Sebastian Schröder, Schulsozialarbeit

Angelika Eirich, Schulsozialarbeit

Conny Lampe, Integrationshelferin

Unsere Praktikanten, FSJler und Bundesfreiwilligendienstleistenden

Hallo!

Ich bin Anne-Marie Besgen, komme aus Kirchlengern und mache an der Birger-Forell-Sekundarschule meinen Bundesfreiwilligendienst. Bis zum 28.02.2018 werde ich an dieser Schule sein. Ich habe das Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg in Herford besucht und dort mein Fachabitur im Bereich Gesundheit und Soziales absolviert. In meiner Freizeit bin ich im CVJM Stift Quernheim tätig und mache gern Sport. Ich freue mich auf meine Arbeit und viele neue Erfahrungen an der BFS.

Wie ich meine Zeit an der BFS erlebt habe

Anne-Marie Besgen zieht Bilanz – ein Interview

NH:

Anne-Marie, du bist jetzt seit September 2017 an unserer Schule und leistest deinen Bundesfreiwilligendienst ab. Wie ist es bisher gelaufen?

AB:

Mir hat es bisher sehr gut gefallen. Anfangs hatte ich etwas Sorge, dass ich vielleicht nicht genug Autorität habe, weil ich noch so jung bin. Aber ich habe schnell gemerkt, dass ich sehr gut klar komme. Mit der Zeit hat man so seine Methoden, wie man wen anspricht und zum Arbeiten bekommt.

NH:

Wie siehst du deine Rolle an unserer Schule?

AB:

Ich denke, dass ich so etwas wie ein Mittelding bin: ein Vermittler zwischen Schülern und Lehrern. Dadurch hatte ich das Gefühl, etwas anders an die Probleme des Schulalltags herangehen zu können. Das empfand ich als positiv.

NH:

Kannst du mir etwas über dein Verhältnis im Kollegium sagen? AB: Ich habe mich bald bei allen Lehrern gut aufgehoben gefühlt. Ich musste keine Angst haben, hatte immer jemanden zum Reden, auch die Klassenlehrer. Angelika Eirich hat mich da auch sehr unterstützt. Sie war sozusagen meine Anleitung.

NH:

War der Altersunterschied zwischen dir und den Lehrern ein Problem?

AB:

Nein, ganz im Gegenteil. Ich habe viel Wertschätzung erfahren, wurde in alles einbezogen, auch in die Lehrerkonferenzen. Die einen oder anderen haben mich auch um Rat gefragt und um meine Meinung zu diesem oder jenem Problem gebeten. Es war trotz des Altersunterschieds ein gutes Miteinander. Ich fand auch, dass mein Alter positiv wirkt, weil ich noch recht nah an der eigenen Schulzeit bin und daher die Probleme und Bedürfnisse der Schüler gut nachvollziehen kann.

NH:

Wie geht es nach Ende deiner Zeit an der BFS weiter? Hast du schon Pläne?

AB:

Ich möchte gern ein Praktikum in einer Praxis für Ergotherapie machen. Das interessiert mich sehr.

NH:

Wenn du die Arbeit an der BFS abschließend beurteilen müsstest, was würdest du sagen?

AB:

Es war sehr lehrreich. Ich würde alles so nochmal machen wollen. Insgesamt habe ich viel Erfahrungen gesammelt, bin selbstbewusster geworden. Interessant und als etwas völlig Neues empfand ich auch die Arbeit in einer Inklusionsklasse. Ich habe viel gelernt im Umgang mit Kindern, die einen Förderstatus haben. Das war eine der Herausforderungen, an der ich gewachsen bin.

NH:

Vielen Dank für dieses Gespräch.

Das Interview führte Nikolaus Hass am 31.01.2018.