Klasse 5a auf dem Museumshof in Rahden

Die Klasse 5a mit Frau Schmidt und Herrn Sümening besuchte den Museumshof in Rahden bei schönem und trockenem Wetter und begann den Tag mit einem Frühstück auf dem dortigen Spielplatz.

Dann ging es frisch gestärkt ans Werk: Das Melken wurde an einem Kuhmodell geübt. Zu zweit stampften die Kinder in der Küche Sahne, die dann zu gelber Butter wurde. Die Buttermilch setzte sich ab, einige Kinder haben sie probiert. Danach musste die Butter in einer Molle gewaschen werden und wurde danach in Förmchen gepresst. Die Kinder konnten sie am Ende mit nach Hause nehmen.

Danach fand ein Rundgang durch die Museumsbauten statt: Das Wohnen vor Jahrhunderten wurde erklärt. „Heute mit Strom ist wohl doch alles besser“, meinte ein Schüler, und eine Schülerin ergänzte: „Die Menschen von damals würden mit unseren Dingen wie Autos, Smartphones, Küchenmaschinen wohl nicht zurechtkommen.“

Der Tag in Rahden klang auf dem Spielplatz beim Museumshof aus. Er hat allen gut gefallen. (Schm/Süme/Hass)

Die Klassen 5b und 5e auf den Spuren des Wolfes

Die 5b und e waren im Hiller Moor auf den Spuren des Wolfes. Vorort haben die Schüler im Moorhus eine Ausstellung zum Thema Wolf selbständig erkunden können und einiges über den Wolf erarbeitet. So haben sie einen Steckbrief erstellt, Wolfssprache, das Leben im Rudel, aber auch Gefahren für den Wolf und natürlich auch von dem Wolf ausgehend kennengelernt. Fächerübergreifend für die 5b waren auch Märchen, in denen der Wolf eine Rolle spielt, in Kleingruppen zu erarbeiten. Auf einer zweistündigen Wanderung durch das Moor mit Frau Schönewolf haben sie dann das in der Ausstellung erlernte anwenden könne: Der Geruchssinn wurde getestet, indem einigen Schülern die Augen verbunden wurden und sie verschiedene Dinge erschnuppern mussten (Knoblauch, Duschgel, Zimt etc.) Bei einem anderen Spiel musste der Wolf das Schaf fangen. Zwei Schüler bekamen die Augen verbunden und der Wolf musste das Schaf anhand eines Glöckchen finden und fangen. (Siev)

Forscher der 5e gestalten Film zum „Neubürger“ Wolf

Am Forschertag hieß es für die 5e: Auf in’s Gehlenbecker Moor!

Was mache ich, wenn ich einem Wolf begegne?

Was frisst ein Wolf am liebsten?

Woran kann ich einen Wolf von einem Hund unterscheiden?

Dieser und weiteren Fragen rund um den „Neubürger“ Wolf ist die Klasse 5e bei einer geführten Wanderung durch das Gehlenbecker Moor nachgegangen. Neben vielen Informationen konnte auch der hervorragende Geruchssinn ebenso wie das gute Gehör eines Wolfes spielerisch erfahren werden. Die gesammelten Informationen wurden von kleinen Gruppen zu Filmszenen aufgearbeitet. Darin wird beispielsweise der Wolf vorgestellt, Umgang und Funktion des Herdenschutzzaunes zum Schutz von Schafen vor einem Wolf nachgestellt, ein eigens entworfenes Wolfswürfelspiel erklärt und last not least erklingt ein selbstkomponierter Rap über die Rückkehr des Wolfes in unsere Region. (Nerg)

 

 

Auch die Klasse 5c besuchte den Museumshof Rahden

Ablauf

8.20 Uhr: Abfahrt an der Sekundarschule Espelkamp

08.30 Uhr: Ankunft in Rahden und Austoben auf dem Spielplatz

09.00 Uhr: Führung über den Museumshof

Einblick in das bäuerliche Leben der Menschen im 19. Jahrhundert durch die Begehung des Bauernhauses

Betrachtung der erhaltenen Werkzeuge und Arbeitsmaterialien

10.00 Uhr: Theoretische Einführung einer Imkerin

Erzählt wurde von der Entstehung und dem Leben der Arbeitsbienen, Königinnen und Drohnen

Weiterhin wurde berichtet, wie so ein Bienenstock „funktioniert“

Die Kinder durften zwei Sorten selbst hergestellten Honig probieren

Die Kinder stellten eine eigene Kerze aus Bienenwaben her

10.45 Uhr: Vorführung eines Bienenstocks

Die Schüler wurden mit Schutzhauben für den Kopf versorgt

Die Kinder durften die Brut in den Bienenwaben betrachten und lernten, dass die Brut der Drohne sich von der einer Arbeiterbiene unterscheidet

Die Kinder betrachteten die Honigwaben und durften den frischen Honig direkt aus dem Bienenstock probieren

11.30 Uhr: Austoben auf dem Spielplatz

12.00 Uhr: Rückfahrt

 

Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler:

„Es war schön, dass alles so gut erklärt wurde. Z.B. wer wo wohnte auf dem Hof. Ich hätte mir gewünscht, noch mehr von dem Hof zu sehen.“

„Besonders gut war, dass wir den Bienenstock anschauen konnten.“

„Am besten waren die Bienen und, dass man so richtig in den Bienenstock reingucken konnte.“

„Toll war, dass wir den Honig probieren durften.“

„Mir hat gefallen, dass man die Waben fühlen durfte und dass man sehen konnte, in welchen Waben die Brut von Arbeiterbienen und Drohnen ist. Außerdem fand ich das Verhalten der Bienen spannend, als die Imkerin geräuchert hat (die Bienen sind wieder in den Bienenstock geflogen).“

„Ich hatte Freude an der Herstellung der Kerzen mit den Deko-Bienen.“ (siehe Foto)

„Am besten war, dass die Mädels gekreischt haben, weil sie Angst vor den Bienen hatten.“

„Ich fand toll, dass wir einen Imkeranzug anhatten.“

„Die Schafe waren lustig.“

(Hansen)

 

 

Die Kinder tragen Schutzhauben zur Sicherheit.

Die Klassen 5d und 5f waren in Bünde

Gemeinsam mit der Klasse 5d fuhren wir (die Klasse 5f) um 9.00 Uhr mit dem Spargel-Express ab Espelkamp bis Bünde – ein Abenteuer, da manche so selten oder noch nie mit dem Zug gefahren waren.

In Bünde ging es weiter mit einem Fußmarsch bis zum Dobergmuseum. Wir besichtigten eine aktuelle, sehr ansprechende Wolfsausstellung und wurden durch eine interessante geologische Dauerausstellung geführt. Dazu gab es verschiedene interaktive Stationen, mit deren Hilfe sich die Schüler selbstständig in die faszinierende Welt der regionalen Erdgeschichte einarbeiten konnten. Es gab unter anderem Fossilien aus der Gegend zu sehen: Ammoniten, Seekühe und ein Zahnwal.

Anschließend bummelten wir noch eine Stunde durch die Bünder Innenstadt und kamen mit vielen neuen Eindrücken und gut gelaunt mit dem Spargel-Express am frühen Nachmittag wieder in Espelkamp an. (Hors/Nich/Hass)