Integration, Praktikanten, FSJl und Bundesfreiwilligendienst

Miguel Kijak leistet vom 1.9.2020 bis zum 31.8.2021 sein freiwilliges soziales Jahr an der Birger-Forell-Sekundarschule ab.

Annett Wolter, Integrationshelferin

Conny Lampe, Integrationshelferin

Vikarinnen und Vikare

Jessica Banna, Vikarin in der Johannisgemeinde Rahden, derzeit an der Birger-Forell-Sekudarschule

Mein Name ist Jessica Banna.

Ich bin Vikarin, also Pfarrerin in Ausbildung. Einen Teil meines Vikariats leiste ich als Schulvikariat an der Birger-Forell-Sekundarschule ab. An der Schule lerne ich den Alltag der Religionslehrerin kennen, was meine praktische Ausbildung im Bereich der Gemeindearbeit ergänzt. Als Schulvikarin unterstütze ich die Religionslehrkräfte und begleite die Klassen aller Jahrgangsstufen je nach Bedarf. Meine Mentorin ist Sabine Matthäus, die mich fachlich und persönlich während meiner Zeit an der Schule begleitet.

Mein Abitur legte ich im Jahre 2009 am Gymnasium in der Wüste in Osnabrück ab. Danach kam das Studium, zunächst in Oldenburg mit den Fächern evangelische Theologie und Sozialwissenschaften. Bald jedoch entdeckte ich meine Berufung als Pfarrerin und wechselte an die Universität Münster, wo ich ein komplettes Theologiestudium absolvierte.

Meine Vikariatsstelle ist die Johannisgemeinde in Rahden, mein dortiger Mentor ist Pfarrer Udo Schulte.

Privat interessiere ich mich sehr für Handball und Yoga und singe gern.

Was hat mich dazu bewogen, mein Schulvikariat an der Birger-ForellSekundarschule zu absolvieren? Ich wollte das ganz bewusst nicht an einem Gymnasium machen, weil ich wegen meiner Herkunft und Ausbildung bisher nur diese Welt kannte. Deshalb war es mir wichtig Kinder und Jugendliche kennenzulernen, die aus unterschiedlichsten Lebenswelten kommen, damit ich so gut es geht meinen Horizont erweitern kann. Außerdem ist die Sekundarschule eine vergleichsweise neue Schulform. Das fand ich per se schon interessant. Ich möchte hier verschiedene Charakterzüge kennenlernen und betrachte unterschiedliche Lernstände in den Klassen als anregende Herausforderung. Spannend finde ich, alle Schülerinnen und Schüler zusammen zu unterrichten, unabhängig davon, welche Stärken und Schwächen sie jeweils mitbringen. Im Fach Religion empfinde ich es als großen Vorteil, viel mehr Themen des täglichen Lebens als in anderen Fächern besprechen zu können. Der Austausch darüber mit den Schülerinnen und Schülern ermöglicht einen völlig anderen Zugang zu ihnen, wie ich bereits mehrfach feststellen konnte. Es sind universelle Themen, die besprechen zu können für mich den Reiz ausmacht.

Ich freue mich, mein Wissen und meine Erfahrungen bis zum Ende des Schuljahres erweitern zu können. Und ich freue mich auf noch viele schöne und interessante Begegnungen.