. Dann steigerten sie Geschwindigkeit und Rhythmus zu verschiedenen jeweils passenden Musikstilen und boten völlig überraschende, fließend ineinander übergehende und sich immer neu entwickelnde Figuren. Eine beeindruckende Leistung nach nur einer Woche Probenarbeit, wenn man bedenkt, dass für eine Minute Aufführung etwa eine Stunde choreographische Arbeit nötig ist.

Alle drei Gruppen verdienen für ihre Präsentationen allerhöchste Anerkennung und ein großes Lob für ihr Engagement während dieser Woche. Alle Teilnehmer haben gemeinsam und eigenständig tolle Ideen entwickelt. Susanne Walter vom Berufskolleg lobte die Kooperation beider Bildungseinrichtungen und ergänzte, es sei "ganz großartig, dass wir so kollegial und fast schon freundschaftlich zusammenarbeiten". Eine Fortsetzung des Projekts ist für den Juni als Dreitagesprojekt geplant.

Die beiden Schulleiter Stefan Becker und Ursula Beinlich würdigten die Leistungen aller Beteiligten mit einem großen Dankeschön. In besonderem Maße ging das an Claudia Schröder und die engagierten Praktikanten von der Sekundarschule, an Karin Detert vom Berufskolleg, und an Viola Schneider vom Stadttheater Minden, Daniel Schneider von der Rapschool und Andreas Wegwerth von Community Dance. Man darf sehr gespannt sein auf die Fortsetzung.

Rekord: 290.808 Schülerinnen und Schüler waren beim Informatik-Biber 2016 dabei!

19.02.2017      "Noch nie knobelten, grübelten und lösten so viele Schüler die Aufgaben des Informatik-Bibers wie im Jahr 2016. Nach rund zehn Jahren Biber-Geschichte freuten sich die Organisatoren über rund 290.000 Schülerinnen und Schüler von 1749 Schulen die beim bundesweiten Schülerwettbewerb dabei waren."

Das können wir nachlesen auf der Seite http://www.informatik-biber.de/

Von unserer Schule nahmen 26 Schülerinnen und Schüler des Informatikkurses Stufe 7 teil.

Als Premiereneinstieg erreichten Tamerlan Aseev, Erik Braun, Ben Jakob Junker, Irina Haustov und Rebecka Knost die Stufe „Anerkennung“.

Aus der Profilklasse 8if2 kamen von 25 Teilnehmenden Niklas Dyck, Jonas Dyck und Annika Sinz auf einen beachtlichen 3. Rang. Es erreichten Lara Heinrichs, Laura Riegel, Jonas Holzvogt, Jonathan Krieger, Luca Müller, Jonathan Epp, Joshua Sawadski, Timotheus Fröse, Matthäus Fröse und Felix Maßciaßek die Stufe „Anerkennung“.

Auf den Bildern zeigen alle Teilnehmer ihre Urkunden. Die Platzierten erhielten kleine Preise von der Schulleitung. Herzlichen Glückwunsch!

Suchtpräventionstage der Stufe 7

19.02.2017      Nein, es sind keine Außerirdischen gelandet. William und Gülsüm tragen eine „Rauschbrille“, die über 1 Promille simuliert. Jeder Teilnehmer der Suchtpräventionstage musste damit eine Hindernisfahrt auf dem Dreirad absolvieren oder zugeworfene Bälle fangen.

Zwei Tage fanden sich die Klassen in „außerschulischen Lernorten“ ein. Die 7a konnte die Räume des RealLife in Espelkamp nutzen. Ein gemeinsames Frühstück eröffnete beide Tage, Übungen zur Stärkung der Gruppe, Gespräche in Kleingruppen, Filme und anschauliche Demonstrationen, wie die der „Smoking Sue“, rundeten den Tagesablauf ab.

Zwischen Potentialanalyse und Berufsfelderkundungen

19.02.2017      Nach der Potenzialanalyse für die Schülerinnen und Schüler der Stufe 8 konnte mit Unterstützung durch das Technikzentrum Hille Ende Dezember ein Berufsparcours in der Aula der Schule stattfinden (die Neue Westfälische und das Westfalen-Blatt berichteten im Dezember, siehe unter Presseberichte).

Die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen der Realschule stellten sich, nachdem sie ihr dreiwöchiges Schülerbetriebspraktikum erfolgreich beendet hatten, am 31. Januar den Fragen der Achtklässler der Sekundarschule an den verschiedensten Stationen zu den Berufsfeldern. Alle Neuntklässler hatten sich hervorragend vorbereitet und ihre Präsentationen mit Plakaten, praktischen Modellen oder mediengestützten Vorträgen untermauert.

Frostige Zeiten für Mensch und Tier

29.01.2017      Im Nawi-Unterricht der 5. Klassen stand kürzlich das Thema "Tiere im Winter" auf dem Programm. Nur Eis und Schnee? Kein Leben mehr im Teich? Was machen jetzt die Bodentiere im Wald? Die Klasse 5d wollte es genauer wissen und unternahm einen Ausflug ins Biologiezentrum Gut Bustedt nach Hiddenhausen.

Forscher im Wald - zumindest für einen Tag konnte die 5d den Unterricht nach draußen verlegen. Auch bei Minusgraden "leben" Bodentiere wie Käfer, Würmer und Schnecken dank der Winterstarre. Sie lassen sich im Boden einfrieren und werden erst wieder mit steigenden Temperaturen im Frühling aktiv.

Hat die Klasse 5d etwa im Bustedter Wald einen Baum gefällt? Nein, denn Reyyan, Zeynep und Adrian sind weiterhin den Tieren in Winterstarre auf der Spur. Sie möchten gerne im Waldboden einen Molch oder einen Frosch finden. Sämtliche Amphibien aus den Bustedter Teichen verbringen den Winter im Wald und wandern zur Laichzeit zurück in ihre Geburtsteiche. Dabei legen die kleinen Amphibien teilweise große und gefährliche Wegstrecken zurück.

Nach der Forschung im Wald ging es zurück zur Wasserburg Gut Bustedt. Vor und zum Glück nicht im Kerker fand das Erinnerungsfoto an diesen Winter-Ausflug statt. Mit dem Eichhörnchen-Spiel war dann dieser Forschertag zu Ende. Die 5d möchte im Sommer noch einmal wieder nach Bustedt kommen.