"Curtain" - The Covenant Players an der BFS

11.11.2019 (siev)     Am 06.11.2019 klang der Ruf „Curtain“ durch den Physiksaal, der imaginäre Vorhang fiel und der Applaus von den Schülern setzte ein nach der Aufführung der Covenant Players.

Der Besuch der Covenant Players ist ein fester Bestandteil des Englischunterrichts im Jahrgang 7. Für jeweils 1 Schulstunde pro Klasse werden die Schülerinnen und Schüler mitgenommen in eine imaginäre Welt. Mit nur wenigen Mitteln schaffen es die drei Covenant Players Jodie, Mary und Denise, in ihren kleinen Stücken ihre Zuhörer in einen Park, eine Stadt oder in ein Jugendzentrum zu versetzen. Nicht nur das, die Schüler und Schülerinnen werden selber zu Akteuren und stehen vorne auf der Bühne. Das Besondere dabei: all das geschieht auf Englisch. Deutsch wird nur gesprochen, wenn Mary von den Schülerinnen und Schülern z.B. wissen möchte, was heißt „farm“ oder „squirrel“ auf Deutsch. Mit der Unterstützung der drei amerikanischen Theaterpädagogen ist es auch kein Problem, Englisch zu sprechen und gleichzeitig die Dancingqueen zu werden oder zu Sam, der in die Großstadt zieht, um sein Glück zu suchen und nachher wieder enttäuscht auf die „farm“ zurückkehrt.

Nach jedem kleinen Stück sprechen Mary, Jodie und Denise über den Inhalt der Stücke und was sie bedeuten. Dabei zeigt sich dann, wie viel die Schüler und Schülerinnen schon verstehen, obwohl einige doch mit Befürchtungen wie „Ich verstehe bestimmt gar nichts!“ oder „Ich trau mich nicht Englisch zu sprechen“ in diese spezielle Stunde gegangen sind. Am Ende war aus den Klassen zu hören, wie viel Spaß es gemacht hat und dass die Stunde viel zu schnell vorbei war.

Ermöglicht hat den Besuch der Covenant Players auch die tolle Unterstützung des Fördervereins der Birger-Forell-Sekundarschule, der mehr als die Hälfte der Kosten übernommen hat, sodass die Schülerinnen und Schüler nur einen kleinen Betrag für das Theatererlebnis bezahlen mussten.

Neuanmeldungen für den Förderverein

05.11.2019      Der schulinterne Wettbewerb um mehr Anmeldungen für den Förderverein erbrachte folgende Platzierung:

In der Klasse 5b gab es die meisten Neuanmeldungen. Als Preis erhielten die Schülerinnen und Schüler jeweils ein Schulshirt. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5d, 6d und 7a bekamen jeweils ein Eis. Die Preisverleihung fand am 4. November in der Schulaula statt. Herzlichen Glückwunsch.

"Wir Juden aus Breslau"

Fritz Stern, einer der Überlebenden (Foto: Karin Kaper)

NRWeltoffen veranstaltet Filmvorführung für rund 90 Schülerinnen und Schüler

05.11.2019 (Küchhold, Kreis Minden-Lübbecke)      Esther Adler, Gerda Bikales, Anita Lasker-Wallfisch, Renate Lasker-Harpprecht, Walter Laqueur, Fritz Stern, Guenter Lewy, David Toren, Abraham Ascher, Wolfgang Nossen, Eli Heymann, Mordechai Rotenberg, Max Rosenberg, Pinchas Rosenberg: Sie sind Menschen jüdischen Glaubens, die den Holocaust überlebten und heute wohl zu den letzten noch verbliebenen Zeitzeugen der Judenverfolgung in Breslau gehören. Der Film „Wir Juden aus Breslau“ von den beiden Berliner Regisseuren Karin Kaper und Dirk Szuszies erzählt ihre Geschichte. Fünf neunte Klassen der Birger-Forell-Sekundarschule hatten über das Projekt NRWeltoffen des Kreises Minden-Lübbecke jetzt die Möglichkeit, sich den Film im Elite-Kino in Espelkamp anzusehen.

Einer der Schauplätze des Films ist die Synagoge zum Weißen Storch. Um 1872 gebaut, während des Zweiten Weltkrieges durch die Nazis geraubt und als Lagerort genutzt, 2010 als Veranstaltungszentrum wiedereröffnet – heute ist die Synagoge ein Erinnerungsort für das jüdische Leben in Breslau vor 1933 und ein Mahnmal für die Verfolgung der Breslauer Juden. Für Fritz Stern steht sie auch sinnbildlich für das heutige Europa. „Überall werden Synagogen wieder aufgebaut, es gibt aber kaum noch Juden, die darin beten würden.“ Der Film zeigt, wie die Holocaust-Überlebenden Schülerinnen und Schülern in der Synagoge über ihre Erfahrungen berichten.

Die Zeitzeugen schildern dabei auch, wie ihr Leben in Breslau vor 1933 ausgesehen hat. So galten die Breslauer Juden vor 1933 als stark assimiliert. Sie waren stolz darauf, deutsch zu sein. Viele hatten im Ersten Weltkrieg für Deutschland gekämpft. Mit der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler habe sich das Leben der Juden in Breslau drastisch geändert. Vor 1933 sei sie sich ihrer Religion gar nicht bewusst gewesen, sagt Anita Lasker-Wallfisch. „Gebt der Jüdin nicht den Schwamm“, sagte einer ihrer Mitschüler, nachdem die Lehrerin sie zum Tafelputzen aufforderte. „Plötzlich waren wir also Juden. Zuvor hat das niemanden interessiert“, so Lasker-Wallfisch weiter. Die Verfolgung der Breslauer Juden hatte zur Folge, dass sich zunächst eine starke jüdische Gemeinschaft herausgebildet hat. „Wir sind nicht in die Synagoge gegangen weil wir jüdisch waren, sondern weil uns die Gemeinschaft fehlte.“

Von den 14 Zeitzeugen gingen einige ins Exil, andere kamen ins Konzentrationslager. „Ich war zwei Jahre in Auschwitz. Ich habe nicht überlebt, weil ich ein besonderes Talent hatte oder weil ich mich besonders hervorgetan habe. Ich habe nur deshalb überlebt, weil ich Glück hatte“, sagt einer der Protagonisten. Ein paar der Überlebenden gingen nach Israel. „Wir mussten in Israel ein neues Zuhause schaffen, für diejenigen die hoffentlich überleben würden,“ sagt ein weiterer Zeitzeuge.

Im Anschluss an die Vorführung lud Regisseur Dirk Szuszies die Zuschauerinnen und Zuschauer zu einer Filmdiskussion ein. „Was hat sich nach dem Film für Sie geändert?“, wollte einer der Schüler wissen. „Für uns als Regisseure ist es wichtig, diese Zeitzeugen noch einmal zu Wort kommen zu lassen und das möglichst vielen Menschen zu zeigen. Wir dürfen niemals vergessen, was passiert ist, denn nur so können wir dafür sorgen, dass so etwas wie der Holocaust nicht wieder passiert.“ Jeder der Protagonisten, von denen inzwischen vier verstorben sind, hätte einen eigenen Film verdient, so der Regisseur weiter. Der Film sei von aktueller Brisanz, der ein eindringliches Zeichen gegen stärker werdende nationalistische und antisemitische Strömungen in Europa setzen wolle. Besonders der Anschlag auf eine Synagoge in Halle am Jom Kippur habe gerade wieder bewiesen, dass Filme wie dieser nötig seien, um zu zeigen, was Antisemitismus anrichten kann. Die beiden Regisseure haben mit dem Film bereits den Deutsch-Polnischen Kulturpreis Schlesien 2017 sowie die Ehrenmedaille der Europäischen Kulturhauptstadt Wrocław gewonnen.

Eine weitere öffentliche Vorführung findet am Dienstag, 12. November 2019 um 19 Uhr im Kino „Die Birke“ (Marienstraße 7, 32427 Minden) statt.

Hintergrund:

Die Filmvorführung wurde im Rahmen des Projektes NRWeltoffen durchgeführt. Nach Beschluss des Kreistags beteiligt sich die Kreisverwaltung Minden-Lübbecke an der Umsetzung des Landesprogramms, das im Kommunalen Integrationszentrum im Kreisschulamt angesiedelt ist. Das Projekt setzt sich für die Stärkung der Demokratie und für die präventive Arbeit gegen Rassismus und Diskriminierung ein. 2018 wurden im Rahmen des Projektes die Handlungsfelder „Erinnerungskultur“, „Diskussions- und Debattenkultur“ sowie „Grund- und Menschenrechte“ entwickelt, zu denen es in regelmäßigen Abständen Informationsveranstaltungen gibt.

Freundschaft mit Ungarn aufgefrischt

24.10.2019 (drew/spreen)      Die Woche vor den Herbstferien bot 29 ungarischen Schülerinnen und Schülern und ihren espelkamper Gastgebern die Möglichkeit, ihre deutsch-ungarische Freundschaft aufzufrischen oder eine neue zu knüpfen. Das Söderblom-Gymnasium und die Birger-Forell-Sekundarschule hatten Besuch aus den Partnerschulen in Nagyköros.

16 Gymnasiasten und 13 Grundschüler (wobei die Grundschule in Ungarn bis zur 8. Klasse geht) nahmen an dem bunten Programm teil. Nach der späten Ankunft am Sonntagabend besuchten alle Schüler und Schülerinnen mit ihren deutschen Austauschpartnern am Montag die jeweiligen Schulen, nahmen am Unterricht teil und lernten somit das deutsche Schulsystem kennen. Der Nachmittag stand im Zeichen des Sports. Bei Völkerball, Fußball, Bänderjagd und einigen Geschicklichkeitsspielen traten die Nationen gegeneinander an, wobei sie großen Spaß hatten und das Miteinander deutlich im Vordergrund stand.

Am Dienstag startete der Bus am frühen Morgen Richtung Nordseeküste, wo eine Hafenrundfahrt und der Besuch des Wattenmeerzentrums in Cuxhaven nicht nur für die ungarischen Schüler ein Highlight waren.

Für den Mittwoch stand zunächst wieder die Teilnahme am Unterricht und danach Wasserspaß im Atoll auf dem Programm.

Einen kulturellen Höhepunkt bot der Besuch des Automatenmuseums im Schloss Benkhausen am Donnerstag, wo die noch jungen Schüler viel Spaß an der Ausstellung die wilden 70er hatten. Der anschließende Fußmarsch zum vehlager Dorfgemeinschaftshaus wurde mit frisch gegrillten Würstchen belohnt.

Für den letzten Tag hatte sich die ungarische Gruppe den Besuch der Stadt Minden vorgenommen, bei dem dann auch noch die letzten Einkäufe erledigt werden konnten. Abends traf man sich mit den deutschen Freunden zu einer fröhlichen Abschiedsfeier, bevor es am frühen Samstagmorgen wieder zurück in die Heimat ging.

Alle Teilnehmenden und Organisatoren freuen sich schon auf den Gegenbesuch im kommenden Herbst in Ungarn.

Kennenlerntage des fünften Jahrgangs

01.10.2019      Die fünften Klassen der Birger-Forell-Sekundarschule unternahmen Mitte September ihre traditionelle Kennenlernfahrt nach Dümmerlohhausen. Ziel der Fahrt war es, die Mitschülerinnen und Mitschüler sowie die beiden Klassenlehrkräfte richtig gut kennenzulernen. Damit das gut funktionierte, gab es ein vielseitiges Angebot an Spielen und anderen Unternehmungen, die den Teamgeist weckten. Die Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrkräfte hatten an den beiden Tagen eine Menge Spaß. Insgesamt waren es für alle Klassen gelungene Tage. Aufgrund des guten Wetters konnten die Fünftklässler sogar eine Bootstour auf dem Dümmer See machen. Schnell waren die zwei Tage um und die Kinder bedauerten, dass es schon wieder nach Hause ging.

Hier ein paar Stimmen der Kinder:

„Wir waren am 16. und 17. September 2019 zur Klassenfahrt am Dümmer See. Als wir in der Jugendherberge ankamen, wurden uns zuerst die Hausregeln erklärt. Danach konnten wir unsere Zimmer beziehen.“ Karina, 5d

„Die Zimmer waren sehr schön und die Betten sehr gemütlich. Das Essen schmeckte gut und beim Kiosk gab es coole Sachen. Auf dem großen Spielplatz hatten wir viel Spaß. Besonders toll war das große Karussell. Wir kauften uns leckeres Eis, machten eine Bootsfahrt und kescherten Wassertiere aus dem See. Lustig war sogar die Busfahrt nach Espelkamp zurück. Es insgesamt eine sehr tolle Klassenfahrt.“ Cosima 5d

Sportabzeichen erneut abgelegt

25.09.2019      Am Dienstag, dem 24. September 2019, gab es für den sechsten Jahrgang der Birger-Forell-Sekundarschule in der 3. bis 6. Stunde Unterricht besonderer Art. Alle Klassen begaben sich ins Albert-Pürsten Stadion, um dort das Deutsche Sportabzeichen abzulegen. Die äußeren Bedingungen waren mit dem spätsommerlichen Wetter optimal.

In den vier Disziplinen Weitsprung, 800m Lauf, 50m Sprint und Schlagball mussten die Schülerinnen und Schüler entsprechende Leistungen erbringen, um am Ende ein Abzeichen in Gold, Silber oder Bronze zu erhalten. Alle Schülerinnen und Schüler gaben dabei ihr Bestes. Durch das schöne Herbstwetter, die Unterstützung von Jugendlichen aus dem zehnten Jahrgang und das Anfeuern untereinander herrschte am gesamten Vormittag eine gute Stimmung.

Das Ablegen des Sportabzeichens im 6. Jahrgang hat an der Birger-Forell-Sekundarschule Tradition. Ab dem nächsten Jahr werden die Sportlehrkräfte durch als Sporthelfer ausgebildete Schülerinnen und Schüler unterstützt.

Schulstand auf dem City-Fest

23.09.2019      Wie in den vorigen Jahren war die Birger-Forell-Sekundarschule auch dieses Jahr mit einem Stand auf dem City-Fest in Espelkamp vertreten, wie immer an prominenter Stelle direkt am Eingang des Gewerbezeltes. Dort konnten sich interessierte Eltern informieren und taten dies in angeregten Gesprächen. Daneben konnten Kinder bunte Windmühlen basteln und mit individueller Beschriftung mit nach Hause nehmen. Das wurde gut angenommen.

Neben Informationen über die Schule boten die anwesenden Lehrkräfte das neue Kinderbuch der Autorin Christiana Claas mit dem Titel Bibi und Jogi an. Es ist die Fortsetzung der vor einigen Jahren erschienenen Geschichte Bibis Freundschaft. Gleichzeitig zeigt es die gute Zusammenarbeit der Autorin mit der Schule. Alle Zeichnungen im Buch haben Schülerinnen und Schüler wie beim ersten Band unter Anleitung von Kunstlehrerin Anja Otte erstellt. Ein Teil des Erlöses fließt als Spende in Projekte für Kinder und Jugendliche, die zusammen mit Künstlern auf die Beine gestellt werden. Ziel dieser Projekte ist unter anderem, das Verständnis für Kunst und ihre Entstehung zu schärfen.

Zur Eröffnung des City-Festes spielte die Musikklasse 7c, unterstützt von zwei Schülerinnen aus der Klasse 10c, unter der Leitung ihres Musiklehrers Uwe Kröger aus ihrem Repertoire. Klassiker wie „Oh Susanna“ und „Ouvertüre aus Wilhelm Tell“ spielten die Musiker und Musikerinnen schon sehr souverän und ernteten viel Applaus.

An jedem der drei Tage gab es viele Begegnungen, nette Gespräche mit Eltern, Schülerinnen und Schülern und auch Ehemaligen, die mit lautem „Hallo“ begrüßt wurden. Das perfekte spätsommerliche Wetter trug mit zur guten Stimmung am Stand bei. So gab es viele schöne Momente und Begegnungen.

Tag des Offenen Denkmals am 8. September 2019

v.l.n.r.: Sarah-Tabea 6d, Anna-Lena 10f, Rebecka 10f, Alexandra 8d und Stephanie Sundermeier

22.09.2019 (sund)      Die Museumsgruppe der Birger-Forell-Sekundarschule, die auch im Freilichtmuseum Rahden aktiv ist, hat in diesem Jahr zum wiederholten Male das Programm für Kinder am Tag des Offenen Denkmals auf Gut Bustedt in Hiddenhausen gestaltet.

Schülerinnen der Klassen 6, 8 und 10 boten gemeinsam mit Bustedt-Mitarbeiterin Stephanie Sundermeier (Biologie / Geschichte) kreative Kunstaktionen zum Mitmachen an. Im ehemaligen Kerker der über 600 Jahre alten Wasserburg konnten die Besucher zusätzlich Informationen zur Deutschen Stiftung Denkmalschutz bekommen. Mitarbeiter der Gemeinde stellten in Führungen die Wandmalereien der historischen Räume vor. Vertreter der Aquarien- und Terrarienfreunde aus Bünde und Umgebung präsentierten ihre besonderen Tiere.

Eine gelungene Verbindung von Geschichte und Biologie über den Schulalltag hinaus, die durch neue Projekte in 2020 ausgebaut werden soll.

Wachsen unter Gottes Segen

Einschulung der neuen Fünftklässler an der Birger-Forell-Sekundarschule

03.09.2019      Die Aula der Birger-Forell-Sekundarschule war zur Einschulung der neuen Fünftklässler bis auf den letzten Platz gefüllt. Schulleiterin Anja Buhrmann begrüßte nach einem stimmungsvollen Gottesdienst die neuen Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern sehr herzlich. In ihrer Begrüßungsrede lud sie die Fünftklässler dazu ein, die Angebote in Unterricht und Ganztag umfassend wahrzunehmen. Selbstständiges Arbeiten, Talente und Fähigkeiten würden an der Birger-Forell-Sekundarschule bestmöglich gefördert. Als ein prominentes Beispiel nannte sie die Musikklassen mit ihren vielen Auftrittsmöglichkeiten. Sie wünschte allen neuen Schülerinnen und Schülern einen guten Start, viele neue Freunde, die nötige Unterstützung durch Lehrerinnen, Lehrer und Eltern und viel Spaß beim Lernen und Entdecken. „Um ein Kind aufzuziehen, braucht es ein ganzes Dorf“, zitierte sie ein afrikanisches Sprichwort und ergänzte, dass erfolgreiche Arbeit nur gelingen könne, wenn Schule und Elternhaus gemeinsam und offen im Gespräch blieben. Sie lud die Eltern ein, gemeinsam Schule zu gestalten.

Dem Gottesdienst unter dem Motto „Wachsen unter Gottes Segen“ folgten die neuen Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern, Verwandte und Freunde mit großer Aufmerksamkeit. Schülerinnen und Schüler aus den Musikklassen 6c und 8c, der Schulband und den „Crazys“ boten ein abwechslungsreiches Programm mit viel Gesang. Die Klasse 6d führte ein Rollenspiel auf, in dem es um das Wachsen ging. So wie eine Pflanze trotz bisweilen widriger Umstände beständig wachse, würden die neuen Schülerinnen und Schüler an der Birger-Forell-Sekundarschule mit der Zeit groß werden. Dies sei nicht durch bloßes Ziehen, sondern mit Vertrauen, mit Humor und mit Geduld erreichbar. Auch wenn alle verschieden seien, kennzeichne sie eine Gemeinsamkeit: „Gott möchte, dass wir alle wachsen.“

Nach Fürbitten, Gebeten und dem Segen zum Abschluss sang der Chor der Schulband den Song „Birger Forell, das sind wir“ in einem stimmungsvollen Finale. Die Kollekte ist für die Partnerschule in Tansania bestimmt. Den Gottesdienst organisiert und mitgestaltet haben die Religions- und Musiklehrer Susanne Burst, Sabine Matthäus, Claudia Schröder und Lothar Gustenberg.

Nach dem Gottesdienst versammelten sich die neuen Schülerinnen und Schüler in ihren Klassenräumen. Dort lernten sie ihre Mitschülerinnen und Mitschüler und ihre Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer kennen und besprachen wichtige Dinge für die nächsten Tage. Dabei konnten sie in fröhlicher Runde schon erste freundschaftliche Kontakte knüpfen und Hemmungen abbauen. Parallel dazu gab es in der Aula wichtige Informationen für die Eltern. Susanne Schäfers aus der Elternschaft und Sven Müller, der neue Vorsitzende des Fördervereins, warben dabei für elterliches Engagement. Es sei sehr wichtig, in der Schule mitzumachen, wenn man etwas zum Wohle der Kinder bewegen möchte. Der Abschluss fand in der Pausenhalle der Schule bei guten Gesprächen, Kaffee und Keksen statt. Für das leibliche Wohl sorgte die Schülerfirma „SnackShack“. So konnte der neue Jahrgang vierzügig starten.