Auf Wilhelm Buschs Spuren einmal anders

Unterrichtsfahrt der Klasse 6d im Fach Kunst zum Museumshof Rahden

Im September 2020 erlebte die Klasse 6d im Fach Kunst eine besondere Form des Kunst-Unterrichts. Gemeinsam mit Kunstlehrerin Stephanie Sundermeier ging es zum Museumshof Rahden. Dort spielten die Schülerinnen und Schüler die Streiche von Max & Moritz an "Originalplätzen" im Freilichtmuseum nach.

In den vorherigen Kunststunden gestalteten sie einzelne Gegenstände als Requisiten der geplanten schauspielerischen Aktion. Dazu gehörten neben der ans Original von Wilhelm Busch angelehnten Kostümierung auch ein Papp-Schornstein mit Angel und Brezeln aus Salzteig.

Auf dem Museumshof Rahden tauchten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6d in die spannenden und lustigen Geschichten von Max und Moritz ein, lernten nebenbei interessante Einzelheiten über das Leben im neunzehnten Jahrhundert kennen und wandten ihre künstlerischen Talente an. Das Museumsteam unterstützt die Sekundarschule in großzügiger Weise bei vielen Besuchen und Projekten, so auch an diesem Tag.

Max (im wahren Leben Phillip Bielz aus der 6d)

Witwe Bolte (Karina Mehl, 6d, mit selbst genähter Schürze)

Schornstein aus Pappe mit Angel aus Weidenzweig - 2. Streich

Brezeln aus Salzteig, bemalt mit Wasserfarbe; hist. Backhaus von 1580, ältestes Gebäude in der Museumsanlage - 6. Streich

Maikäfer (aus Schokolade) im Bett von Onkel Fritz Kammer im Haupthaus von 1689 - 5. Streich

Pfeife von Lehrer Lämpel; eine freundliche Leihgabe des Museumsteams (Meerschaumpfeife) - 4. Streich

Phillip Bielz und Dominik Martjan, beide 6d, als Max und Moritz vor den historischen Bienenkörben im Garten des Haupthauses.

„Hoch ist hier Frau Böck zu preisen! Denn ein heißes Bügeleisen, auf den kalten Leib gebracht, hat es wieder gut gemacht.“

Schulsanitäter an der Birger-Forell-Sekundarschule

17.11.2020 (thiel)      „Das blutet zu stark; ich benötige noch einen Verband“. Wenn man am Montag an der Aula der Birger-Forell-Sekundarschule vorbeikommt, bleibt der ein oder andere Schüler oder Lehrer kurz stehen. Denn solche Sätze sind nicht alltäglich. Der Grund dafür ist aber ganz einfach: Seit diesem Schuljahr gibt es für die Schülerinnen und Schüler im Jahrgang 8 die Möglichkeit, sich zu Schulsanitätern ausbilden zu lassen. „Dies macht nicht nur Spaß, sondern man lernt auch noch etwas fürs Leben“, ist sich die Schülerin Lea-Sophie Möhle aus der Klasse 8b sicher. Der Schulsanitätsdienst ergänzt und sichert die Erste-Hilfe-Versorgung an der Schule. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen im Fall von Unfällen, Verletzungen und Krankheiten die Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes oder der Erziehungsberechtigen. Neben einer umfangreichen Ausbildung in Erster Hilfe, gibt es weitere positive Aspekte, die diese Ausbildung mit sich bringt. „Die Schülerinnen und Schüler erfahren, was es heißt zu helfen und für andere da zu sein. Sie bauen ihre Sozialkompetenz aus, werden selbstbewusster und erhalten Einblick in Pflege- und Gesundheitsberufe“, erläutert die Schulleiterin Frau Buhrmann. Zukünftig werden die Schülerinnen und Schüler täglich im Einsatz sein. Das bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler viel Eigenverantwortung tragen und diszipliniert sein müssen. „Das werden sie aber schaffen“, ist sich die Kooperationslehrerin Frau Thielemann sicher. „Alle Schülerinnen und Schüler sind mit viel Engagement dabei. Es macht sehr viel Spaß sie auszubilden“. Ein Dank geht in diesem Zusammenhang an das Deutsche Rote Kreuz im Altkreis Lübbecke, das der Birger-Forell-Sekundarschule unterstützend zur Seite steht. Neben der Bereitstellung von Material hat der Verband es ermöglicht, dass sich die Kooperationslehrerin zu einer zertifizierten Erste-Hilfe-Ausbilderin weiterbilden konnte. Dadurch können nun die Erste-Hilfe-Kurse, sei es als Grundausbildung, sei es als Auffrischung, sowohl für die Schülerinnen und Schüler als auch für die Lehrkräfte in der Schule stattfinden.

Denkmalpflege - ein neues Angebot an der Birger-Forell-Sekundarschule

05.10.2020 (sund)      Zur Ergänzung des Unterrichts im Jahrgang 8 bietet die Birger-Forell-Sekundarschule im Rahmen der Ergänzungsstunden ein neues Fach an: Unter der Bezeichnung „Denkmal-fit: forschen, gestalten, fahren“ können sich interessierte Schülerinnen und Schüler mit Denkmalpflege am praktischen Objekt beschäftigen. Im Kreis ist kein weiteres Angebot dieser Art bekannt.

Derzeit nehmen siebzehn Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Stephanie Sundermeier dieses neue Angebot wahr. Schwerpunkte dabei sind die Denkmalpflege, der Denkmalschutz, aber auch Archäologie, Restauration und Untersuchung von Denkmälern in den Kreisen Minden-Lübbecke und Herford.

Eine erste Exkursion zur Ausgrabung eines Germanengehöftes in Lübbecke hat bereits stattgefunden. An der Ausgrabungsstätte führte der leitende Archäologe der LWL-Außenstelle Bielefeld die Jugendlichen über das Gelände. Er nahm sich sehr viel Zeit für die Klärung wichtiger Fragen: Was wird durch Denkmalpflege geschützt? Wie kann man Fundstellen erkennen? Was bleibt im Boden übrig? Wo siedelten Menschen und warum? Was lernen wir aus der Vergangenheit?

Der Besuch beschränkte sich nicht nur auf die Theorie. Der Höhepunkt des Tages war der Fund einer großen Tonscherbe eines germanischen Gefäßes. Hier vor Ort dabei zu sein, war ein spannendes Erlebnis für die Achtklässler. Weitere Exkursionen zu Ausgrabungen werden folgen. Auch die schon bestehende Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz am jährlichen Tag des Offenen Denkmals wird fortgesetzt.

Bweranyange Girls' Secondary School sagt Danke

24.09.2020      Die Bweranyange Girls' Secondary School in Tansania bedankt sich sehr herzlich für unsere Unterstützung während der schwierigen Zeit unter dem Einfluss der weltweiten Pandemie.

Die dabei gesammelten Gelder stammen aus Spenden, aus einem Zuschuss der Landeskirche und der 10er Abschlussklassen des Jahrgangs 2019/20.

Das Dankesschreiben kann hier eingesehen werden.

So bunt wie Espelkamp sind auch wir!

Einschulung der neuen fünften Klassen an der Birger-Forell-Sekundarschule

19.08.2020      Nach den großen Ferien startete der Schulbetrieb in Nordrhein-Westfalen wieder in vollem Umfang. So war es auch an der Birger-Forell-Sekundarschule. Ein Highlight war auch in diesem Jahr die Einschulung der neuen fünften Klassen. Sie bestand aus zwei Programmpunkten: Der Begrüßung durch die Schulleiterin, Frau Buhrmann, und einer Andacht in der Aula sowie der Begrüßung durch die Abteilungsleiterin 1, Frau Meyer zu Drewer, und dem Besuch der Klassenräume mit den Klassenleitern im „Südhaus“ der Schule. Für die Eltern gab es währenddessen Informationsstände in der Pausenhalle. Die Eltern konnten sich über das „Kraftwerk“, die Sonderpädagogik, die Elternarbeit und andere wichtige Profile der Schule informieren. Die Patinnen und Paten, Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen, unterstützten und begleiteten die neuen Fünftklässler und ihre Eltern während der Veranstaltung. Da aufgrund der Hygienevorschriften immer nur eine Klasse das Programm absolvieren konnte, gab es zwei Zeitschienen. Dabei startete eine Gruppe in der Aula und eine Gruppe im Südhaus.

Während eine Gruppe ihre Klassenlehrer und Klassenzimmer kennenlernte, begrüßte Schulleiterin Anja Buhrmann die andere Gruppe in der Aula. Mit einem herzlichen Willkommen gab sie einen Überblick über die Schule und ihre Abläufe. Sie betonte die Vielfalt des schulischen Angebots, das für alle Begabungen das Passende biete. Das Ergebnis der passgenauen Begleitung wären die erfolgreichen Schulabschlüsse der zehnten Klassen der letzten zwei Jahre. „So bunt wie Espelkamp ist, sind auch wir“, sagte sie. „Unsere Schule ist ein Spiegel der Gesellschaft - Espelkamps.“

Danach nannte Anja Buhrmann wichtige Neuerungen zur Unterstützung des schulischen Angebots. Neben der Planung einer naturnahen Erlebnisfläche, werde die Digitalisierung verstärkt, was einen schnellen Breitbandzugang ins Internet und besseres WLAN einschlösse. Die Kombination aus Präsenz- und Online-Unterricht werde fortgeführt. Den neuen Klassen, wie auch allen anderen, stünde IServ als sichere technische Plattform dafür zur Verfügung. Anja Buhrmann ermunterte die neuen Schülerinnen und Schüler und alle Eltern, sich jederzeit bei Fragen aller Art an die Schule zu wenden.

Eine Andacht, die durch Videoeinspielungen unterstützt wurde, stimmte die neuen Schülerinnen und Schüler auf ihren Weg an der Birger-Forell-Sekundarschule ein. Unter dem Motto „Gottes Regenbogen“ als Symbol für Vielfalt erzählte Religionslehrerin Ruth Nicholls von Noahs Arche. In Verbindung mit dem Regenbogen gebe sie symbolhaft Hoffnung für alle Lebewesen, egal welcher Art und in jeder Lebenslage. Mit diesem Versprechen Gottes durften die neuen Schülerinnen und Schüler sich an ihrer neuen Schule gut aufgenommen fühlen.

Parallel zur Begrüßung in der Aula lernten die Kinder ihre Klassenlehrerteams und ihre neuen Unterrichtsräume kennen. Dort erhielten sie erste praktische Informationen für die kommenden Tage und stellten viele Fragen. Am Ende der Einschulung durfte sich jedes Kind am Schulkiosk ein kühlendes Eis holen, eine schöne Erfrischung an einem recht heißen Einschulungstag.