Spannendes Finish beim Triathlon

Spannendes Finish: Die Läufer holten das Letzte aus sich heraus.

Schüler der Sekundarschule zeigten großen Einsatz

06.07.2016 (hass)      Heiter bis wolkig und keine Schauer – so präsentierte sich das Wetter am Mittwoch vor den Ferien, als die Klassen 5 bis 7 der Birger-Forell-Sekundarschule zu ihrem jährlichen Triathlon antraten, der traditionell am und um den Kleihügelsee bei Espelkamp stattfindet.

Es waren ideale Bedingungen für sportliche Höchstleistungen in den Disziplinen Fahrradfahren und Laufen. Einzige Änderung für die Radfahrer dieses Jahr: Weil eine im Streckenverlauf liegende Holzbrücke über die Große Aue wegen Baufälligkeit abgebaut worden war und es zur Zeit noch keinen Ersatz gibt, musste die Radstrecke um zwei Kilometer gekürzt werden. Das tat der Spannung des Rennens jedoch keinen Abbruch. Im Gegenteil: die kürzere Strecke hatte den Effekt, dass die einzelnen Gruppen sich nicht zu weit auseinanderziehen konnten und dadurch am Ende recht gut in der Zeit lagen. So kam es teilweise zu sehr knappen Ergebnissen.

Bei den Läufern blieb alles beim alten. Es galt, zwei Runden um den Kleihügelsee zu meistern, was allen gut gelang. Auch hier kam es zu spannenden Szenen im Finish.

Insgesamt war es ein fairer Wettkampf mit viel Einsatz und Spaß. In den Jahrgangsstufen 5 bis 7 ergaben sich folgende Platzierungen:

Die Klasse 7f hatte nicht am Wettkampf teilgenommen.

Zwischen den einzelnen Läufen und am Ende hatten alle die Gelegenheit, sich mit Getränken und am Bratwurststand zu stärken. An dieser Stelle geht ein besonderer Dank an die Sportlehrer, die den Tag organisiert hatten, und an alle Helferinnen und Helfer, ohne die eine Durchführung des Triathlon nicht möglich gewesen wäre.

Hier Bilder vom Tag:

Und hier ein Video vom Radrennen: An der "Westkurve"

 

 

Sekundarschüler besuchen den neu hergerichteten Biberteich

04.07.2016 (hass)      Nach einer langen Phase der Erneuerung ist der Biberteich hinter dem Gelände des Evangelischen Schulzentrums wieder seiner Bestimmung übergeben und der Öffentlichkeit als Park und Erholungsgebiet zugänglich gemacht worden (die NW berichtete dazu am letzten Wochenende). Mit neuer Bepflanzung rings um den Teich haben sich auch wieder heimische Bewohner wie Schnecken und Frösche dort niedergelassen. Die Klasse 7g der Sekundarschule nahm dies jetzt zum Anlass, den in neuem Glanz erstrahlenden Teich mit seinen in sattem und frischem Grün wachsenden Uferpflanzen mit ihrer Biologielehrerin Frau Hanke zu besichtigen.

Hier einige Fotos vom Kurzbesuch:

Lebendige Schule - fröhliche Projekttage

02.07.2016 (hass)      "Kreativität ist, etwas durch dich in Erscheinung treten zu lassen", formulierte die Lyrikerin Irina Rauthmann einmal, und treffender hätte dieser Satz im Zusammenhang mit den Projekttagen an den beiden Birger-Forell-Schulen nicht sein können. Für die Realschule waren diese Tage eine Fortsetzung in einer langen Reihe solcher Tage und für die Sekundarschule die ersten seit ihrem Bestehen. Dabei erhielten beide Schulen tatkräftige und sehr gute Unterstützung von zukünftigen Erzieherinnen vom Berufskolleg. Die Schülerinnen und Schüler der Birger-Forell-Schulen fanden sich in den unterschiedlichsten Gruppen zusammen, um dort gemeinsam viele verschiedene Dinge "in Erscheinung treten zu lassen".

So gab es Gruppen für sportliche Aktivität, zum Beispiel eine Fußballgruppe, oder auch eine Parcours-Gruppe, die beide sehr beeindruckten. Parcours erfreut sich an den beiden Schulen immer größerer Beliebtheit vor allem bei Jungen, weil es einfach Spaß macht, einen aufgebauten Parcours mit allen nur denkbaren Lauftechniken und Bewegungsabläufen zu meistern. Daneben konnten die Schülerinnen und Schüler an vielen anderen sportlich orientierten Gruppen teilnehmen. Es gab Rudern, Kanufahren, Tennis, Fitness, Fahrradfahren in der Natur, Reiten, Badminton, Besuch in einem Hochseilgarten, Besuche bei ortsansässigen Unternehmen und vieles mehr. Auch konnten die Jugendlichen ihr handwerkliches Geschick und ihre künstlerische Kreativität ausprobieren. Pop-Art, Gitarrespielen, Gesang und Tanz, Entwickeln von Gesellschaftsspielen, Malen und textiles Gestalten, Schattenbilder und anderes standen auf dem Programm. Wer wollte, konnte auch Spielsachen wie vor hundert Jahren herstellen oder ein Holzpferd bauen. Die Größe eines trojanischen Pferdes hatte das dann zwar nicht, aber es war trotzdem beeindruckend, mit welch großem Geschick die Schüler dieses Pferd in der Größe eines Zwergponys hergestellt haben. Ein bisschen Landeskunde über Ungarn war auch am Start, und da durfte natürlich das originale Gulasch nicht fehlen.

Das Miteinander zwischen den verschiedenen Altersgruppen klappte hervorragend. Die Abschlusspräsentationen in der Aula waren sehr gelungen. Eine sehr gute Tanzchoreographie, Theaterszenen, zur Aufführungsreife gebrachte Musik und vieles mehr in drei Tagen zu entwickeln war eine erstaunliche Leistung.

"Ich würde das Projekt nochmal wählen." Mit diesem Satz drückte ein Schüler seine Begeisterung über die drei Tage treffend aus. SV-Lehrerin Kathrin Hansen schloss sich dem an mit einem großen Lob: "Egal, wo man hinkam, es wurde gelacht und es war eine fröhliche Stimmung." Es waren gute und spannende Tage, an denen alle Kinder "gut mitgemacht, interessiert dabei waren, sehr viel selbstständig gemacht und sehr viel Spaß hatten", bestätigte Schulsozialarbeiter Sebastian Schröder. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Ein großes Dankeschön geht an die Firmen Gauselmann, Harting und Plümat, die Dinge für alle Schülerinnen und Schüler möglich gemacht haben, die nicht selbstverständlich sind. Beide Schulleiterinnen bedankten sich für den unermüdlichen Einsatz aller Beteiligten, besonders für die gute Organisation durch die SV-Lehrerinnen Kathrin Hansen und Rita Hannig-Marohn.

Hier Bildergalerien aus den Gruppen und vom Präsentationstag:

Hier Bildergalerien zu den Projekttagen und den Präsentationen (alle Fotos Copyright Birger-Forell-Schulen)

EM-Feeling an der Birger-Forell-Sekundarschule

Fußballturnier der siebenten Klassen – temporeich und druckvoll

27.06.2016 (hass)      Parallel zur Fußball-Europameisterschaft und damit sehr passend fand am Freitag, dem 24. Juni, an unserer Schule ein Hallen-Fußballturnier statt, an dem sich alle Klassen der Jahrgangsstufe 7 erfolgreich beteiligten. Temporeich und druckvoll – so ging es von Anfang an zur Sache. Ausnahmslos alle Mannschaften spielten auf hohem Niveau: die Spieler zeigten viel kämpferischen Einsatz im Ringen um den Sieg und viel taktisches Geschick in Angriff und Verteidigung. Dabei achteten sie auf Fairplay, es kam selten zu Fouls, die mit Freistoß geahndet wurden. So gelang mancher Konter mit gutem Kombinationsspiel, auch wenn der nicht immer zum Abschluss führte.

Ins Endspiel kamen die Klassen 7b und 7g, wobei die 7b die Endrunde erst durch Neunmeterschießen gegen die Klasse 7a erreichte. Den entscheidenden Treffer zum Sieg erzielte Jonathan Krieger aus der 7b beim Spielstand 1:1 nach Ablauf der regulären Spielzeit im Neunmeterschießen gegen eine gleichstark aufspielende 7g. Endstand war dann 3:2. „Ein guter Teamgeist war für unseren Sieg entscheidend“, kommentierte „Trainer“ Lukas Engels nach dem Spiel. Seine Mannschaftskameraden bestätigten dies: „Wir hatten keinen Spielmacher, aber der war auch nicht nötig, denn alle halfen in der Defensive und über unsere beiden Sturmspitzen Josua Sawatzki und Berkant Savas mit.“

Gratulation an alle teilnehmenden Mannschaften und eine besondere Anerkennung an die Gewinner! Großes Dankeschön an Tobias Kiel und Martin Sek für die Organisation und Durchführung des Turniers.

Hier die Aufstellung und die Ergebnisse im Einzelnen:

Fußballkreismeisterschaften 2016

Voller Stolz posiert die Mannschaft der BFS vor der Kamera. (Copyright T. Kiel)

Erfolgreiche Teilnahme für die Birger-Forell-Schulen

27.06.2016 (kiel) Am Dienstagvormittag, dem 21.6.2016, fand die Vorrunde der Fußballkreismeisterschaften an verschiedenen Spielorten des Kreises Minden-Lübbecke statt. Daran teil nahmen jeweils eine Mannschaft der Birger-Forell-Sekundarschule und eine Mannschaft der Birger-Forell- Realschule. Auf dem Sportplatz in Wehdem traten beide Mannschaften gegeneinander und gegen eine Mannschaft der Gemeinschaftsschule Stemweder Berg an. Die Mannschaften der Realschule und der Sekundarschule bestanden aus jeweils 13 Schülern, zusammengesetzt aus den Jahrgängen 6, 7 und 8. Betreut wurden beide Mannschaften von Horst Elias und Tobias Kiel.

Im ersten Spiel schlug die Mannschaft der Realschule die Mannschaft der Stemweder Berg Schule mit 2:1. Im Anschluss zog die Mannschaft der Sekundarschule nach und schlug die Mannschaft der Stemweder Berg Schule mit 3:2. Im entscheidenden Spiel, welches die Birger-Forell-Sekundarschule und Birger-Forell-Realschule gegeneinander bestreiten mussten, setzte sich die Realschule mit 1:5 durch und zieht damit in die nächste Runde der Fußballkreismeisterschaften ein. Sie findet nach den Sommerferien im neuen Schuljahr statt.

 

 

Fussball-Europameisterschaft 2016

26.06.2016      Die Klasse 7f hat anlässlich der diesjährigen Europameisterschaft ihr zeichnerisches Talent spielen lassen und sehr schöne Bilder erstellt, von denen es die besten auf unsere Stellwand geschafft haben. Unter dem Motto "Ballspielen verbindet" sind sie derzeit im Verwaltungstrakt unserer Schule zu sehen.

Diesjähriges Kulturprojekt zum Abschluss gebracht

Schüler des Berufskollegs und der Sekundarschule präsentierten in der Stadthalle Lübbecke

26.06.2016 (hass)      Das diesjährige Projekt "Kulturelle Vielfalt - Vielfalt der Kulturen" hatten Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Lübbecke und der Birger-Forell-Sekundarschule mit einer tollen Präsentation erfolgreich abgeschlossen. Mit "Community Dance", "Rapschool" und dem Stadttheater Minden gelangen beeindruckende Tanz-, Sprechgesang- und Spielszenen, die alltägliche Szenen und Themen ausdrucksvoll darstellten. Allen Beteiligten bereitete die Aufführung großen Spaß und verlangte ihnen auch viel Engagement und Konzentration ab. Man konnte erleben, welche Fortschritte die Schülerinnen und Schüler während des Projekts, das in drei Phasen von Januar bis Ende Juni stattfand, gemacht haben. Dafür allergrößten Respekt und höchste Anerkennung! Dank an alle Mitarbeiter, die dies möglich gemacht haben. Es ist geplant, das Projekt im nächsten Schuljahr fortzuführen.

Neue Fünftklässler willkommen geheißen

Die neuen Schüler lernen ihre Klassen und Klassenlehrer kennen; hier im Bild Insa Riegstra-Wilken und Martin Sek mit ihrer Klasse

Fröhliche Stimmung am Kennenlernnachmittag der Birger-Forell-Sekundarschule

16.06.2016 (hass)      "Kumbaya my Lord" – mit diesem bekannten Lied eröffnete die Musikklasse 6c unter der Leitung von Claudia Schröder den Kennenlernnachmittag am 15. Juni vor den interessierten Eltern. Dem Eröffnungslied schloss sich die Schulband unter Sabine Matthäus an und sang "Stell dir vor", das Lied vom Zusammenhalten. Es war eine Einladung zum Mitmachen und ein Willkommensgruß der Schülerinnen und Schüler der Birger-Forell-Sekundarschule an die neuen Fünftklässler. Die neuen Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern klatschten und sangen fröhlich mit.

Die stellvertretende Schulleiterin Anja Buhrmann begrüßte daraufhin alle Gäste sehr herzlich und dankte den Eltern für ihr Interesse an der Birger-Forell-Sekundarschule als weiterführende Schule: einer Schule, an der Vielfalt gelebt wird und wo jedes Kind "nach seinen Fähigkeiten den Weg seiner Wahl" einschlagen und seine Stärken herausfinden und entwickeln kann. Auf diesem Weg wird jedes Kind individuell begleitet und unterstützt.

Die fröhliche Stimmung nahmen die neuen Fünftklässler auf und gingen neugierig mit den zukünftigen Klassenlehrern und Klassenlehrerinnen in ihre Klassenräume.

Zum Abschluss gab der Förderverein allen Kindern Eiscreme aus. Mit vielen interessanten Gesprächen und voller positiver Erwartungen klang der Nachmittag aus.

Hier Eindrücke vom Nachmittag (alle Fotos Copyright N. Hass und A. Otte):

Tanztheater aus El Salvador in Espelkamp zu Gast

09.06.2016 (hass)      Am Dienstag, dem 07. Juni 2016, war das Tanztheater "Asociación Tiempos Nuevos Teatro" aus San Antonio Los Ranchos, El Salvador, in Espelkamp zu Gast. Die Aufführung fand im Neuen Theater statt. Alle Jahrgangsstufen der Birger-Forell-Sekundarschule besuchten die Aufführung des Stückes "Die Farbe des Schmerzes". Initiator des Besuches aus El Salvador war die Kinderkulturkarawane mit Sitz in Hamburg. Einzelheiten über die Aufführung können in unserer Rubrik Presseberichte in einem Bericht der Neuen Westfälischen nachgelesen werden.

 

 

Müll im Meer - ein Beitrag zum Thema Umweltschutz

Hier lernt man, wo überall es im Meer umweltfeindlichen Müll gibt.

12.05.2016      Im Fach Gesellschaftslehre gibt es immer viel zu entdecken. Die früheren klassischen drei Fächer Geschichte, Erdkunde und Politik sind seit Beginn der Sekundarschule bei uns zu diesem neuen Fach vereint worden, und  unsere Schülerinnen und Schüler kommen sehr gut damit zurecht. Da entstehen so manche gute Ideen aus dem Unterricht, wie hier zum Beispiel ein Schaukasten zum Thema "Müll im Meer" der Unterrichtseinheit "Die Nordsee". Es ist ein Thema des Faches Erdkunde, berührt aber gleichzeitig auch politische Aspekte, so dass hier sehr gut fächerübergreifend gearbeitet werden kann. Der Schaukasten entstand am 03. Mai durch das fleißige Engagement von Anna-Lena Kruke, Rebecka Knost, Luca Schömer, Justin Fransen, Niklas Berkemeier und Tillmann Schreiner, alle aus der Klasse 6f, die das genannte Thema im GL-Unterricht bei Frau Sundermeier bearbeitet haben. Ein sehr gutes Ergebnis! Weiter so!

 

 

Unsere Kooperationen bauen wir schrittweise immer weiter aus!

Unsere neue Kooperation im Ganztag ist die Kooperation mit dem Fitness-Club "Lifestyle", der uns um einen besonderen außerschulischen Lernort bereichert.

12.05.2016 (buhr)      Seit dem Beginn des zweiten Schulhalbjahres können wir unsere Tanz-AG in den Räumen des „Lifestyle“ – Fitness-Clubs anbieten. Dies ermöglicht es unseren Schülerinnen in einem professionellen Tanz- und Fitnessraum zu trainieren. Das Ambiente, die große Spiegelfläche und die professionelle Musikanlage machen diese Tanz-AG zu einem besonderen Erlebnis für die Mädchen. Ganz nebenbei erhalten sie einen Eindruck von den Möglichkeiten, die ein Fitness-Club bietet.

Kooperationen mit dem Fitness-Club, mit Sportvereinen, der Bücherei, der Musikschule u.a. sind ein bedeutender Aspekt in unserem pädagogischen Konzept, um den Schülerinnen und Schülern vielfältige Angebote und Erfahrungen zu vermitteln. Dies findet in der Gestaltung des Ganztagsangebotes unserer Schule, aber anderen Bereichen statt.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten einmal wöchentlich die Möglichkeit im Nachmittagsunterricht eine Arbeitsgemeinschaft zu besuchen.

Außerdem bieten wir in den Mittagspausen und nach Unterrichtsschluss offene Angebote für unsere Schülerinnen und Schüler an, welche sie spontan oder auch verbindlich besuchen können.

Das vielfältige Angebot an zusätzlichen Betätigungsfeldern ermöglicht unserer Schule eine umfassende individuelle Förderung aller Kinder, die ihren Fokus auf das Herausarbeiten und Unterstützen der Stärken und auf die Talentförderung der Kinder setzt.

Wir holen die Vereine und Institutionen in unsere Schule, um den Schülerinnen und Schülern sinnvolle Freizeitbeschäftigungen nahe zu bringen. Sie erfahren, dass Musizieren, Sport treiben, künstlerisches Gestalten, Lesen, Forschen u.v.m. Freude bereitet.

Diese Angebote ergänzen unsere schulischen Pflichtangebote und stehen für unseren Anspruch an die ganzheitliche Förderung der uns anvertrauten Kinder.

Girls' & Boys' Day 2016

11.05.2016 (schm)      Alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule schnupperten am 28. April 2016 "Arbeitsluft". Wer nicht mit Verwandten und Bekannten in einen echten Betrieb reinschauen konnte, stellte seine Fähigkeiten und Fertigkeiten in einem Berufsparcours, wiederum ausgerichtet durch das Technikzentrum Hille, in der Pausenhalle und den angrenzenden Klassenräumen unter Beweis. Unterstützung gab es von 20 Schülerinnen und Schülern der Klasse 9c der Realschule, von denen jeder eine der 21 Stationen mit sehr großem Engagement betreute und den jeweiligen Tüftlern bestens half. Ein Dank gilt natürlich auch Frau Müller, Frau Braun und Nicole Wiens für ihren Einsatz.

Hier Eindrücke vom Tag (Copyright Bilder: B. Schmidt, N. Hass):

Gelungener Auftakt zum Festival "Weite wirkt"

Tanungdeu gibt ein mitreißendes Konzert in der Thomaskirche

06.05.2016 (hass)      Es ist soweit: Im Kirchenschiff der Thomaskirche wird es still, die Begleitmusik beginnt, die Sängerinnen und Sänger des Chores Tanungdeu öffnen ihre Münder, und es erklingt wunderschöne Musik.

Nachdem der gemeinsame Chor der beiden Birger-Forell-Schulen und ihrer Gäste aus Tansania und Ungarn bereits eine gute Woche gemeinsam für seine Teilnahme am Festival in Halle geprobt hatte, gab er am Mittwoch, dem 4. Mai, in der Thomaskirche sein zweites Konzert. Die in dieser kurzen Zeit erreichte Qualität konnte sich schon mit dem ersten Ton ohne Ausnahme hören lassen.

"Die Lieder sprechen für sich." So begrüßten Pastorin Martina Nolte-Bläcker von der Martinsgemeinde und Ursula Beinlich als Vertreterin der Schulen die zahlreichen Gäste sehr herzlich. Chorleiterin Sabine Matthäus sprach von einer tollen Woche mit einer unbeschreiblichen Stimmung während der Vorbereitung. Man habe teils "mit Tränen in den Augen" die gemeinsamen Lieder einstudiert. Und das war nicht übertrieben, wie der Chor im Konzert bewies.

Neben Vertonungen der Psalmen 134 und 23 und dem Ave Maria von Peter Wolf sang der Chor traditionelle Volkslieder aus Ungarn und geistliche Lieder aus Tansania, zunächst jede Gruppe des Chores nach Nationalitäten getrennt, danach gemeinsam. Aus Ungarn ertönten ein Lied über die Botschaft der Heimatliebe im Herzen und das Lied zweier Liebenden, die vom Fluss Theiß getrennt sind. Dem schlossen sich Lieder aus Tansania über die Hoffnung auf Gott an mit folgendem Inhalt: Ich darf glücklich sein, weil ich Jesus kenne, er gibt mir den heiligen Geist, wenn ich bete; Gott kämpft für uns in jeder Schlacht, wenn wir an ihn glauben, können wir uns auf ihn verlassen; Gott sei gelobt, unser Dank gilt Gott dem Herrn. Mit im Programm waren die Lieder "Der erste Stein", entstanden anlässlich der Grundsteinlegung des Neubaus der Birger-Forell-Realschule im Jahre 2001, und "Angenommen, angekommen bei Gott", das am Reformationstag 2011 das erste Mal gesungen wurde. Die Sänger ergänzten den Song "Der erste Stein" mit "Hoping for better days and better times", was angesichts der aktuellen Krisen in der Welt ein deutliches Zeichen für mehr Frieden und Toleranz ist. Für eine kleine Überraschung sorgte der Leiter der ungarischen Sänger, Ecsedr Peten, mit einer hinreißenden Solodarbietung: Auch wenn die meisten seine Worte wohl nicht verstanden haben, da er das Lied auf Ungarisch sang, traf seine Darbietung die Zuhörer ins Herz, die sich mit enormem Applaus bedankten. Das letzte Lied war "Herzen sind farbenblind" von Cindy aus Marzahn, mit dem der Chor das Publikum zum Mitklatschen und Schunkeln begeisterte. Der Chor mit dem Kunstnamen Tanungdeu (aus den Worten Tansania, Ungarn und Deutschland gebildet) lieferte eine mitreißende Show ab. Die Sängerinnen und Sänger steigerten sich bis zum Schluss und ernteten den Lohn für ihre sehr gute Vorbereitung: stürmischen Applaus, der dann in eine Zugabe der farbenblinden Herzen mündete, wobei das Publikum den Refrain mitsang.

Sabine Matthäus bedankte sich bei allen mit den Worten: "Das war eine der wunderbarsten Proben, die ich je erlebt habe. Ein herzliches Dankeschön! Ich gebe es ganz herzlich an den Chor zurück." Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer dem Chor für das Festival in Halle alles Gute und tolle Auftritte zu wünschen.

Hier eine Fotostrecke mit Eindrücken vom Konzertabend:

Weite wirkt - auch in Espelkamp

Der gemeinsame Chor TANUNGDEU zur Begrüßung am 25.04.2016 in der Aula

26.04.2016 (hass)      Bald beginnt das Festival "Weite wirkt" im Gerry Weber Stadion in Halle/Westfalen, an dem auch die beiden Birger-Forell-Schulen teilnehmen werden. Es hat sich ein gemeinsamer Chor unter der Leitung von Sabine Matthäus gebildet, in dem auch Gäste der Schulen aus Tansania und Ungarn mitwirken werden. Die beiden Schulleiterinnen, Ursula Beinlich und Christiane Kreft, begrüßten die Gäste am Montag, dem 25. April, auf das Herzlichste, unterstützt von Englischlehrerin Marianne Sieker, die als Übersetzerin fungierte. Die Klasse 6e der Sekundarschule hieß die Sänger aus Tansania und Ungarn mit dem Lied "Schön, dass ihr da seid" ebenfalls herzlich willkommen. Diese antworteten ihrerseits mit je einem Lied aus ihrer Heimat in der jeweiligen Landessprache. Ursula Beinlich leitete schließlich in die beginnende Probenarbeit für das Festival über mit den Worten: "Was gibt es Schöneres als diese Woche mit solch schönen Liedern zu beginnen. Ich wünsche allen guten Erfolg und Gottes Segen."

Hier ein Link über Aktuelles vom Besuch unserer Gäste: gemeinsamer Chor aktuell.

Chorkonzert am 04.05. in der Thomaskirche! das offizielle Chorvideo und ein Einblick in die Probenarbeit.

 

 

Der Frühling kommt - auch im Kunstunterricht

22.04.2016      Man kann eigentlich jede Jahreszeit zur Anregung der eigenen Kreativität nutzen. Doch ganz besonders trifft das auf den Frühling zu. Blumen sind mit ihren sich langsam öffnenden Knospen ein sicheres Zeichen dafür, dass die Tage wärmer und länger werden und unsere Landschaft mit hellem Licht durchflutet wird. Die Klasse 5b hat dem Rechnung getragen und im Fach Kunst/Textilgestaltung wunderschöne Bilder mit Motiven aus der Pflanzenwelt gestaltet. Hier ist eine Auswahl, die aktuell beim Treppenaufgang auf der ersten Etage in der Nähe des Schulleitungszimmers zu sehen ist. Eine sehr schöne Arbeit! Großes Lob an die Klasse 5b.

Das Lernen lernen - Vortrag am Evangelischen Schulzentrum

Frau Kollak, Schulpflegschaftsvorsitzende der Birger-Forell-Realschule (2. v.r.), begrüßt die erschienenen Eltern und Lehrer und den Gastredner, Herrn Jürgen Möller (rechts im Bild). (Copyright N. Hass)

Jürgen Möller, Lerncoach und Referent des Vereins LVB Lernen e.V., bei seinem sehr engagierten und spannenden Vortrag (Copyright N. Hass)

21.04.2016 (hass)      Das Lernen zu lernen ist für viele immer ein großes Thema, und immer wieder kommt es bei Schülerinnen und Schülern zu Schwierigkeiten, Misserfolg und Frust. Nicht etwa, weil sie nicht intelligent genug oder hochbegabt sind. Denn Erfolg und Misserfolg beim Lernen haben nichts mit Intelligenz zu tun. Die Probleme tauchen vielmehr immer dann auf, wenn man feststellt, dass nicht richtig gelernt wurde. Als Folge findet eine Bewältigung des Lernstoffs nicht oder nur unzureichend statt.

Um für das Thema Lernen nun Anregungen zu bekommen, wie Eltern ihre Kinder besser unterstützen können, wurde Lerncoach Jürgen Möller vom Verein LVB Lernen e. V. an das Evangelische Schulzentrum Espelkamp eingeladen, wo er über das Thema "Das Lernen lernen" am Dienstag, dem 19. April, einen sehr interessanten, lehrreichen und launigen Vortrag hielt. Initiator zu diesem Vortragsabend war Angela Kollak, Schulpflegschaftsvorsitzende der Birger-Forell-Realschule (BFR). Sabine Blome und Jaroslaw Grackiewicz, die beiden Elternvertreter der Birger-Forell-Sekundarschule, haben die Veranstaltung begrüßt und sich angeschlossen. Die Eltern des gesamten Schulzentrums sind der Einladung gefolgt und wurden in der Schulaula stellvertretend von Frau Kreft, Schulleiterin der BFR, begrüßt.

Jürgen Möller ist selbst Gymnasiallehrer und somit ein Praktiker, der aus einem reichhaltigen Erfahrungsschatz durch jahrelangen Umgang mit der Problematik des schulischen und häuslichen Lernens schöpfen kann. Ausgehend von seiner Aussage "Lernen ist wie Rudern gegen den Strom: Hört man auf zu rudern, fällt man zurück" gelang es ihm, durch einen sehr unterhaltsam gestalteten Vortrag die Eltern aktiv mit einzubeziehen, um seine Aussagen bildhaft und anschaulich darzustellen. Er machte deutlich, wie unser Gehirn funktioniert (Ultrakurzzeit-, Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis), welche Lerntypen es gibt und wie man sich diese Gegebenheiten für sein individuelles Lernen zunutze machen kann. Dabei verdeutlichte er, dass es sehr wichtig ist, dem Kind zu zeigen, dass sinnvolles Lernen am besten mit Hilfe von Strukturen stattfindet, zum Beispiel mit Bildern oder geordneten Begriffen oder reimenden Merkversen (assoziatives Lernen). Denn unser Gehirn nehme Strukturen visuell auf und merke sich gegebene Kategorien im Zusammenhang gleich mit. Bei diesem Lernprozess sei eine positive Verstärkung dessen, was das Kind gut gemacht hat, besser als negative Kritik. Auch betonte Jürgen Möller, dass der Prozess der Umwandlung des Lernstoffs in im Gedächtnis verankertes Wissen keinesfalls gestört werden dürfe, etwa durch Konsum von Fernsehsendungen oder Spiele am Computer unmittelbar nach dem Ende der schulischen Arbeit. Diese Einflüsse seien zu emotional und würden dadurch das vorher Gelernte sofort zunichtemachen. Besser sei es, nach den Hausaufgaben vor dem Gang an den Computer etwa dreißig Minuten zu pausieren, damit das Gelernte Zeit habe, sich im Gedächtnis festzusetzen. Möller wies darauf hin, dass diese Zeit der Pause auch vom jeweiligen Lerntyp abhänge: manche Kinder brauchen mehr Zeit als andere für das Lernen und auch die Zwischenpausen.

Das Lernen für sich genommen, so Möller, sei nicht allein wichtig. Ergänzend muss immer eine Wiederholung des Lernstoffs stattfinden. Er verglich dabei das Langzeitgedächtnis mit einer Lagerhalle, wobei man beim Wiederholen diese "Lagerhalle" durchgehe, um zu sehen, welcher Lernstoff wo ist. Dabei frischt man gelernte Strukturen auf, wobei ein paar Minuten pro Tag genügen. Grundwissen jedoch, zum Beispiel das Einmaleins, muss so fest verankert sitzen, das es jederzeit abrufbar ist. Die Aufgabe des Wiederholens liege nicht bei den Lehrern, die dazu ja auch nur anhalten können; sie liege hauptsächlich bei den Kindern, betonte Jürgen Möller. Dabei können und sollen die Eltern zu Hause unterstützen, indem sie ihren Kindern fest vereinbarte Lernzeit zur Verfügung stellen, die diese dann nutzen sollen. Eine Verlängerung dieser Lernzeit bei Lernschwierigkeiten hält Möller nicht für sinnvoll, weil das Familienleben nicht komplett von Schule bestimmt sein soll. Die Kinder brauchen zusätzlich auch Erholung und Zeit mit ihren Eltern und Geschwistern.

Am Schluss des Vortrags stellte Jürgen Möller vier verschiedene Lerntypen vor: den logisch-abstrakten, den sicherheitsliebenden, den emotionalen und den kreativ-chaotischen Lerntyp. Oft passen Lerntyp und Lernstoff nicht zusammen, aber jedes Kind hat alle vier Lerntypen in sich, nur unterschiedlich stark. Und jeder muss denn auch unterschiedlich motiviert und mit auf ihn angepasstem Lernstoff versehen werden, damit optimale Förderung gelingen kann. Um herauszufinden, welcher Lerntyp beim Kind vorherrscht, kann man entsprechende wissenschaftliche Tests machen lassen. Einfacher geht es, indem man die Kinder genau beobachtet. Man kann dabei gewisse für den jeweiligen Lerntyp charakteristische Merkmale feststellen und den Lerntyp gegebenenfalls durch Tests überprüfen. Tipps zur schulischen Praxis gab Jürgen Möller gegen Ende des Vortrags auch noch, indem er den Eltern neben klassischen Lernmethoden wie den Vokabelkarteikasten auch die Internetplattform "sofatutor" vorstellte: eine zwar kostenpflichtige, aber mit sehr vielen unterschiedlichen Lernmaterialien für alle Schulformen und alle Fächer bestückte Website, die auf die verschiedenen Lerntypen in kindgerechter Form eingehe.

Interesse und Resonanz auf den Vortrag waren bei den anwesenden Eltern sehr groß. Am Ende gab es noch viele Gesprächsanlässe. Wer vertiefende Informationen haben möchte, kann sich an den Verein LVB Lernen e.V. unter der Adresse info@lvb-lernen.de wenden.

Wangerooge 2016 - die Vorbereitungen laufen

Wattwurm, Wattwanderung, watt denn nun?

05.04.2016 (schm)      Angespannte Arbeitsatmosphäre während der Werkstattzeiten in den 6. Klassen: ob Fahrtroute zum Ziel, der Insel Wangerooge, Muschelarten, Inselkarte und Leuchtturm – es gibt viel zu erkunden, und sei es vorab mit den Mitschülern erst nur in Büchern, auf Karten, als Hörspiel und im Internet.

Dann werden die Koffer gepackt und in einer Woche startet der Jahrgang 6 mit den Klassenlehrern zu Unterricht und Freizeit auf die Insel.

Jeder wird ein Reisetagebuch führen, sodass wir hier an dieser Stelle bestimmt interessante Dinge erfahren werden … Nach einer guten Vorbereitung wünschen wir gute Fahrt!

Fünf Schulen stellten sich vor - Hospitationstag unserer Kollegien

Hier die Evangelische Gesamtschule Gelsenkirchen, gelegen in einer reizvollen Landschaft (Foto Copyright A. Zietlow)

14.03.2016 (tiep)      In Ascheberg schwärmte ein Siebtklässler vom "SEGEL-Unterricht" und meinte dabei das "selbstgesteuerte Lernen", in Aachen erklärten uns begeisterte Fünftklässler ihre "Lernbüros", während uns Max aus der 7a im Flüsterton und voller Stolz die Mappe mit den Gedichten aus seiner Lernzeit Deutsch präsentierte.

So vielfältig, ideenreich und engagiert wie die Gastgeber waren deren pädagogische Konzepte, die wir während unserer Reisen zu 5 Schulen in Nordrhein-Westfalen kennen lernen durften. Gesamtschulen in Aachen und Gelsenkirchen, Gemeinschaftsschulen im Münsterland und die Matthias-Claudius-Schule in Bochum öffneten am Dienstag, dem 08.03.2016, ihre Klassentüren für die Kollegien von Birger-Forell-Sekundarschule und Birger-Forell-Realschule, ließen uns an ihrem Unterricht teilhaben und diskutierten mit uns über gelingendes Lernen.

Mit nachhaltigen Eindrücken im Reisegepäck und mit dem Versprechen, wertvolle Dialoge fortzusetzen und uns für künftige Projekte zu vernetzen, traten wir nach einem gelungenen Tag den Heimweg an.

English Garage Sale geht in die dritte Runde

19.02.2016 (hass)      Seit Beginn der Sekundarschule war es am heutigen Freitag wieder Zeit für unseren Garage Sale der Jahrgangsstufe 5. Als Abschluss eines Projekts innerhalb des Werkstattunterrichts hatten alle 5. Klassen kleine Verkaufsstände in der Pausenhalle der Schule aufgebaut, an denen sie während der dritten und vierten Schulstunde viele verschiedene Produkte anboten. Da waren Bücher, Comics, Spiele und selbst hergestellter Schmuck, aber auch typisch englische Köstlichkeiten wie zum Beispiel Muffins zu erwerben. Auch dieses Jahr fanden die Verkaufsgespräche vielfach in englischer Sprache statt. Der Erlös aus dem Verkauf dient wieder der Kostendeckung und ist für die Klassenkasse bestimmt, kommt also allen beteiligten Schülerinnen und Schülern zugute. Well done, kids!

Hier nun einige Eindrücke vom Garage Sale:

Erste-Hilfe-Lehrgang an der BFS

Hier wird das Anlegen eines Druckverbandes vorgeführt.

13.02.2016 (hass)      Es kann immer wieder vorkommen, dass Menschen durch unglückliche Geschehnisse zu Schaden kommen. Auch oder gerade im Schulbetrieb ist die Gefahr, dass sich ein Kind verletzt, sehr real. Glücklicherweise passiert dies nicht oft, aber damit in einem solchen Fall schnell geholfen werden kann, ist es nötig, sofort auf Ersthelfer zurückgreifen zu können.

An der BFS haben alle Lehrkräfte eine solche Grundausbildung, und um die Kenntnisse im Bereich der Ersten Hilfe auf aktuellem Stand zu halten, finden regelmäßig Lehrgänge zur Auffrischung statt, so auch am vergangenen Donnerstag, dem 11.02.2016. Maßnahmen zur Wiederbelebung, Behandlung von leichten Verletzungen und Hilfsgriffe wie der Rautek-Griff oder die stabile Seitenlage standen auf dem Programm. Alle Teilnehmer konnten ihre Kenntnisse theoretisch vertiefen und praktisch üben.

Präsentationen aus den AGs der Stufen 5 und 6

03.02.2016 (hass)      Heute zeigten die Talente-AGs, was sie im letzten Schulhalbjahr erarbeitet hatten. Von Jonglage über Spieleentwerfen bis zu Tanz war eine bunte Palette zu bestaunen. Anschließend wählten die Schülerinnen und Schüler ihre AGs für das zweite nun angelaufene Schulhalbjahr. Viel Erfolg in den AGs!

Auschwitz-Gedenktag am Evangelischen Schulzentrum

Christian Sümening während seines Vortrags

27.01.2016 (hass/süme)      Der Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz jährt sich dieses Jahr am 27. Januar zum 71. Mal. An diesem Tag im Jahre 1945 befreite die russische Armee das von den Nationalsozialisten errichtete Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz in Südpolen. Jedes Jahr wird an vielen Orten mit Gedenkveranstaltungen an dieses Ereignis erinnert, auch an der Birger-Forell-Sekundarschule und an der Birger-Forell-Realschule. So gestalteten die Lehrer Christian Sümening, Sabine Matthäus und Nikolaus Hass mehrere Andachten zu dem Thema in der Schulaula. Sie wurden unterstützt von Sarah-Marie Detering und Ilkan Arifoglou aus der Klasse 10b der Realschule.

In der Andacht für die Jahrgangsstufen 5 und 6 boten Christian Sümening und Nikolaus Hass viel Wissenswertes über das Schicksal von Anne Frank und die Schulzeit von Kindern im Dritten Reich sehr anschaulich dar. Einige Schülerinnen und Schüler wussten schon ein wenig über diese Themen und die Zeit des Nationalsozialismus. Alle lauschten den Erzählungen mit gespannter Aufmerksamkeit und sehr viel Konzentration.

Alle Schülerinnen und Schüler hörten sehr konzentriert zu.

Die 7. Klassen hörten wichtige Einzelheiten über das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz. Mit Hilfe von mehreren Bildern erklärten die beiden Lehrer, wie die Vernichtung der Häftlinge in Auschwitz ablief. Viele Schülerinnen und Schüler reagierten sehr betroffen und nachdenklich auf diese Schilderungen.

In der Stufe 8 beschrieb Christian Sümening das Schicksal von Jugendlichen, die sich nicht der Gleichmacherei der Nationalsozialisten anpassen wollten. Sie wurden unter anderem als schwer Erziehbare in sogenannten Jugendstraflagern inhaftiert, z. B. in Moringen bei Göttingen.

Auch im zehnten Jahrgang wurde deutlich gemacht, dass es in Deutschland Jugendliche gab, die mit Hitlers Regierung nicht einverstanden waren. Widerstand formierte sich beispielsweise im Bereich der Musik. Die "Swing-Jugend" (Anhänger des Jazz) stellte der Gleichschritts-Marschmusik der Nazis ihre eigene Musik und Weltanschauung gegenüber und musste dafür auch Verfolgung, Haft und Einweisung in Lager in Kauf nehmen.

Zum Schluss der von ihnen gestalteten Andachten warben Christian Sümening und Nikolaus Hass für Toleranz und Menschlichkeit: So forderten sie die Schüler auf, wachsam zu sein, wenn Menschen z.B. wegen ihrer Religion beschimpft und ausgegrenzt werden. Dies sei gerade vor dem Hintergrund der Flüchtlingsproblematik sehr wichtig. Musikalisch umrahmt wurden die Andachten von Sabine Matthäus und Nikolaus Hass mit Liedern der jüdischen Religion, die auch in Synagogen und an jüdischen Festtagen zu hören sind.

Gelungenes Kulturprojekt: Sekundarschüler und Studierende des Berufskollegs der Fachschule für Sozialpädagogik erleben Kultur mit professioneller künstlerischer Unterstützung

26.01.2016 (hass/beinlich/detert)      Vom 18. bis zum 22. Januar fand zum zweiten Mal das gemeinsame Projekt "Kulturelle Vielfalt – Vielfalt der Kulturen" der Birger-Forell-Sekundarschule und des Berufskollegs Lübbecke in Zusammenarbeit mit drei Kooperationspartnern aus Kunst und Kultur statt. In ihrer Begrüßung brachten Schulleiterin Ursula Beinlich und Susanne Walter (Bereichsleitung Berufskolleg) ihre Freude zum Ausdruck, dass das Projekt der Schule mit dem Berufskolleg und den Künstlern erneut durchgeführt werden konnte und mittlerweile fester Bestandteil für die Kooperationspartner ist. Viola Schneider (Mindener Stadttheater), Daniel Schneider (Rapschool NRW) und Andreas Wegwerth (Peter Gläsel Stiftung – Bereich Community Dance) konnten alle Beteiligten für die jeweilige Kunstform begeistern und in nur einer Woche sehr intensiver Zusammenarbeit zu hoher Leistung bringen. In einer Werkschau, die den Abschluss und Höhepunkt der Woche bildete, wurden die Ergebnisse ausdrucksstark präsentiert. "Eine coole Woche", fanden viele unserer Schülerinnen und Schüler, "es hat richtig Spaß gemacht, mit älteren was zusammen zu machen." In der Werkschau konnte jeder sehen, dass die Jüngeren von den Älteren, aber auch die Älteren von den Jüngeren profitierten. Es war eine Freude zu sehen, mit welcher Begeisterung und Leistung die beteiligten Schülerinnen und Schüler sich einbrachten. Besonders wurde deutlich, dass gemeinsames Arbeiten unterschiedlicher Altersstufen Früchte trägt, wenn es gelingt, unter fachkundiger Anleitung jedes vorhandene Talent nach seinen Möglichkeiten einzusetzen. Dabei durfte selbstverständlich auch Neues und Ungewohntes ausprobiert werden.

"Die ganze Welt ist Bühne …" Mit diesem Zitat aus Shakespeares "Wie es euch gefällt" bot die Theatergruppe einen roten Faden ihres dargebotenen "Spiel des Lebens" – eines kurzweiligen Querschnitts aus allen Lebensphasen, die ein Mensch im Laufe seiner Existenz durchschreitet. Die einzelnen Szenen kamen beim Publikum dank einer vielfältigen Kombination von Wort, Spiel und Ton sehr gut an.

Mit einem Rap über Leben, Freiheit, Versuchung, Erkenntnis und Freundschaft begann die Rapschool ihre Darbietung der Songs. Raps über politisch brisante Themen wie Krieg, Terror, Frieden und Medien berührten das Publikum. In allen Songs konnten die Schüler zeigen, dass sie sich mit den musikalischen und inhaltlichen Elementen des Rap vertraut gemacht haben. Bewundernswert war vor allem, wie sie die Themen in Worte fassten. Da wurde so mancher Zuschauer nachdenklich. Entsprechend begeistert war dann auch der Applaus. Reife Leistung!

Es folgte eine sehr lebendige Choreographie der Tänzer der Gruppe „Community Dance“. Hier konnte jeder sehen, wie wichtig Gemeinschaft – "Community" – ist. Denn nur Teamwork auf ein gemeinsames Ziel hin gerichtet macht es möglich, dass man dieses Ziel erreicht. So haben die Tänzer ihre recht anspruchsvolle Choreographie sehr gut gemeistert. Auch für dieses Engagement ein großes Lob!

Andreas Wegwerth von der Peter Gläsel Stiftung brachte es auf den Punkt: Es sei allen Beteiligten ein Anliegen, die Dinge zum Besseren zu wenden, was der von der Rapschool dargebotene Song "Terror" im Grunde sehr deutlich gemacht habe. Die am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schüler seien "die erste weltweit vernetzte Generation", die dadurch eine Chance habe, weltweit Positives zu bewirken. Vielfalt sei der Weg, auf dem man dies erreichen könne. Vielfalt sei nicht als etwas Trennendes, sondern als verbindend zu verstehen.

Die Schulleiter Stefan Becker, Ursula Beinlich und Karin Detert als Hauptorganisatorin bedankten sich bei allen Beteiligten des Projekts für die bisherige Arbeit und sehen optimistisch dem für Juni 2016 geplanten zweiten Teil des Projekts entgegen. Ein großer Dank geht an alle Akteure vor, auf und hinter der Bühne – und ein besonderer Dank geht an Viola Schneider vom Stadttheater Minden, an Andreas Wegwerth von der Peter Gläsel Stiftung, Bereich Community Dance, an Daniel Schneider von der Rapschool NRW sowie an die Peter Gläsel Stiftung für die Unterstützung von Community Dance und an die Anna Sophie Stegkemper Stiftung für die Unterstützung der Rapschool NRW und des Theaters.

Jahrgangsstufe 5 in Bustedt

26.01.2016 (hass)      Die Jahrgangsstufe 5 war in der zweiten Januarhälfte im Biologiezentrum Bustedt, wo es wieder sehr viel zu entdecken und erleben gab. Elisabeth Heide aus der 5e hat dazu folgenden Bericht geschrieben:

Vielen Dank dafür, Elisabeth!

Am 12. November 2015 wurde gebib(b)ert

22.01.2016 (schm)      Seit 2006 lösen einmal im Jahr Informatikbegeisterte innerhalb von 40 Minuten 15 Aufgaben auf drei Niveaustufen beim informatik-biber.de. Alle Fragen lassen sich aber auch ohne Informatik-Vorkenntnisse beantworten. Vielmehr ist strukturiertes und logisches Denken gefordert.

248 092 Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet nahmen diesmal daran teil. Der Kurs 7if/I unserer Schule war mit 24 Teilnehmern vertreten, die sich in Zweierteams an die Aufgaben wagten.

Nun wurde Jonas Holzvogt, Joshua Sawadskie, Niklas Dyck, Jonas Dyck, Charlotte Böhm und Anika Sinz vom Ausrichter Anerkennung ausgesprochen, weil sie von 180 möglichen Punkten mindestens 80 erreicht hatten. Das ist ein sehr gutes Ergebnis für eine "Erstteilnahme", wenn man bedenkt, dass bei einer richtigen Lösung natürlich Punkte gutgeschrieben werden, aber wiederum Abzüge bei falschen Antworten erfolgen.