Erstklassige Beiträge zur Berufsorientierung

UNDDANN bringt Unternehmen und den Nachwuchs zusammen

 

„Augen auf bei der Berufswahl!“ Diesen Ausspruch kennen wir alle. Nicht nur wachsam schauen, sondern auch die Ohren spitzen und die richtigen Fragen stellen: Das ist für Sekundarschüler wie Gymnasiasten derzeit ganz besonders wichtig. Das Internetportal UNDDANN aus dem Mühlenkreisverlag in Espelkamp ist federführend bei Besuchen in Schulen im ganzen Mühlenkreis, um Berufsberater, Personalchefs namhafter Firmen sowie Auszubildende mit dem baldigen Berufsnachwuchs zusammenzubringen.

Die Präsenz-Besuche des UNDDANN-Teams begannen m Wittekind-Gymnasium Lübbecke und in der Stemweder-Berg-Schule in Wehdem. Auf großer Leinwand waren auf Ausbildungsplatz-Anbieter zu sehen, die ihren jeweiligen Betrieb und die Ausbildungsinhalte vorstellten und sich anschließend den Fragen aus der Schülerschaft stellten. Moderatoren vor Ort leisteten beste Unterstützung bei den Gesprächen in den Schulklassen. Diese Moderatoren rekrutieren sich aus professionellen Berufsberatern wie vorbildlich engagierten früheren Lehrern. Mit Kai Abruszat (Stemwede) und Dr. Henning Vieker (Espelkamp) sind zudem auch zwei Bürgermeister mit am Start.

Die Unterrichtsstunden der besonderen Art waren schon im Vorfeld in Themenbereiche aufgeteilt worden: Es ging um den kaufmännischen Bereich, um IT und Öffentlichen Dienst, gewerblich-technische Berufe sowie Soziales und Handwerk. Die Schülerinnen und Schüler suchten sich zwei Bereiche aus. Zwei Stunden á 45 Minuten waren veranschlagt worden. Diese Berufsorientierung aus erster Hand entpuppte sich rasch als Win-Win-Situation. Das Feedback vor allen Seiten war bestens und zum Abschluss waren noch Schulen in Minden, Bad Oeynhausen und Espelkamp an der Reihe. Neben UNDDANN ist das Unternehmen Kaufmann-digital aus Rahden beteiligt sowie das Filmteam Camcore aus Espelkamp.

Die Plattform UNDDANN ist im World Wide Web unter der Adresse www.unddann.de zu erreichen.

(Text: Andreas Brinkmann, Espelkamper Nachrichten)

Unterwegs in den Alpen und in Berlin

Zehnte Klassen der Birger-Forell-Sekundarschule auf Studienfahrt

21.09.2021      In der dritten Schulwoche nach den Sommerferien war es soweit: Alle zehnten Klassen der Birger-Forell-Sekundarschule gingen auf große Fahrt. Die Klassen 10a und 10d steuerten Garmisch-Partenkirchen an, während die 10b und 10c sich auf den Weg nach Berlin machten. Alle Schülerinnen und Schüler freuten sich schon vor den Ferien sehr auf die Fahrt, die trotz Corona stattfinden konnte.

Sowohl in den Alpen, als auch in Deutschlands Hauptstadt hatten die Schülerinnen und Schüler eine Woche voller spannender und interessanter Eindrücke und Erlebnisse. Bildung, Kultur und auch körperliche Aktivität gab es reichlich.

In Garmisch-Partenkirchen und Umgebung besuchten die Schülerinnen und Schüler die Zugspitze, was an sich schon ein großartiges Erlebnis war. Außerdem durchwanderten sie die Partnachklamm, eine schmale Schlucht, durch die die Partnach fließt, und genossen diese außergewöhnlich schöne Naturkulisse. Im Skistadion von Garmisch konnten die Schülerinnen und Schüler ausprobieren, wie sich Skispringer während ihres Sprungs fühlen. Mit dem „Flying Fox“ vollzogen sie den Schanzsprung am Seil hängend nach. Auch ein Tag in München beeindruckte die Schülerinnen und Schüler sehr. Besuchsziele waren die Frauenkirche, der Marienplatz, der Stachus, der Viktualienmarkt und viele bekannte Plätze mehr.

Ähnlich vielfältig verbrachten die Berlinbesucher ihre Woche. Nach ersten Eindrücken in der Gegend um den Bahnhof Zoologischer Garten begaben sich die Schülerinnen und Schüler auf Stadtführung, jedoch nicht per Reisebus, sondern mit U- und S-Bahn und großenteils zu Fuß. Vorbei ging es am zentral gelegenen Hauptbahnhof, durchs Regierungsviertel mit Kanzleramt und Reichstagsgebäude, zum Brandenburger Tor und dem Holocaustmahnmal. Die Stadtführung endete am Alexanderplatz, der in den verbleibenden Stunden und Tagen als zentraler Treffpunkt bei allen Aktionen diente. Eine Fahrt auf der Spree mit Blick auf Berlins Schokoladenseite genossen die Schülerinnen und Schüler ebenso wie den Besuch des Berliner Zoos und des „MyJump“, wo sie sich nach Belieben austoben konnten. Ein Höhepunkt war der Besuch der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Dort befindet sich ein ehemaliges Gefängnis der Staatssicherheit der ehemaligen DDR. Die Guides, teilweise ehemalige Inhaftierte, berichteten sehr anschaulich vom Schicksal der Gefangenen und der Funktionsweise des Gefängnisses mit aus heutiger Sicht fragwürdigen Verhörmethoden und Haftbedingungen. Das machte die Schülerinnen und Schüler sehr nachdenklich. Fragen zur Rechtmäßigkeit tauchten hier und da auf, auch Vergleiche mit den Bedingungen von heute. Der letzte Abend in Berlin stand für eine Besichtigung der fantastisch bunt beleuchteten Innenstadt zur Verfügung.

Die Schülerinnen und Schüler verließen Garmisch-Partenkirchen und Berlin mit jeder Menge neuer Erlebnisse an Bord. Beide Reiseziele hatten ihnen wunderbar gefallen und sie wären gern noch etwas länger geblieben. Nach reibungsloser Rückreise kamen alle wohlbehalten in Espelkamp an. Als Fazit sei festgehalten, dass sowohl Garmisch-Partenkirchen, als auch Berlin als außerschulische Lernorte dienen können. Beide sind auf jeden Fall eine Empfehlung für Schülerinnen und Schüler und immer eine Reise wert.

"Gespensterjagd und Schatzsuche"

21.09.2021 (sund)      Unter diesem Motto stand der Tag des Offenen Denkmals 2021 in Gut Bustedt.

Schülerinnen und Schüler der Klasse 7d und der Gruppe Denkmal-fit Jg. 8 der Birger-Forell-Sekundarschule hatten gemeinsam in der Bustedter Geschichte geforscht und ein Programm für die Besucher vorbereitet.

Die Jüngeren durften den Bustedter Goldschatz von Alhard von Nagel suchen und die in und an der Burg versteckten Burggespenster finden.

Für die älteren Besucher gab es eine kleine Ausstellung in den Fluren der Burg: „Ab in die Gräfte“. Geschirr und Speisereste landeten laut historischen Aufzeichnungen im 18. Jahrhundert schon mal in der Gräfte, wenn die Dienerschaft das Aufräumen „vergessen“ hatte. Bei Ausgrabungen fanden sich Scherben von Glas und Porzellan sowie Muschelschalen.

Oder der historisch belegte Streit zwischen Christian Ludwig von Eller und Maler Cordes gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Der Handwerker hatte einen Grünton für die Türen gewählt, den der Offizier so fürchterlich fand, dass es zum Rechtsstreit kam.

Auch über den Tag des offenen Denkmals hinaus werden sich die einzelnen Schülergruppen der Birger-Forell-Sekundarschule unter Anleitung von Stephanie Sundermeier, Lehrerin an der Birger-Forell-Sekundarschule, mit historischen Themen beschäftigen und ihre Ergebnisse im SchülerKulturBüro Bustedt präsentieren.

Spendenübergabe der Hettich AG an die Birger-Forell-Sekundarschule

20.09.2021 (tile)      Die Freude über den Besuch des Geschäftsführers Timo Pieper von der Hettich Unternehmensgruppe bei der Birger-Forell-Sekundarschule war groß. Er überreichte eine Spende über 500,- € an die 20 Schulsanitäter/innen. Diese haben bereits Ideen, wie sie das Geld investieren können. „Ein großer Erste-Hilfe-Rucksack steht neben einem einheitlichen Outfit an erster Stelle unserer Wunschliste“, erklärt Lea-Sophie Möhle, Mitglied bei den Schulsanitätern. „Es ist eine schöne Anerkennung an die Arbeit der Schulsanitäter, die es während der Coronapandemie nicht leicht hatten“, erkennt die Schulleiterin Frau Buhrmann an.

Der Schulsanitätsdienst stellt im Falle von Unfällen oder Verletzungen die Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungswagens sicher. Im Rahmen eines Erste-Hilfe-Kurses erwerben die Schüler/Innen diese Fähigkeiten, die sie dann kontinuierlich erweitern und in Rollenspielen ausbauen.

Bereits im letzten Schuljahr konnte die Sekundarschule sich über eine Zuwendung aus dem Programm „Hettich Ehrenamt“ freuen, bei dem die Hettich Unternehmensgruppe soziale und gemeinnützige Projekte, in denen sich ihre Mitarbeiter ehrenamtlich engagieren, unterstützt. Der Fördervereinsvorsitzender und Mitarbeiter der Hettich Unternehmensgruppe Sven Müller ist sich sicher:“ Wir unterstützen genau die richtige Aktion!“.

Plastikpiraten auf Entdeckungstour (Nachtrag vom letzten Schuljahr)

Juni/Juli 2021      Die Plastikpiraten der Klasse 6d haben gemeinsam mit der Uni Kiel und der Uni Bochum das Projekt zum Plastikmüll in unserer Umwelt gestartet. Über eine Woche war die Klasse fast täglich draußen und hat die Umwelt genau unter die Lupe genommen. Gesucht wurde nach Mikroplastik im Schulgelände, im Wasser des Biberteiches und im Fluss Kleine Aue. Mikroplastik ist kleiner als 5 mm und kann von Autoreifen, Schuhsohlen, Kinderwagenrädern, Fahrradreifen, Spielgeräten usw. stammen. Es gelangt ins Wasser und muss in der Kläranlage aufwendig herausgefiltert werden.

Für die Suche im Wasser hatte die Uni Kiel der Klasse 6d ein Forschernetz zur Verfügung gestellt. Mit selbst gebauten Netzen wurden Wasserproben im Biberteich untersucht. Gefunden wurden im Wasser zum Glück keine Mikroplastikteile, weder im Fluss noch im Teich. Die Proben des Schulhofes wertet die Klasse unter der Leitung von Frau Sundermeier nach den Ferien weiter aus. Allerdings konnte die Klasse bereits jetzt feststellen, dass auf dem Schulhof deutlich weniger Plastikmüll gefunden wurde als in der Wohnsiedlung, dafür aber leider viele Zigarettenkippen. Erfreulicherweise gab es fast keinen Plastikmüll am Ufer der Kleinen Aue. Dafür gab es viele Besonderheiten wie einen Eisvogel, gebänderte Prachtlibellen oder zahlreiche Kaulquappen zu sehen. Die Klasse 6d ist sich sicher, dass diese Tiere lange in der fast „plastikfreien“ Zone leben können.

Neben dem gefundenen Plastikmüll wurden auch Ideen zur Vermeidung von Plastikmüll gesammelt, die in einer Ausstellung präsentiert werden sollen. Außerdem hat sich die Klasse vorgenommen auf dem Wochenmarkt Werbung für das Einkaufen mit Körben und Baumwolltaschen zu machen und sie wollen selbst aktiv Plastikmüll meiden. Dazu wird nach den Ferien der Unverpackt-Laden in Minden besucht. Darauf ist die Klasse schon sehr gespannt!

"Ihr könnt euch auf die kommenden sechs Jahre freuen."

Einschulung der neuen Fünftklässler an der Birger-Forell-Sekundarschule

24.09.2021      Nach den großen Ferien startete der Schulbetrieb in Nordrhein-Westfalen vollumfänglich – so auch an der Birger-Forell-Sekundarschule. Mit der Einschulung der neuen fünften Klassen am ersten Freitag nach den Ferien startete die neuen Schülerinnen und Schüler ins Schuljahr 2021/22.

Schulleiterin Anja Buhrmann begrüßte alle Anwesenden mit einem herzlichen Willkommen. Sie hob hervor, welch vielfältige Angebote die Schule ihren Schülerinnen und Schülern biete, sei es im Projektbereich, sei es als AG im Nachmittagsbereich, im Wahlpflichtbereich und auch für Natur und Umwelt. Für jedes Kind sei etwas Passendes dabei. „Ihr könnt euch auf die kommenden sechs Jahre freuen“, sagte sie, „gemeinsam mit euch gestalten wir unsere Schule.“ Dabei seien die Eltern ein selbstverständlicher Teil der Schulgemeinde. Anja Buhrmann bat sie um entsprechende Unterstützung, beispielsweise im Förderverein oder in der Schulpflegschaft. Dort gebe es ein breites Betätigungsfeld für die Gestaltung von Schule. „Sie, liebe Eltern, sind einfach unheimlich wertvoll für uns, denn aus Ihren Reihen kommen immer wieder viele gute Ideen“, betonte sie. Anschließend gab sie einen Ausblick auf die Kennenlernwoche, die mit einer Schulrallye und vielem mehr den neuen Schülerinnen und Schüler helfen werde, sich schnell an der neuen Schule zurechtzufinden. Als Unterstützung stünden alle Lehrkräfte und auch die Patinnen und Paten aus dem zehnten Jahrgang bereit, sowie die Schulsozialarbeit. Besonders spannend sei dieses Jahr, dass die neu Eingeschulten den ersten sogenannten „iPad-Jahrgang“ bildeten. Da gebe es viel „wunderbar Neues zu entdecken.“ Das iPad biete den Kindern vielfältige Hilfs- und Lernmöglichkeiten als Ergänzung des Unterrichts.

Nach der Begrüßung begann die Andacht mit einem Gebet zum Eingang, in dem für die neuen Klassen um Mut, Freude, Zuversicht und viel Fantasie gebeten wurde, „damit die neue Schule, die Birger-Forell-Sekundarschule, unsere Schule wird, an der wir uns wohl und zuhause fühlen“. Mit der Geschichte „Die bunten Seiten des Lebens“ wurde deutlich, dass es viel wichtiger sei, sich im Leben nicht nur auf die dunklen Flecke zu konzentrieren, sondern das Bunte des Lebens als „ein wunderbares Geschenk“ anzunehmen und es „mit Liebe und Sorgfalt“ zu nutzen. Gleiches gelte auch für die Schule: Erst das Positive macht das Schulleben bunt. Deshalb bekamen die neuen Fünftklässler in der nun folgenden Aktion „Die Farben sind in dir“ je einen Farbklecks aus Papier, auf den sie ihren Namen schreiben und ihn in ihrem neuen Klassenraum auf ein großes Poster kleben sollten. So solle jedes Kind Tag für Tag etwas Neues entdecken und vor allem herausfinden, dass es mehr kann, als es manchmal denkt. Die Fürbitten für alle Mitglieder der Schulgemeinde, das Vaterunser und der abschließende Segen rundeten die Andacht ab.

Anschließend versammelten sich die neuen fünften Klassen nacheinander auf der Bühne zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern für ein Gruppenfoto, bevor sie dann in ihre Klassenräume durften, um die Räume und ihre Klassenlehrerteams kennenzulernen. Dort erhielten sie erste praktische Informationen für die kommenden Tage und stellten viele Fragen. Währenddessen erhielten die Eltern wichtige Informationen über die Schule aus erster Hand: Anja Buhrmann als Schulleiterin und Nicola Meyer zu Drewer als Abteilungsleiterin skizzierten wichtige Neuerungen und Abläufe und standen für weiterführende Fragen zur Verfügung. Sven Müller stellte den Förderverein als dessen Vorsitzender vor und warb um tatkräftige Mitarbeit. Am Ende der Einschulung durfte sich jedes Kind ein Eis holen. Die Schulmensa bot Kaffee und Muffins zum Verzehr auf dem Schulhof an.

Als musikalische Umrahmung erklangen die Lieder „Schritte wagen“, „Farben für den Winter“ und „Wir sind groß“ von Mark Forster als Videoeinspielung während der Andacht. Als Eingangsmusik der Einschulung spielte Dietrich Enns, Klasse 8c, Klassiker von Beethoven und Mozart auf dem Flügel.