Evangelisches Schulzentrum in den Ferien am Balaton

Alle Teilnehmer der Fahrt posieren in bester Laune vor ihrem Reisebus.

Sommerferien sind dazu da, Spaß zu haben und sich zu erholen. Die meisten Menschen nutzen diese Zeit genau dafür, indem sie ihren Jahresurlaub an einem Ort ihrer Wahl mit den verschiedensten Tätigkeiten verbringen: Sport und Spiel, Relaxen, Wandern oder Sightseeing. Eine Kombination dieser Dinge gelang einer Gruppe von Schülern, Lehrern und Mitarbeitern des Evangelischen Schulzentrums Espelkamp in einem Feriencamp am Balaton zusammen mit Schülern und Lehrern der Arany Janos Schulen in Nagykörös, der Partnerstadt Espelkamps in Ungarn. Alle verbrachten zusammen zehn tolle Tage. Der Anlass der Reise zwischen dem 16. und dem 27.07.2014 war eine Fortführung der Partnerschaft zwischen dem Evangelischen Schulzentrum und den Arany Janos Schulen. Es galt, freundschaftliche Kontakte zu vertiefen und neue Freundschaften zu knüpfen, was allen gelang. In vielen Gesprächen und gemeinsamen Aktionen tauschten die Espelkamper viele Erfahrungen mit den ungarischen Gastgebern aus und nahmen die Gelegenheit wahr, die andere Kultur kennenzulernen.

Die Höhepunkte des Programms vor Ort waren ein Tag in Budapest mit einer Stadtführung auf der Donau per Schiff, eine Fahrt mit einem Segelschiff auf dem Balaton, eine Fahrt zur zauberhaften Halbinsel Tihany mit Besichtigung einer alten Barockkirche, und natürlich kam auch das Schwimmen im Balaton nicht zu kurz. Im Camp selbst nahmen die Jugendlichen an vielen Gesellschaftsspielen und Mannschaftssportarten teil. Fußball, Basketball und Volleyball in gemischten Teams waren hier die Favoriten. Außerdem gab es einen Karaoke-Abend, eine Nachtwanderung durch einen Wald mit spannenden und gruseligen Momenten, und am Lagerfeuer sang man zum Klang der Gitarre viele Lieder und ließ es sich bei Pizza und Getränken gut gehen. "Die Wasserrutsche am See hat mir am meisten Spaß gemacht", sagte Nico Wedmann, Klasse 6a der ESE. Alle lobten den hohen Grad an Gastfreundschaft und Fürsorge. Die Verständigung klappte auf Deutsch und Englisch ausgezeichnet. Zwischen Lehrern und Schülern entstand im Laufe der Reise ein fast schon familiäres Verhältnis, und es kam zu Freundschaften über die Schulgrenzen hinweg. Aylin Akbas und Pauline Grebasch, beide Klasse 8c der BFR, lobten: "Auf der Hinfahrt hatten wir kaum Kontakte untereinander, aber auf der Rückfahrt war zwischen allen ein super Verhältnis. Auch schulübergreifend!" Jana Gaschler, Oberstufe Klasse 10 EF des SG, ergänzte: "Es war eine schöne Zeit. Wir haben gemeinsam viel erlebt und kennengelernt. Ich konnte viele schöne Fotos machen."

Als Fazit hier ein paar Bemerkungen der Schülerinnen und Schüler, die die Reise treffend beschreiben: "Eine super Sache! Nächstes Jahr gerne wieder! Sehr zu empfehlen! Die Ungarn wollen im nächsten Frühjahr zu uns kommen! Jetzt wissen wir auch, wofür wir Englisch lernen." Alles in allem war es eine rundum gelungene Fahrt.

Kennenlernnachmittag an der ESE

Bei bestem Wetter waren sehr viele zukünftige Fünftklässler mit ihren Eltern und Verwandten der diesjährigen Einladung zum Kennenlernnachmittag an der Evangelischen Sekundarschule gefolgt. Am Donnerstag, dem 12. Juni 2014, war die Aula der Schule bis auf den letzten Platz gefüllt, und alle konnten ein vielfältiges Programm erleben, das Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 mit viel Engagement vorbereitet und zur Aufführung brachten.

Die Bläserklasse machte mit einigen musikalischen Highlights den Auftakt, danach folgte ein kurzes Theaterstück von Peter Tiemann mit dem Titel "Gänsehaut und Seitenstiche" als ein Stück abseits der normalen Sehgewohnheiten. Die Handlung: Die Aufführung hat gerade begonnen, da verpatzt Ritter Felix seinen Einsatz. Ein Burgfräulein weigert sich, den Ritter zu küssen, und eine Gruppe streikender Schauspieler stürmt die Bühne. Da niemand seine Rolle beherrscht, weil Hausaufgaben und Klassenarbeiten während der Probenzeit zu anstrengend waren, macht die Gruppe aus der Not eine Tugend: Die Theatergruppe spielt „die Highlights der letzten Mathearbeit,“ Zahlen, Formeln und Begriffe als dramatischen Western, als Krimi und als romantische Liebesszene. Die aufführenden Kinder waren voll Engagement dabei und haben die zum Teil sprachlich anspruchsvollen Rollen mit Begeisterung gespielt. Dafür ernteten sie viel Applaus vom Publikum und Anerkennung des Pflegschaftsvorsitzenden, Herrn Grakiewicz, der am Ende das gesamte Programm lobte. Ein Song mit dem Refrain "Habt keine Angst, wir sind für euch da" rundete das Bühnenprogramm ab.

Schulleiterin Ursula Beinlich moderierte und stellte anschließend das pädagogische Konzept der Schule, die verschiedenen Möglichkeiten zur Neigungsdifferenzierung und die erzielbaren Schulabschlüsse vor. Der Nachmittag klang aus in geselligem Beisammensein bei Spaß, Spiel und angeregten Gesprächen. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Die Firma Marktkauf, zukünftiger Kooperationspartner der Schule, spendete die Getränke und diverse Knabbereien. Der Förderverein hat allen beteiligten Kindern ein Eis spendiert. So steht einem gelungenen Start der neuen Schülerinnen und Schüler nach den Sommerferien nichts mehr im Wege.

Teilnahme am 44. "jugend creativ" Wettbewerb belohnt

Der diesjährige unter dem Thema "Traumbilder: Nimm uns mit in deine Fantasie" stehende 44. internationale Jugendwett bewerb "jugend creativ" der Volksbanken und Raiffeisenbanken ist zu ende. Die Entscheidungen über die bundesweit schönsten und ausdrucksstärksten Werke in den Kategorien Bildgestaltung und Kurzfilm fanden am 20. und 22. Mai 2014 statt, und dieses Jahr wurden die Werke von vier Schülern unserer Schule ausgezeichnet. So erzielte Leon Tegeler aus der Klasse 5d mit seinem Bild einen zweiten Platz seiner Altersgruppe, seine Klassenkameradinnen Monique Bergsieker, Jasmin Büttner und Milena Lampe wurden vonseiten der Schulleitung für ihre Teilnahme geehrt.

Es ist schön zu erfahren, dass unter unseren Schülern solch versteckte Talente schlummern, die bei sich bietender Gelegenheit ans Tageslicht kommen. Wir freuen uns sehr darüber und ermuntern alle, ihre Talente zu entdecken und weiter auszubauen. Herzlichen Glückwunsch an euch vier!

Die glücklichen Geehrten (v.l.n.r.): Milena Lampe, Monique Bergsieker, Leon Tegeler und Jasmin Büttner, alle Klasse 5d (Mai 2014)

Pro Waldfreibad Espelkamp e. V. unterzeichnet Kooperation mit der Sekundarschule

Seit nunmehr drei Jahren gibt es in Deutschland den Bundesfreiwilligendienst, und dieses Jahr wird die Evangelische Sekundarschule (ESE) erstmals einen jungen Mann beschäftigen, der diesen Freiwilligendienst demnächst antreten wird. Es ist Fynn Hoffmann, Abiturient aus Hille, der ab dem 1. Juni zunächst als Aushilfe im Waldfreibad und dann ab dem 1. September als Bundesfreiwilliger an der ESE tätig werden wird. Sein Dienst wird am 31. August 2015 enden. Fynn Hoffmann wird im 2. Halbjahr, also im Frühjahr 2015, ans Waldfreibad wechseln.

Die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Verein Pro Waldfreibad Espelkamp e. V. und der Sekundarschule wurde am 28.05.2014 von Horst Radke und Wolfgang Besser als Vertreter des Vereins und Ursula Beinlich, der Schulleiterin der Sekundarschule, unterzeichnet.

Fynn Hoffmann wird an der ESE mit Sozialarbeiter Sebastian Schröder eng zusammenarbeiten, er wird eingebunden sein in die Organisation und Planung und als Ansprechpartner für Kinder mit Problemen dienen und auch den Unterricht begleiten. Gefragt, warum er sich für den Dienst als Bundesfreiwilliger entschieden hat, räumte er zunächst ein, dass er so kurz nach dem Abitur noch nicht genau wisse, wie es weitergehen solle, dass er sich aber sehr für die Tätigkeit als Lehrer interessiere. Darüber hinaus sei die Kooperation mit dem Waldfreibad eine Chance, sich auf sportlichem Gebiet weiterzuentwickeln, da er sich sehr für Sport interessiere. Fynn strebe eventuell ein Sportstudium in Verbindung mit einem Lehramtsstudium an, von da her würde ihm das Jahr als Bundesfreiwilliger helfen. Er absolviert gerade das Rettungsschwimmabzeichen in Silber und einen Erste-Hilfe-Kurs.

Pro Waldfreibad und Sekundarschule hoffen, dass infolge dieser Kooperationsvereinbarung die Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen in den kommenden Monaten und Jahren intensiviert werden kann. Die bisherige Entwicklung laufe in die richtige Richtung und sei auf einem guten Weg. Jedoch ist dies erst der Anfang: "Es braucht seine Zeit zum Reifen", formulierte Horst Radtke es treffend und fügte hinzu, dass er voll Freude sei auf das, was kommt.

Ursula Beinlich und Horst Radtke bei der Unterzeichnung des Vertrages; rechts Wolfgang Besser, im Hintergrund stehend Fynn Hoffmann

Gäste aus Tansania im Evangelischen Schulzentrum

An den ersten drei Tagen nach den Osterferien belebte eine Gruppe aus Tansania, die zu Gast im Kirchenkreis Lübbecke war, den Schulalltag der Birger-Forell-Realschule und der Evangelischen Sekundarschule. Erfreut war man besonders über den Besuch der Partnerschule, der Bweranyange Girls' Secondary School, vertreten durch Schulleiterin Sophia Lazaro Kanyamwenge. Die Bweranyange Girls' Secondary School ist eine kirchliche Internatsschule für Mädchen mit zur Zeit 296 Schülerinnen und 16 Lehrkräften. Der Besuch fand unter der Schirmherrschaft des Partnerschaftsausschusses des Kirchenkreises Lübbecke statt. Zur Intensivierung der Partnerschaft zwischen den Kirchenkreisen Bweranyange und Lübbecke war die Gruppe aus Tansania auch in Stemwede zu Gast, wo sie mit einheimischen Jugendlichen in einem sogenannten Workcamp lebte und arbeitete.

Während des Besuchs im Schulzentrum konnte die Gruppe mit unseren Schülerinnen und Schülern sowie auch den Lehrkräften ins Gespräch kommen und vielfältige Erfahrungen austauschen. Zentraler Mittelpunkt des Besuchs an beiden Schulen war eine Andacht für die Jahrgangsstufen 5 und 7, in der zum Ausdruck kam, dass wir Menschen trotz aller Verschiedenheit im Glauben vereint sind. Nach der Begrüßung durch Frau Kanyamwenge, Frau Beinlich für die Sekundarschule und Frau Kreft für die Realschule und nach einer kurzen Vorstellung der Gäste sang die Gruppe aus Tansania ein Eingangslied zum Lobe des Herrn, begleitet von afrikanischen Trommelrhythmen und gefolgt von einem Eingangsgebet, das von den Gästen und Schülerinnen der Klasse 7e abwechselnd gesprochen wurde. Im Anschluss an ein Gebet aus Psalmworten auf Deutsch, Englisch und Kisuaheli ("Lass mich den anderen sehen …") folgte eine Lesung aus 1. Kor. 12, 12 – 31. Ein kurzes Anspiel der beiden Gruppen mit der Botschaft "Verschieden, aber eins in Christus", Fürbitten und Gesang schlossen die Andacht ab. Ein gemeinsames Trommeln im Nachmittagsbereich machte den Schülerinnen und Schülern beider Schulen und den Gästen aus Tansania einen Riesenspaß.

In den Gesprächen mit Frau Kanyamwenge wurden die Weiterführung der Partnerschaft, das Teilen von Erfahrungen und der interkulturelle Austausch zwischen beiden Kirchenkreisen und den Partnerschulen als wichtig für Tansania hervorgehoben. An der Bweranyange Girls' Secondary School gibt es noch immer viele Baustellen, beispielsweise ist Bedarf an weiteren Wassertanks, die Lehrkräfte benötigen mehr Appartements neben den Unterrichtsräumen, und auch die Bezahlung der Lehrer ist ein großes Problem. Vor diesem Hintergrund bleibt zu hoffen, dass die Partnerschaft in den kommenden Jahren erfolgreich weitergeführt werden kann.

Dank an alle Helferinnen und Helfer, die für einen reibungslosen Ablauf des Besuchs aus Tansania sorgten. Ein besonderer Dank gebührt Frau Andrea Schäffer, die als Mitglied des Partnerschaftsausschusses Lübbecke an der Organisation des Besuchs entscheidend beteiligt war.

Interview mit Frau Sophia Lazaro Kanyamwenge, Schulleiterin der Bweranyange Girls' Secondary School

NH   Frau Kanyamwenge, ich möchte gern ein kurzes Interview mit Ihnen machen für die Homepage unserer neuen Sekundarschule. Wir würden gern ein paar persönliche Worte über Sie hören: Was sind Sie von Beruf? Was ist Ihre Aufgabe im Kirchenkreis von Bweranyange?

Sophia Kanyamwenge   Ich unterrichte Sprachen und pädagogische Fächer und mache zur Zeit einen Masterstudiengang in Educational Management. Ich bin Schulleiterin an der Bweranyange Girls' Secondary School.

NH   Würden Sie etwas zum Zweck Ihres Besuchs sagen?

Sophia Kanyamwenge   Der Zweck ist Stärkung der Partnerschaft zwischen beiden Schulen und den beiden Kirchenkreisen; deshalb sind wir hier.

NH   Wo liegt Ihrer Meinung nach das Wichtige in der Partnerschaft zwischen Espelkamp und Bweranyange?

Sophia Kanyamwenge   Das Teilen von Erfahrungen und den Austausch sehe ich als sehr wichtig an. Wir sehen unterschiedliche Dinge, wir können von Ihnen als unseren Partnern lernen, wir können Herausforderungen teilen. Es ist sehr wichtig, die jeweils andere Seite kennenzulernen, indem man Dinge freundschaftlich teilt. Ohne das Teilen von Unterschieden, Erfahrungen usw. kann es keine echte Freundschaft geben.

NH   Könnten Sie bitte ein wenig über das Schulsystem und die weiterführende Ausbildung in Tansania sagen?

Sophia Kanyamwenge   Zuerst besucht man 7 Jahre lang die Grundschule (primary school), danach kommen 4 Jahre weiterführende Schule (secondary school), anschließend kommen noch 2 Jahre auf der Oberschule (high school, vgl. mit dem deutschen Gymnasium; Anm. des Interviewers). Danach kann man an der Universität studieren gehen, was 3 und mehr Jahre dauern kann. Das hängt vom Studiengang ab: zum Beispiel dauern alle Studiengänge für Bildung/Erziehung und auch die Sozialwissenschaften 3 Jahre, ein Medizinstudium etwa 5 Jahre, und 4 Jahre für ein Ingenieurstudium.

NH   Was haben Sie bei uns alles erlebt?

Sophia Kanyamwenge   Ich habe viele Kontakte gehabt in der Kirche und dort die verschiedenen Programme der Kirche kennengelernt. Außerdem traf ich die unterschiedlichsten Menschen im Kirchenkreis und auch an den Schulen, und habe natürlich an der Andacht an Ihrer Schule teilgenommen.

NH   Welches Erlebnis war für Sie am schönsten?

Sophia Kanyamwenge   Die Menschen zu treffen, und die Diskussionen mit den Lehrern an den örtlichen Schulen. Diese Lehrer halte ich übrigens für sehr motiviert. Interessant erscheint mir folgendes: In Tansania ist kein Schüler motiviert, ins Lehramtsstudium einzusteigen. In Deutschland ist das anders: Diejenigen, die ins Lehrfach gehen, haben einen hohen Grad an Motivation, Hingabe und Disziplin. Das hat mich beeindruckt, außerdem fand ich beeindruckend, dass Privatschulen in Deutschland von der Regierung unterstützt werden. In Tansania ist das nicht so.

NH   Welchen Eindruck von Ihrem Besuch nehmen Sie mit?

Sophia Kanyamwenge   Dass ich so viele Menschen mit Hingabe gesehen habe. Das möchte ich mit meinen Kollegen zu Hause teilen.

NH   Frau Kanyamwenge, ich danke Ihnen sehr für dieses Gespräch.

Das Gespräch führte Nikolaus Hass.

Great Britain Day an der ESE

Sekundarschule goes British - der 10. April 2014 stand ganz im Zeichen englischer Traditionals. Klassenübergreifend konnten alle Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs an den unterschiedlichsten Projekten teilnehmen. Unterstützung gab es nicht nur von ihren Lehrkräften, sondern auch aus der Schülerschaft der Birger-Forell-Realschule: Klassenpaten und andere helfende Hände sorgten für einen abwechslungsreichen Vormittag. So wurden folgende Projekte angeboten:

Englisches Theater: Ausschnitte aus dem englischen Alltag entstanden in dieser Projektgruppe; vom morgendlichen Aufstehen über den Weg zur Schule bis abends waren alle denkbaren Szenen vertreten - selbstverständlich auf englisch! So z. B. entstand auf der Bühne der Aula aus zwei Stuhlreihen das Innere eines Londoner Busses. Die Fahrgäste warteten an der Bushaltestelle am Rand der Bühne in einer Reihe, wie es sich in Großbritannien gehört, nahmen im "Bus" platz und fuhren dann unter bedenklichem Schaukeln des Busses mit Vollgas los. Let's go! Step on it!

Englische Gerichte: In der Schulküche konnten die Schülerinnen und Schüler englische Gerichte nach traditionellen Kochrezepten herstellen, z. B. Porridge, Sandwiches, Bacon and Eggs und andere Leckereien. Es war sehr köstlich. Von wegen englische Kochkunst geht gar nicht ... ganz im Gegenteil! Well done, lads!

Dartmoor: Das hügelige Plateau des Dartmoor in der Grafschaft Devon ist nicht nur aus der Literatur durch beispielsweise Sir Arthur Conan Doyle (Der Hund von Baskerville) bekannt geworden, es besticht auch durch seine urwüchsige Heide- und Moorlandschaft mit einer reichhaltigen Tiervielfalt. So konnte man in diesem Projekt etwas über die dort heimischen Pflanzen, Vögel, Nagetiere und einige andere Arten lernen. Very interesting, indeed!

School uniform: Hier war ausreichend Gelegenheit, mit den unterschiedlichsten Farben und Materialien weiße T-Shirts zu gestalten. Es entstanden teils ganz individuelle Stücke, teils auch welche mit einer Art Mannschaftslogo, z. B. einem bunten Pinguin. Erstaunlich die Vielfalt der Ideen. Wem nichts einfiel, der konnte sich auch Anregungen aus dem Internet besorgen und die dann kreativ umsetzen. We are a great team!

Sport: Natürlich kam auch die Bewegung nicht zu kurz. In der Sporthalle und draußen auf dem Rasen wurden traditionelle englische Sportarten angeboten. Dies waren Crocket, Rugby, Hockey und selbstverständlich Fußball (engl.: soccer), die die Schülerinnen und Schüler mit großer Begeisterung betrieben. Bei allem blieb der Spaßfaktor an erster Stelle. Such good sport!

Knetmännchen: Nach dem Film "Wallace & Gromit" gestalteten Schülerinnen und Schüler in diesem Projekt eine ganze Anzahl von Knetfiguren. Zu Beginn wurde, als Anregung für das Herstellen der Figuren, der Film angeschaut. "Cracking toast, Gromit!"

Zusammenfassend muss gesagt werden, dass der Great Britain Day bei allen sehr gut ankam und viel Spaß gemacht hat. Nach den Osterferien steht der Unterricht in einigen Fächern unter dem Motto "Großbritannien". Es wird am Ende der Unterrichtseinheit einen Präsentationstag geben. Eine gute Sache.

Bericht: Niko Hass

Hier, was im Deutschunterricht weiterführend erarbeitet wurde.

Eindrücke vom Great Britain Day

Besuch der Jahrgangsstufe 5 in Bustedt

Lieber Leser,

erst einmal muss ich dir sagen, dass du da unbedingt hin musst. Es ist ein wahrhaftes Abenteuer, sich Terrarien und Aquarien anzusehen. Es begann alles mit einer dreißigminütigen Busfahrt. Im Bus war es heiß, also legten wir unsere Mäntel und Jacken ab. Als wir ankamen, standen wir vor einem großen altmodischen Gebäude. Wir gingen hinein und schon gleich überraschte uns ein großes Aquarium. Wir gingen dann eine große Treppe hoch und schon gleich waren wir in unserem Hauptraum. In der Mitte stand ein kleiner Stuhlkreis. Und in der Mitte dieses Stuhlkreises war ein großes Tuch mit vielen ausgestopften Vogelarten. Und das war dann unser Thema: die Vögel! Wir wurden in vier kleine Gruppen aufgeteilt. Zuerst bastelten wir süße kleine Vögel aus Papier. Danach gingen wir rüber zum Apfelbasteln. Wir stachen kleine Sonnenblumenkerne in einen Apfel und banden ihn mit Draht um. Nach dem Apfelbasteln war Frühstückspause. Ich kaute auf meinem Schokohörnchen herum und quatschte mit anderen. Als ich aufgegessen hatte, ging ich nach unten und schaute mir die Terrarien an. Ein großer Gecko schaute mich mit großen Augen an. Ich sah noch kleine Minischlangen und ging wieder nach oben. Dort ging es mit Futterglockenbauen weiter. Anschließend gingen wir noch mit Ferngläsern nach draußen und beobachteten die Vögel. Danach versammelten wir uns noch im Stuhlkreis und sprachen über Vogelarten. Zuletzt zogen wir unsere Jacken an und gingen wieder zum Bus. Ich hoffe, es hat dir gefallen, was ich über meinen Ausflug geschrieben habe.

Franziska Richert, Klasse 5a, über ihren Besuch des Biologiezentrums Bustedt am 20.02.2014

Urkunde für Schulleiterin Ursula Beinlich

Dr. von Moritz überreicht die Ernennungsurkunde

v.l.n.r.: Ernst-Friedrich Brandt, Christiane Kreft, Ursula Beinlich, Dr. Wolfram von Moritz und Manfred Langhorst

Mitglieder des Kollegiums der ESE

In einer kleinen Feierstunde am 31.01.2014 überreichte Landeskirchenrat Dr. Wolfram von Moritz der Schulleiterin der Evangelischen Sekundarschule Espelkamp, Ursula Beinlich, die Ernennungsurkunde. Dr. von Moritz gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass die Sekundarschule sich in der kurzen Zeit ihres Bestehens sehr gut entwickelt habe, und er dankte Frau Beinlich und ihrem Lehrerkollegium für die gute Arbeit, die alle Beteiligten beim Aufbau der Schule geleistet haben. Herr Langhorst als Vertreter der Stadt Espelkamp gratulierte Frau Beinlich, wünschte ihr für ihre Arbeit viel Erfolg und betonte die gute Zusammenarbeit zwischen Schule, Landeskirche und Stadt. Frau Kreft, Rektorin der Birger-Forell-Realschule, gratulierte Frau Beinlich und dankte für die gelungene Kooperation. Herr Brandt, seit diesem Schuljahr Leiter des Söderblom-Gymnasiums, schloss sich den guten Wünschen an. Frau Beinlich bedankte sich ihrerseits für das Vertrauen bei den Vertretern von Stadt, Kirche und den Schulleitungen des Evangelischen Schulzentrums und sprach ihrem Team ein Lob für die bisher geleistete Aufbauarbeit aus. (Hass/Süme)

Vom Schwimmenlernen und anderen Wegen zum Erfolg

Schüler in der Lernwerkstatt

"I feel good!" - Song in der Aula der Schule

Diese Überschrift fasst eigentlich schon zusammen, worum es dem Tag der offenen Tür am 25.01.2014 ging: das Schulleben der Sekundarschule und ihr pädagogisches Konzept vorzustellen. Das Konzept legt einen seiner Schwerpunkte auf die individuelle Förderung von Kindern mit ganz unterschiedlichen Begabungen, die es zu stärken gilt, wobei alle Kinder entsprechend zum gewünschten Schulabschluss geführt werden sollen. So wie in der Geschichte "Wenn die Ziege schwimmen lernt" kann auch jeder mit unterschiedlichen Voraussetzungen sein angestrebtes Ziel in Form des Schulabschlusses erreichen.

Ganz im Zeichen dieses Konzepts begrüßte Schulleiterin Ursula Beinlich die eingeladenen künftigen Schüler und ihre Eltern in der Aula der Schule. Sabine Matthäus leitete mit der Geschichte "Wenn die Ziege schwimmen lernt" das Programm ein. Diese Geschichte beschreibt individuelle und von ihren Fähigkeiten her ganz unterschiedliche Tiere, die sowohl die Vielfalt als auch die damit verbundenen Schwierigkeiten der Förderung auf dem Weg zum schulischen Erfolg bildlich darstellen.

Für Irritation sorgte eine der beiden Theatergruppen. Die Schüler saßen verteilt im Publikum, murmelten chorisch vor sich hin, nachdem eine Schülerin einige Male majestätisch eine Glocke schlug, und begaben sich zeitgleich immer lauter werdend mit dem Satz "Ich habe die Glocke nicht gehört" auf die Bühne, wo sie im Freeze (Einfrieren) verharrten. Die Neugier des Betrachters ist geweckt und man kann gespannt sein, wie das fertige Stück auf die Bühne kommt.

Der Lernbereich AG Talente macht es möglich, eigene Begabungen zu erkennen und Neues auszuprobieren. Frau Beinlich erwähnte als Bereicherung die Kooperation mit dem Tennisverein, der Musikschule und der Stadtbibliothek.

Beeindruckend der Kurzvortrag von Schülersprecher Dildar Atmaca, Klasse 5c: er sagte ein paar Worte über sich selbst und seine Funktion an der Schule. Man konnte seinem selbstbewussten Auftreten die Identifikation mit der Schule gut anmerken.

Frau Beinlich wies auf die verschiedenen Profile mit Neigungsdifferenzierung ab Jahrgangsstufe 7/8, auf die erreichbaren Schulabschlüsse, die im Rahmen der anschließenden Führungen durch die Schule im Detail vorgestellt wurden, und auf die Möglichkit zu Gesprächen mit Lehrkräften im weiteren Verlauf des Vormittags hin.

Zum Schluss der Eröffnung in der Aula sangen die Klassen 5b, 5e und die Mitglieder der Schulband der BFR und ESE ein Medley über den Schulalltag. Höhepunkte dieses Medleys waren der Hausmeistersong, der die große Bedeutung des Schulhausmeisters hervorhob, der Song vom Kippeln über den Spaß und seine Grenzen und eine Abwandlung des Songs "I feel good" mit den Themen Freundschaft, Zusammenhalt und gemeinsames Gestalten, mit deren Hilfe der Alltag an der Evangelischen Sekundarschule erfolgreich gemeistert werden kann.

Schüler der 10. Klassen aus der BFR führten anschließend Kinder und Eltern durch die Schulräumlichkeiten, in denen die aktiven Schüler der BFR und ESE ihren Schulalltag präsentierten. In den neu eingerichteten Klassenräumen erlebten Kinder und Eltern die Vielfältigkeit des Schulalltags; denn hier wurden sie in Lernwerkstätten zu den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Gesellschaftslehre zum Mitmachen animiert. Darüber hinaus erhielten sie Einblicke in die Bereiche Technik, Kunst, Naturwissenschaft und Hauswirtschaft.

Der Eine-Welt-Laden und die Schülervertretung (SV) sorgten in ihren liebevoll eingerichteten Cafés für das leibliche Wohl. Dort gab es viele Möglichkeiten zu intensiven Gesprächen, auch hinsichtlich der Schullaufbahnentwicklung an der ESE.

Fazit: Der Vormittag verlief in ruhiger und guter Atmosphäre, die Eltern zeigten großes Interesse am neuen Schulleben. Gute Gespräche über die Betonung des gemeinsamen Lernens und die Evangelische Sekundarschule als Bereicherung der heimischen Schullandschaft mit neuen Akzenten rundeten den Tag ab.

19. bis 27.07.: Fahrt nach Ungarn

12.06.: Kennenlernnachmittag an der ESE

Mai: Mai jugend kreativ Wettbewerb

28.05.: Pro Waldfreibad unterzeichnet Kooperationsvertrag

April: Ostern und danach

10.04.: Great Britain Day

25.02.: Besuch in Bustedt

31.01.: Ernennung Ursula Beinlich zur Schulleiterin

25.01.: Tag der offenen Tür