Birger Forell aktueller denn je

09.11.2018      Der schwedische Pastor Birger Forell wäre dieses Jahr 125 Jahre alt geworden. Anlass genug, dies auf vielerlei Weise zu feiern. Gerade auch von einer Schule, die seinen Namen trägt. Das sollte Verpflichtung sein. Denn die Hingabe dieses Mannes bei der Betreuung deutscher Kriegsgefangener in England und später beim Aufbau der Stadt Espelkamp ist beispielgebend.

Um dies angemessen zu würdigen, fand an der Birger-Forell-Sekundarschule ein Tag mit den unterschiedlichsten Projekten statt, die die Besucher in der Schulaula am Ende des Vormittags während einer kurzen Feierstunde kennenlernen konnten. Unter den Gästen befanden sich Pastor Ernst Kreutz von der Martinskirchengemeinde, Christel Senckel und Frank Engelhardt von der Stadt Espelkamp und Gerhard Könemann vom Geschichtsverein, der zusammen mit Manfred Steinmann im Frühjahr dieses Jahres ein Erinnerungsbuch über Forell herausgegeben hatte. Sie und die Klassensprecher aller Klassen der Schule begrüßte Leiterin Ursula Beinlich auf das Herzlichste nach einem von der 6c und 9c hervorragend intonierten schwedischen Kirchenlied.

In den dann vorgestellten Projektarbeiten spiegelten sich Leben und Werk Birger Forells wider, eines Mannes mit übergroßem Herzen für die ihm anvertrauten Menschen. So zeigten Schülerinnen ein Herzbild, in dem alles festgehalten war, was sie in ihren Herzen bewegt. Vor der Aula konnten die Besucher sich an Pinnwänden über das Leben des schwedischen Pastors informieren. Ein Holzbild Birger Forells ist entstanden, das in den nächsten Tagen in der Schule zu sehen sein wird. Die einzelnen Stationen Forells gab es als Infoplakat von der Klasse 10SP. Birger Forells Wirken ist eng verbunden mit der Flüchtlingshilfe in Espelkamp. Daher hat die Klasse 5d ein Stück einstudiert, das ebenfalls von Flucht handelt: von der Flucht nach Jerusalem. Es wird am Donnerstag, dem 15. November, im Rahmen der Schulandachten aufgeführt. Die Klasse 10HW hat sogar den Namen des Pastors als Kuchen gebacken und bunt verziert. Darüber hinaus gab es noch eine Birger Forell Rallye, verschiedene Gruppenarbeiten und einen Besuch der Birger Forell Ausstellung in der Stadt. Am Ende der Präsentation zeigte die Klasse 7c zusammen mit Schulband und Crazy Popgirls einen Ausschnitt aus dem Musical „Birger Forell – das sind wir“ mit dem „Reporter“ Willi Wortgewandt und dem „Detektiv“ Theobald Spur, die sich auf Spurensuche nach Birger Forell begeben.

„Allen Kindern, Lehrerinnen und Lehrern spreche ich für die großartige Leistung meine Anerkennung aus. Dafür bin ich sehr dankbar“, lobte Schulleiterin Ursula Beinlich.

Das 1988 anlässlich des dreißigsten Todestages Birger Forells von Peter Metzech erschaffene Steinrelief wurde anschließend offiziell der Sekundarschule übergeben. Es befand sich seit dem Umbau der Realschule in deren Archiv. Nun hängt es im Eingangsbereich der Sekundarschule. Der enthaltene Text geht auf die Predigt von Präses Wilms zurück, die er zur Gründung der Martinsgemeinde am 27. Juli 1952 hielt. Durch Text und Bildrelief würdigt Metzech gleichzeitig nicht nur Forells Wirken, sondern auch die für Espelkamp bedeutsame Arbeit des Präses. Beide, Forell und Wilms, setzten sich maßgeblich für die Menschen in der neu gegründeten Stadt ein, so dass viele ein neues Heim finden konnten. An diese herausragenden Beispiele von Menschlichkeit zu erinnern, sei heute aktueller denn je, vor allem auch vor dem Hintergrund der Diskussion um Flüchtlinge und wachsende Fremdenfeindlichkeit. Es sei daher „pädagogische Aufgabe, über Birger Forells Leben zu vermitteln“, sagte Gerhard Könemann, der die Übergabe des Reliefs begleitete. Aus vielerlei Gründen wisse die junge Generation von zu Hause aus kaum noch etwas über die Umstände, wie Espelkamp entstand und wie sich damals der schwedische Pastor dafür eingesetzt hatte. So möge das Relief als ein weiteres Zeugnis von Forells Wirken dienen und stets daran erinnern, wer es war, dessen Namen die Sekundarschule trägt.

Sportabzeichen erworben

Novum an der Birger-Forell-Sekundarschule

01.10.2018 (kiel)      Am Montag, dem 1. Oktober 2018, versammelte sich der 6. Jahrgang der Birger-Forell-Sekundarschule im Albert-Pürsten-Stadion, um das Deutsche Sportabzeichen zu erwerben. In den vier Disziplinen Weitsprung, Achthundertmeterlauf, Fünfzigmetersprint und Schlagballweitwurf gaben alle Schülerinnen und Schüler ihr Bestes. Als Lohn der Anstrengungen winkte ein Abzeichen in Gold, Silber oder Bronze.

Durch das schöne Herbstwetter und die Unterstützung von Schülerinnen aus den Jahrgängen 9 und 10 herrschte am gesamten Vormittag eine gute Stimmung. Am Ende waren sich alle beteiligten Sportlehrer einig, dass der Tag des Sportabzeichens nicht nur ein einmaliges Ereignis sei, sondern im nächsten Jahr wieder stattfinden soll.

Abordnung der Sekundarschule in Ungarn

Live-Ticker der Ungarnfahrer

25.09.2018: Eine Abordnung der Birger-Forell-Sekundarschule weilt derzeit in Espelkamps Partnerstadt Nagykörös, Ungarn. Ankunft war am vergangenen Montag. Die Gruppe wurde in den Gastfamilien gut aufgenommen. Heute fanden die ersten Besichtigungen statt. Die gesamte deutsche Gruppe besuchte Visegrad. Es fand auch ein Besuch des ungarischen Parlaments in Budapest statt. Die ungarischen Gastgeber sowie die Espelkamper grüßen herzlich. Weitere Neuigkeiten folgen.

26.09.2018: Stadtrallye und Besuch in Budapest - viele überwältigende Eindrücke bei bestem Wetter (Wo war der Regen?). Die Bilder sprechen für sich.

26.09.2018: Abends auf einem Landgut in der Nähe von Nagykőrös; es gab Sportwettkämpfe, Bogenschießen, Pizza aus dem Ofen, alles an einem See.

 

27.09.2018: Besichtigung der Stadt Kecskemét, besonders das Instrumentenmuseum; als zusätzliche Aktivität ging’s in den Erlebnis- und Kletterpark.

28.09.2018: Heute war Schultag mit Fußball und Basketball, mit einem Escape-Room, mit Fragen zur Allgemeinbildung und nicht zuletzt Impressionen aus der Partnerstadt.

29.09.2018: Den letzten Tag verbrachten alle bei ihren Gastfamilien und auf einem Reiterhof. Nach einer schönen Woche nahmen alle Abschied. Auf hoffentlich baldiges Wiedersehen.

Birger-Forell-Sekundarschule beim City-Fest vertreten

25.09.2018 (math/hass)      Als Bürgermeister Heinrich Vieker zusammen mit Landrat Ralf Niermann und Rolf-Bernd Eggersmann vom Verein Stadtmarketing pünktlich gegen 12.00 Uhr das rote Band am Gewerbezelt durchschnitt und das diesjährige Cityfest eröffnete, tat er dies unter den Klängen des „Easy Swing“, dargeboten von der Musikklasse 6c der Birger-Forell-Sekundarschule. Mittlerweile ist es schon eine kleine Tradition, dass eine der Musikklassen der Schule die Eröffnung des dreitägigen Events musikalisch begleitet. Die Schülerinnen und Schüler spielten unter der Leitung von Musiklehrer Uwe Kröger fröhlich auf. Unterstützt wurde die Klasse von Musiklehrerin Claudia Schröder an der Querflöte und Tobias Krügel am E-Piano. Krügel ist nicht nur Kantor in Espelkamp, sondern unterrichtet auch am Evangelischen Schulzentrum.

Das ereignisreiche City-Fest-Wochenende war trotz des Wetters recht abwechslungsreich und auch turbulent. Am Stand der Birger-Forell-Sekundarschule gab es an jedem der drei Tage viele Begegnungen, nette Gespräche mit Eltern, Schülerinnen und Schülern und auch Ehemaligen, die mit lautem „Hallo“ begrüßt wurden. Das ausliegende Birger-Forell-Rätsel wurde gut angenommen und die fleißigen „Rätsler“ standen vor der Pinnwand der Schule und erfuhren auch einiges Neue über Birger Forell. Gleichzeitig starteten Lehrkräfte der Sekundarschule und des Söderblom-Gymnasiums den Karten-Vorverkauf für das Konzert „Urknall und Sternenstaub“ am 11. November. Einige Karten sind verkauft worden und es ist gelungen, viel Werbung für das Konzert zu machen. Dabei geht ein großes Lob an die Schülerinnen und Schüler, die am Stand waren, um zu helfen, um Flyer zu verteilen und um diejenigen der Schule, die den Stand betreuten, mit Getränken zu versorgen.

Der Dank geht natürlich auch an die fleißigen Helfer des Kollegiums, die Sozialarbeiter und die FSJlerin der Sekundarschule, die sich für den Schulstand engagiert haben: beim Aufbau, beim Kartenverkauf, beim Betreuen des Rätseltisches und beim Abbau im strömenden Regen. Trotz des Wetters gab es viele schöne Momente und Begegnungen.

Die Klassen 10IF2 und 10SP grüßen vom Ijsselmeer - eine Studienfahrt der etwas anderen Art

Ijselmeer, 17. bis 21.09.2018

 

Start der Fahrt der Klassen Sport und Informatik2 um 5:30 Uhr am Busbahnhof in Espelkamp. Ankunft um 10:05 Uhr in URK am Ijsselmeer in den Niederlanden.

Das Schiff von der Sportklasse, die Avondrood, lag schon an seinem Platz und wurde sofort geentert. Unser Schiff, die Avanti, war schon in Sichtweite, nur auf der anderen Seite vom Hafen. Als unser Schiff dann da war, brachten wir das Gepäck und das Essen erst mal an Bord. Wir bekamen eine Einführung zum Schiff und Verhaltensregeln vom Skipper Fedde und Matrosen Sebastian. Nach der Einführung übten wir Knoten. Dann hieß es Leinen los. Das erste Ziel war Enkhuizen. Zum Segeln mussten wir das Hauptsegel, Fock, Klüver und das Besansegel setzen. Als Hauptmahlzeit wurde Pizza im spacigen Gasofen gebacken. Segel gesetzt, Wind gefangen, was dann? An Deck gechillt, Karten gespielt, Musik gehört, im Netz über den Wellen gelegen …

Am zweiten Tag segelten wir von Enkhuizen nach Hoorn. Das ging nicht auf dem direkten Weg, wir mussten erst um die Vogelinsel Richtung Lelystad fahren, eine Kehre vollziehen, um dann nach Hoorn zu kommen. Auf dem Weg kamen wir auch durch eine Schleuse. In der Schleuse mussten wir die Fender setzen. Hoorn war dann auch die größte Stadt, in der wir waren. Mit Spaghetti und Bolognese, von der Tagesküchencrew unter Zwiebeltränen frisch und schmackhaft zubereitet, stärkten wir uns an diesem Tag. Wir versorgten immer zum Mittag Fedde und Sebastian mit, beim Abendessen kamen sie zu uns. Fedde konnten wir mit Vanille-Vla jeden Tag auf’s Neue erfreuen.

Von Hoorn ging es am Mittwoch nach Medemblik. Fedde und Sebastian waren am Bug zugange: „Wer steuert denn jetzt?“ „Annika.“ Heute standen Hot Dogs auf dem Speiseplan. Und im Medembliker Hafen gab es das beste WLAN :-)

Da für Freitag Sturm angesagt war, mussten wir schon am Donnerstag von Medemblik nach Urk zurücksegeln. Frau Buhrmann backte für jeden Eierpfannkuchen. Der vorhergesagte Sturm kam in den Morgenstunden des Freitags auf, sodass Fedde das Schiff im Hafen nicht auf die andere Seite zum Bus bringen konnte und wir voll bepackt einmal um den Hafen zum Bus laufen mussten. Jeder Ort wurde besucht, leuchtender Knetschleim erwies sich dabei als Einkaufsschlager … wie natürlich auch die täglichen Brötchen.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse IF2

Sekundarschüler zu Besuch in Prag

22.09.2018      Als drei zehnte Klassen der Birger-Forell-Sekundarschule am 10. September zu ihrer Studienfahrt nach Prag aufbrachen, zeigte das Wetter sich von seiner spätsommerlichen Seite. Trotz einiger Schwierigkeiten mit der Bahn auf der Hin- und Rückreise verliefen die fünf Studientage entspannt und abwechslungsreich. Die Klassen 10HW und 10IF1 nahmen Quartier im Mosaic House relativ nah am Stadtzentrum, während die Klasse 10TC etwas weiter südlich im Stadtteil Žižkov untergebracht war. Nebenbei sei bemerkt, dass „HW“ die Abkürzung für „Hauswirtschaft“ ist, während „IF1“ für „Informatik 1“ und „TC“ für „Technik“ stehen. Es handelt sich um die Profilschwerpunkte der jeweiligen Klassen.

Am anderen Morgen brachen alle Klassen zu einer Stadtführung auf, die zwei wesentliche Dinge brachte: sehr viel Information und etliche Kilometer Laufleistung. So manchem brach da der Schweiß aus. Die Temperaturen sorgten für einen hohen Verbrauch von Erfrischungsgetränken jedweder Art. Doch bestes Tageslicht entschädigte die Fotografen der Gruppe. Es gab reichlich Gelegenheit, Prags Sehenswürdigkeiten vor blauem Himmel abzulichten. Nach einer Mittagspause, die alle für einen kurzen Lunch nutzten, besuchten die Klassen 10HW und 10IF1 einen Kletterpark und waren begeistert beim Trampolinspringen im Jump Park dabei. Auch ein Escape Room stand auf dem Programm: durch das Lösen vom Rätseln musste man es schaffen, aus einem abgeschlossenen Raum zu entkommen. Klassenübergreifend teilten sich die Schülerinnen und Schüler je nach Interessen ein. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10TC hingegen besichtigten den Atombunker, der unter dem Wenzelsplatz allen interessierten Besuchern offen steht. Er ist ein Relikt aus dem Kalten Krieg und war ursprünglich vorgesehen für den Krisenstab der Länder des Warschauer Pakts im Falle eines atomaren Schlages der NATO und sollte 150 Menschen Raum bieten. Der Bunker wurde glücklicherweise nie für diesen Zweck benutzt, jedoch wurden ausländische Gäste im darüber gelegenen Hotel Jalta zur damaligen Zeit gern abgehört. Das Hotel existiert noch, jedoch gibt es heute keine Abhöraktionen mehr.

Am Ende des ersten Tages waren alle angenehm erschöpft und hungrig. Zu Kräften kamen die Hauswirtschaftler und Informatiker zusammen mit ihren Klassenlehrern Birgit Kleymann, Nikolaus Hass, Angela Sander und Christoph Rösener bei einem Dreigängemenü im Haškova Restaurace U Brejšků. Das ist ein altehrwürdiges Restaurant, in dem der Schriftsteller Jaroslav Hašek während seiner Tätigkeit als Journalist verkehrte. Hašek hat den antimilitaristischen Roman „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“ verfasst, der mehrfach verfilmt wurde. In Erinnerung daran zieren Karikaturen mit Figuren aus der Zeit des Ersten Weltkrieges die Wände des Restaurants. Die Techniker ihrerseits dinierten mit ihren Klassenlehrern Angelika Zietlow und Jan Oberhommert im noblen Hotel Taurus, wo sie auch untergebracht waren. Dieses Hotel atmet heute noch das Flair des 19. Jahrhunderts.

Der Höhepunkt für die Klassen 10HW und 10IF1 war der Besuch in Theresienstadt, zur Kaiserzeit eine Festung, dann im Zweiten Weltkrieg Konzentrationslager. Zunächst ging es ins Kriegsmuseum, das in der ehemaligen Magdeburgkaserne untergebracht ist. Dort konnten die Jugendlichen sich über die Hintergründe des Lagers Theresienstadt informieren. Eindrucksvoll waren viele originale Exponate aus dieser Zeit, beispielsweise Ausweise und persönliche Gegenstände von Juden, die im Lager leben mussten. Als die beiden Klassen danach die kleine Festung besuchten, wurden viele Gesichter sehr ernst. Der tschechische Fremdenführer erzählte dort sehr anschaulich und lebensnah vom Schicksal der Inhaftierten. Schließlich besuchten die beiden Gruppen den jüdischen Friedhof und das Krematorium des ehemaligen Lagers. Kein schönes Thema, wenn man bedenkt, dass von den 140.000 Menschen, die durch Theresienstadt weiter in die Vernichtungslager transportiert wurden, nur etwa 17.000 überlebten. Doch gerade um daran zu erinnern und für die Gegenwart und Zukunft zu mahnen, fand dieser Besuch statt.

Fernsehturm, jüdisches Viertel und Karlsbrücke standen auf dem Programm der Techniker. Mit einer Höhe von 216 Metern ist der Fernsehturm nicht nur von überall in der Stadt zu sehen. Er beeindruckte auch die Espelkamper nicht allein durch seine Ausmaße. In 66 Metern Höhe befindet sich ein Aussichtsrestaurant, einen Stock darüber das sehr teure „One Room Hotel“, eine extravagante Unterkunft in luftiger Höhe mit nur einem Zimmer und Bad. Die beste Aussicht auf Prag hat man vom Observatorium auf 93 Metern Höhe mit 360-Grad-Rundumblick. Die 736 Stufen im Falle eines Stromausfalls mussten die Jugendlichen zum Glück nicht nehmen. Es ging bequem mit dem Aufzug. Von dort war es nicht weit zum Neuen Jüdischen Friedhof, wo der Schriftsteller Franz Kafka beerdigt ist. Die Karlsbrücke lockte danach als ein weiterer Publikumsmagnet. Wer auf die Prager Burg möchte, überquert am besten diese Brücke. Zum Verweilen laden allerlei Händler und Musiker verschiedenster Art ein.

Am letzten Tag in Prag hatten die Zehntklässler Zeit, sich in Ruhe in der Stadt umzusehen, was sie auch ausnutzten. Während die Techniker sich eine Fahrt auf der Moldau gönnten, marschierten die Hauswirtschaftler und Informatiker tapfer den Burgberg hinauf zum Hradschin, der Prager Burg, um von dort aus auf eigene Faust loszugehen. Abends stand Schwarzlicht-Minigolf auf dem Programm. Das war sehr lustig, weil mal was anderes. Denn unter dermaßen erschwerten Bedingungen den Ball zielsicher einzulochen, war alles andere als leicht. Aber egal, wie viele Schläge man brauchte, der Spaß stand hier im Vordergrund.

Was bleibt? Viele verschiedene Eindrücke und beim einen oder anderen sicherlich auch der Wunsch, Prag, die goldene Stadt, einmal wieder zu besuchen. Nach glücklicher Heimkehr in Espelkamp bleibt festzuhalten: Schön war’s! Wir kommen gern wieder.

Happy birthday BFS!

08.09.2018      Die Birger-Forell-Sekundarschule wird dieses Schuljahr fünf Jahre alt. Anlass genug, dies zu feiern. Daher nahmen am 6. September alle Klassensprecher das Geschenk einer neuen Sitzbank anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Schule entgegen. Stellvertretend für alle Schülerinnen und Schüler drückten die beiden Schülersprecher Melina Lückemeier und Hauke Thieker ihren Dank aus.

"Am 6. September wurde unsere Sekundarschule in Espelkamp 5 Jahre alt, und wir, die Schüler, können dies nun feiern!

Es ist erstaunlich, wie die Schule mit uns gemeinsam gewachsen ist und was wir alles erlebt haben. Viele tolle Klassenfahrten und Exkursionen prägen die Schulzeit an der Sekundarschule und wir sind (fast) jeden Tag froh, hier unterrichtet zu werden.

Wir können aber nicht nur den 5. Geburtstag unserer Schule feiern, sondern auch dass wir jetzt eine Schule von Jahrgang 5-10 sind.

Hiermit möchten wir, im Namen der Schüler, DANKE sagen und hoffen, dass die nächsten Jahre genau so schön werden!"

"An der Arche um 8"

Einschulung der neuen Fünftklässler an der Birger-Forell-Sekundarschule

08.09.2018      Nach einem Klavierstück, gespielt von Justus aus der 6b, begrüßte die Schulleiterin Ursula Beinlich die Anwesenden und auch einige Schülerinnen hießen die neuen Fünftklässler mit netten, aufmunternden Worten herzlich willkommen.

Die versammelten neuen Schüler und ihre Eltern, Verwandte und Freunde folgten dem Einschulungsgottesdienst mit großer Aufmerksamkeit. Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 6b, der Musikklasse 7c, der Schulband und die „Crazy Pop Girls“ sorgten mit einem abwechslungsreichen Programm für eine schöne Stimmung.

Die Lieder und Rollenspiele orientierten sich an dem Buch „An der Arche um 8“ von Ulrich Hub. So wie einst bei Noah und den Tieren komme es auch an der Birger-Forell-Sekundarschule auf den Zusammenhalt aller an. Mit dem Lied „Gottes Regenbogen“ unterstrichen die Musiker und Akteure der Schule diesen Aspekt anschaulich. Alle sangen den Refrain mit und winkten dabei mit bunten Servietten in sechs verschiedenen Farben. So entstand beim Singen ein großer Regenbogen in der Aula, als Zeichen dafür, dass man an der Sekundarschule zusammenhält und füreinander da ist.

Anschließend lasen die neuen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer die Fürbitten. Bei dem gemeinsamen Segenslied „Gott umhülle uns“ wurden alle Anwesenden mit Bewegungen eingebunden. Sandra Sieve-Rupprecht zeigte den Fünftklässlern extra für sie angefertigte Freundschaftsbänder in Regenbogenfarben. Zum Schluss des Gottesdienstes erklang „Wunder geschehen“ von Nena, das den neuen Schülerinnen und Schülern für die neue Schulzeit Mut machen soll.

Danach versammelten sich die neuen Schüler in ihren Klassenräumen. Dort lernten sie ihre Mitschüler und Klassenlehrer kennen und besprachen die für die nächsten Tage wichtigen Dinge. Dabei konnten sie in fröhlicher Runde schon erste freundschaftliche Kontakte knüpfen und Hemmungen fallen lassen. Parallel dazu warteten ihre Eltern in der Pausenhalle der Schule bei guten Gesprächen und Kaffee und Keksen, die die neu gegründete Schülerfirma SnackShack anbot. Am Ende des Vormittags kamen die neuen Schüler in fröhlicher Laune aus ihren Klassenräumen und nahmen ein Eis als Geschenk des Fördervereins in Empfang. So konnte der neue Jahrgang vierzügig starten.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern einen guten Anfang und einen erfolgreichen Weg durch die kommenden Jahre. Wir hoffen, ihnen zu jeder Zeit gute Begleiter zu sein.

25 Jahre Tag des offenen Denkmals

30.08.2018 (sund/hass)      Zum wiederholten Male ist das engagierte Team der Birger-Forell-Sekundarschule auf Gut Bustedt beim Tag des offenen Denkmals aktiv!

Das diesjährige Motto ist „Das europäische Erbe – was uns verbindet“. Unter diesem Motto wird das Team der Klasse 9f sich mit den unterschiedlichsten Spielen einbringen. Denn Spielen und Spielzeug sind in ganz Europa ähnlich und für Kinder jeden Alters typisch.

So wird es Mitmachangebote mit Stelzen, Reifen, Murmeln, Jojos, Kreiseln, Hinkeln und vielem mehr auf dem Burggelände geben, bei Regen im Kerker. Als theoretisches Fundament gibt es kurze historische Erklärungen zur Spielzeugart und Spielgeschichte im europäischen Raum.

Als Überraschung wird im Hühnerstall die Geschichte von zwei Lausbuben gelesen, die mit den Hühnern ein böses Spiel getrieben haben.

Kaffee, Kaltgetränke und Kuchen runden die Veranstaltung kulinarisch ab.

Zwischen 14.00 und 17.00 Uhr können alle Interessierten die Spiele Europas am 09. September 2018 miterleben.

Tipps und Tricks zu Bewerbungsverfahren

16.07.2018 (schm)      Wie sieht ein Anschreiben aus, wie der Lebenslauf, wenn ich meine Bewerbung abgebe? Was ist bei Online-Bewerbungen und auf speziellen Bewerbungsportalen zu beachten? Hat der Herr Knigge aus vergangener Zeit immer noch Bestand beim höflichen Auftreten bei Vorstellungsgesprächen?

Das alles wurde jeweils bei einem 2stündigen Vortrag von Frau Weingärtner von der Firma Gauselmann den Schülern der 9. Klassen dargebracht.

Nun dürften diese Punkte bei den Bewerbungen, die in den Sommerferien starten und in den KAoA-Anschlussvereinbarungen festgehalten wurden, akkurat ausgeführt werden können. Viel Erfolg!