Laufwettbewerb statt Triathlon

Wer schafft die meisten Runden?

30.06.2021      Die Birger-Forell-Sekundarschule richtet traditionsgemäß am Ende eines jeden Schuljahres einen Triathlon für die Jahrgangsstufen 5 bis 7 aus. Doch dieses Jahr war alles anders. Wegen der Pandemie konnte es dieses Mal nur ein Laufwettbewerb sein. Doch der hatte es in sich.

Die Jahrgangsstufen 5 bis 7 fanden sich am letzten Dienstag vor den Sommerferien in jeweils zwei Schulstunden pro Jahrgang im Albert-Pürsten-Stadion ein. Dort lieferten sie sich packende Duelle auf der Aschenbahn. Nach ein paar Aufwärmübungen und Spielen zum Lockerwerden ging es klassenweise an die Startlinie. Wie eine gespannte Feder spurteten die Läuferinnen und Läufer auf das Startzeichen hin los. Das Feld zog sich bald darauf auseinander und alle versuchten, ihre Kräfte so einzuteilen, dass sie möglichst viele Runden in den dafür vorgegebenen 15 Minuten laufen konnten. Einige Läuferinnen und Läufer führten vom Start weg und vollbrachten Glanzleistungen. Das Rennen blieb spannend bis zum Schluss. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren dabei die Grenzen ihrer körperlichen Leistungsfähigkeit und hatten eine Menge Spaß. Alle freuen sich auf den traditionellen Triathlon im nächsten Jahr.

Die Birger-Forell-Sekundarschule gratuliert allen Beteiligten zum Durchhalten und den Siegerinnen und Siegern zu ihren tollen Leistungen.

Jahrgang 5:

Jahrgangsbeste sind Paul Wennike (5d) und Andrej Dering (5a) mit je 7 Runden.

Klassenplatzierung

Erster Platz: 5d

Zweiter Platz: 5c

Dritter Platz: 5b

Vierter Platz: 5a

Jahrgang 6:

Jahrgangsbester ist German Svetlitskii (6a) mit 8 Runden.

Klassenplatzierung

Erster Platz: 6a

Zweiter Platz: 6d

Dritter Platz: 6b

Vierter Platz: 6c

Jahrgang 7

Jahrgangsbeste sind Etienne Braun (7d), Markus Nikel (7b) und Pablo Raab (7b) mit jeweils 8 Runden.

Klassenplatzierung:

Erster Platz: 7d

Zweiter Platz: 7c

Dritter Platz: 7a

Vierter Platz: 7b

"Am Anfang war ein Loch"

Ausstellung im Museumshof Rahden

29.06.2021 (sund/hass)      Löcher gibt es viele. Sie kommen in allen möglichen Lebensbereichen vor und wurden sogar literarisch verarbeitet. Doch um Literatur soll es hier nicht gehen, sondern um ganz Praktisches zum Thema „Loch“. So gestaltete die Natur-Geschichte-AG der Birger-Forell-Sekundarschule unter der Leitung von Stephanie Sundermeier eine Ausstellung im Museumshof Rahden. Dies ist ein Beitrag zum Themenjahr „Anfang“ der Museumsinitiative OWL, der eigentlich für 2020 geplant war, aber pandemiebedingt auf dieses Jahr verschoben werden musste.

Das Loch im Holz verursachte der Holzwurm oder Hausbock. Das Loch in der Wollsocke geht meist auf das Konto der Motte. In den Käse hat es die Maus gefressen. Das sind alles Tiere, die mit den Menschen mehr oder weniger heimlich zusammenlebten und leben. Marder, Fuchs, Ratte, Stubenfliege: Sind es Nützling oder Schädling? Die Schleiereule als Mäusefänger, die Rauchschwalbe als Mückenfänger: Diese und weitere Beispiele sind in der Ausstellung zu sehen, die im historischen Speicher von 1750 aufgebaut wurde. Besonders die Gruppe der Insekten ist mit mehreren Arten vertreten und zeigt, wie aktuell das Thema immer noch ist. Neben der großen Unterstützung durch das Museumsteam durfte die AG die ausgestopften Tiere aus dem Biologiezentrum Gut Bustedt ausleihen. Sehr detaillierte Tierzeichnungen erstellte der Kunstkurs 9e der Birger-Forell-Sekundarschule.

Die Ausstellung entstand im SchülerKulturBüro Bustedt, das die Schüler mit ihren Ideen führen und zu dem auch museumspädagogische Aktionen gehören. Im Museumshof sind Führungen möglich und Mitmach-Kisten können ausgeliehen werden. Die AG-Schüler freuen sich über interessierte Besucher, Kindergarten-Gruppen und Schülerinnen und Schüler, die noch bis Oktober im Museumshof das Ausstellungsprogramm erleben können.

Lebenselixier Wasser

Fünfte Klassen lernen in der Wasserwerkstatt

28.06.2021      Vom 06. bis zum 16. Juni 2021 stand an der Birger-Forell-Sekundarschule die Wasserwerkstatt auf dem Stundenplan. Dieses Projekt ist seit Jahren im Curriculum der Schule fest verankert. Es dient dazu, die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit Wasser als lebenspendendes Element zu sensibilisieren. Dabei sollen sie erfahren, wo Wasser herkommt, in welchen Bereichen es hilft und gebraucht wird und was passiert, wenn das Wasser fehlt. Weil es wichtig ist, Menschen bereits in jungen Jahren den Blick darauf zu schärfen, findet die Wasserwerkstatt in der Jahrgangsstufe 5 statt.

Im Englischunterricht profitierten die Schülerinnen und Schüler von einem Gastvortrag zum Thema. Lewis Christopher aus Tansania, der im Schuljahr 2019/20 an der Schule einige Klassen begleitet hatte, war zu Besuch und konnte eine sehr lebendige und interessante Präsentation über die Wasserproblematik in Tansania beisteuern. Als Beispiel schilderte er den Alltag an der Bweranyange Girls‘ Secondary School (Partnerschule der Birger-Forell-Sekundarschule) und wie dort mit Wasser als Brauch- und Trinkwasser umgegangen wird. Dabei wurde schnell klar, dass Wasser aufgrund seiner Knappheit in Tansania ein sehr wertvolles Gut ist. Oft müssen die Familien einige Kilometer zum nächsten Brunnen gehen, um das Trinkwasser in Behältern mühsam nach Hause zu holen, während es bei uns in Deutschland aus dem Wasserhahn kommt. Die tägliche Ration für jedes Schulkind ist ein Plastikcontainer von ca. 30 Litern Wasser. Damit müssen sie ihren Bedarf an Trinkwasser und Brauchwasser, zum Beispiel für die Körperpflege, abdecken. Zum Vergleich: In Deutschland verbraucht einmal duschen ungefähr 120 bis 150 Liter.

Nach dem Vortrag erstellten die fünften Klassen bunte Briefe zum Thema Wasser. Darauf zeichneten und malten sie die unterschiedlichsten Motive und ergänzten ihre Werke mit Bibelversen, deren Inhalt ebenfalls das Wasser war. Die schönsten dieser Briefe sollen an die Bweranyange Girls‘ Secondary School geschickt werden. Sie sind eine Antwort auf freundliche Ostergrüße aus Tansania. Die Briefe aus Tansania und die Antwortbriefe der fünften Klassen kamen in eine Andacht, die auf der Homepage der Birger-Forell-Sekundarschule zu sehen ist. Dort sind auch Bilder vom neuen Wassertank der Partnerschule in Tansania und vom Wasserholen. In der Andacht geht es darum, wie wertvoll Wasser ist. Die Klasse 5b hat die Andacht gestaltet. Die Schülerinnen und Schüler haben das Projekt erklärt, eine Bibelstelle aus dem Lukas-Evangelium verwendet und Fürbitten gesprochen.

In den Fächern Gesellschaftslehre und Naturwissenschaften erweiterten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen zum Thema Wasser, indem sie den Wasserkreislauf kennenlernten, indem sie lernten, wodurch dieser Kreislauf, beispielsweise durch den Klimawandel mit Hitzewellen und Dürreperioden, gestört wird und welche Gefahren für Mensch und Tier damit verbunden sind. Sie beschäftigten sich außerdem mit der Trink- und Brauchwasserbeschaffung und -aufbereitung sowie mit der Frage, was mit dem Abwasser passiert. Außerdem entwickelten sie ein Bewusstsein für den sparsamen Umgang mit Wasser und gaben praktische Tipps zum Wassersparen. Um vielerlei Bewohner der Wasserwelt live zu beobachten, waren die Klassen auch am Biberteich, kescherten Kaulquappen und andere Lebewesen und klassifizierten sie.

Während dieser zehn Tage rund ums Wasser haben die Schülerinnen und Schüler viel gelernt und eine Reihe neuer Eindrücke mitgenommen und bereits vorhandenes Wissen vertiefen können. Die Wasserwerkstatt brachte viel Spaß. Sie hat die Wichtigkeit des Wassers als Lebenselixier hervorgehoben und wird auch künftig Teil des Lehrplans sein.

Wir haben es geschafft

Abschluss der zehnten Klassen an der Birger-Forell-Sekundarschule

27.06.2021      Am Donnerstag, dem 24. Juni 2021, war es endlich soweit. Der zehnte Jahrgang durfte die Abschlusszeugnisse entgegennehmen und wurde in einer stimmungsvollen Feierstunde verabschiedet.

Thema der Andacht war „Unser Schul-Lebensbuch“, in dem die Schülerinnen und Schüler auf ihre gemeinsamen sechs Jahre an der Schule zurückblickten. Über eine Videoanimation waren Bilder dazu zu sehen, so dass man bunte Einblicke in die vielen Erlebnisse der Schulabgänger erhielt. Dazu hatte Religionslehrerin Susanne Burst den sehr passenden Psalm 139 ausgesucht, der mit den Worten endet: „Und alle meine Tage sind in deinem Buch aufgeschrieben.“ Fürbitten, Vaterunser und Segen rundeten die Andacht ab. Als musikalische Umrahmung waren das Lied „The Wellerman“, Mark Forsters Song „Wir sind groß“ und das Segenslied „Gott, dein guter Segen“ zu hören.

Schulleiterin Anja Buhrmann und Stufenkoordinator Markus Rupprecht hielten die Ansprachen der offiziellen Verabschiedung. Anschließende Grußworte sprachen die Elternvertreterin Martina Badorrek und Jenny Freier (10d) und Samed Sahin (10b) als Schülervertretung. Sven Müller, Vorsitzender des Fördervereins, bedankte sich herzlich für unermüdliches Engagement im Schulkiosk.

„I’ll always remember you“ von Miley Cyrus (gesungen von Angelina Matthäus), “Freiheit” von Marius Müller-Westernhagen und Musik der Musikklassen begleiteten die Zeugnisausgabe und Verabschiedung sehr stimmungsvoll.

Die erzielten Abschlüsse verteilen sich wie folgt:

40 Prozent der Schülerinnen und Schüler erreichten einen Mittleren Schulabschluss mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe, 30 Prozent haben die Fachoberschulreife erlangt und die anderen Schülerinnen und Schüler haben Hauptschulabschlüsse und Abschlüsse im Bereich der sonderpädagogischen Förderung erhalten.

Hier einige Auszüge aus den Reden:

„Haltet euch immer vor Augen, was euch gegeben ist und was ihr alles könnt. Ich wünsche euch Selbstbewusstsein und Demut. Setzt euch ein für unsere Gesellschaft, für unsere Umwelt. Wie wichtig Demokratie und Nachhaltigkeit sind, habt ihr bei uns gelernt.“ (Anja Buhrmann, Schulleiterin)

„Ja, ihr hattet es schwer. Trotzdem bin ich sicher, dass euer weiterer Weg gut vorbereitet ist. Trotz Corona. Oder vielleicht sogar ein wenig wegen Corona. Oder wie es Franz Kafka sagen würde: Verbringe nicht die Zeit mit der Suche nach einem Hindernis. Vielleicht ist keins da.“ (Markus Rupprecht, Koordinator Sek. I)

„Umgebt euch lieber mit Freunden als mit Zäunen.“ (Martina Badorrek, Elternvertreterin)

„Ich wünsche uns allen, dass es uns gelingt, unsere Träume zu verwirklichen.“ (Samed Sahin, 10b)

„Alea iacta est – Der Würfel ist gefallen. Wir sind jetzt fertig und haben alle unseren Abschluss.“ (Jenny Freier, 10d)

„Herzlichen Glückwunsch. Macht was draus und entwickelt euch weiter.“ (Sven Müller, Vorsitzender des Fördervereins)

Hier geht es zu den ausführlichen Presseberichten der Neuen Westfälischen und des Westfalen-Blattes.

Bombenstimmung an der Birger-Forell-Sekundarschule

Die Jahrgangsstufen 5 und 6 bauen Samenbomben für die große Brache/Freifläche am Schulzentrum

25.05.2021 (meho)      „Samenbomben sind eine wunderbare Idee, um kahle Stellen in blühende, bunte Wiesen zu verwandeln.“ Ulrike Meier-Hohmann zeigt auf die große freie Fläche am Schulzentrum. Ein Junge aus der 5a sieht sich fragend um. „Dorthin darf ich jetzt einfach die Kugel werfen?“ Lehrerin und Fachfrau Stephanie Sundermeier macht es vor. „Ja, heute darfst du das und du musst richtig Schwung nehmen!“ Die Jungs johlen begeistert! Aber zuerst müssen noch weitere Samenbomben gebaut werden. Markus Nikel (aus der 7b) und Phillip Pfaffenroth (aus der 7a) sind heute Helfer bei der Aktion. Motiviert nehmen sie die Schülerinnen und Schüler in Empfang und erklären, wie die Samenbomben hergestellt werden.

Die Idee stammt vom Urban Gardening. So nennt sich das Gärtnern zur Verschönerung trister Innenstädte durch Begrünung brachliegender Flächen. Die Zutaten stehen bereit. Lehm, Blumenerde, Samenmischungen und Kompost warten auf ihren Einsatz.

„Wir haben unterschiedliche Samenmischungen. Die üppigste und vielfältigste ist die Mischung von Heimelich (Floristik und Handgemachtes) aus Frotheim. Frau Schreiner hat uns das Saatgut gespendet und es ist wirklich alles drin, was Insekten zum Leben brauchen. Dazu gehören Buchweizen, Malve, Phacelia (Bienenweide), Sonnenblumen, Klee, Färberkamille, Margeriten, Ringelblumen und vieles mehr“, erklärt Ulrike Meier-Hohmann. Sie hat die Glasschälchen befüllt und beschriftet. „Leinsamen haben wir und selbst getrocknete Samen aus dem Garten von Frau Meyer zu Drewer und noch mal Phacelia extra, das ist der Bienen liebstes Futter.“ Sie wendet sich den Kindern der 5c zu. Jede halbe Stunde kommt eine Gruppe der Klassen 5 und 6 und baut neue Bomben. „So, jetzt wird es interessant für alle, die schwarze Ränder unter den Fingernägeln gut finden.“

Alle Zutaten – Lehm, Blumenerde, Samenmischung und Kompost – werden gut durchmischt. Alles muss gleichmäßig verteilt werden, damit es nachher zusammenhält. Wenn alles durchmischt ist, kommt das Wasser ins Spiel.

Man nimmt eine kleine Menge der teigartigen Masse (dann ist die Konsistenz richtig) in die Hand, rollt sie zwischen den Handflächen und drückt sie anschließend zwischen den Fingern zusammen. Dadurch entstehen kleine Kugeln (ca. 1,5 cm Durchmesser), die ideal für den angedachten Einsatzzweck sind. Fertig sehen die kleinen Kugeln fast so aus wie die Dinger, die die Mistkäfer durch die Prärie rollen – sie duften aber besser.

Einige Mädchen verziehen schon die Mundwinkel. Frau Sundermeier nimmt sie mit zu ihrem Stand. „Hier dürft ihr Geschenksamentüten basteln und Pflanzröhren aus Toilettenpapierrollen, das schützt Kürbis- oder Sonnenblumensamen vor Fressfeinden.“ Die Mädchen und Jungs basteln die Samentüten aus buntem Papier.

Die Schülerinnen und Schüler schmeißen die Kugeln voller Eifer auf die Fläche, gleichzeitig ziehen Wolken auf. „Super“, kommentiert Markus begeistert, „da wird alles gleich gewässert.“ Alle hoffen auf eine blühende, bunte Fläche mit Schmetterlingen, Bienen, Hummeln. „Genauso vielfältig und bunt wie unsere Schule!“ Stephanie Sundermeier freut sich über den gelungenen Montagvormittag an der Birger-Forell-Sekundarschule.

Neues Mitbringsel vom Museumshof

30.03.2021      Unter dieser Überschrift berichtet die Neue Westfälische in ihrer Ausgabe vom 27./28.03.2021 von der Öffnung des Museumshofes Rahden, nutzbar als Parkanlage.

Für die kleinen Gäste gibt es eine "To-Go-Tüte" mit vielen Überraschungen. Die Natur-Geschichte-AG der Birger-Forell-Sekundarschule hat kleine Päckchen dazu beigesteuert.

Was darin ist, sieht man auf dem Bild.

Hier geht es zum vollständigen Pressebericht.

Bunt Statt Schwarz Weiß – die Aktionswochen

Schülerinnen und Schüler der Birger-Forell-Sekundarschule engagieren sich bei Poetry & more

25.03.2021 (matt/hass)      BSSW findet dieses Jahr aufgrund der Pandemie virtuell statt. Die Initiative des Vereins Mitmenschen e. V. gestaltet auf ihrer Website eine bunte Mischung aus vielfältigen Beiträgen, die sich unter dem Begriff „Respekt“ zusammenfassen lassen. In der Kategorie „poetry & more“ schufen Schülerinnen und Schüler der Birger-Forell-Sekundarschule eine Reihe von Beiträgen mit Bildern, Gedichten, selbstgeschriebenen Geschichten, Rollenspielen, eigenen Texten in Bildern und auch selbst gelesen, einen eigenen Song und vieles mehr – alles Beiträge zu BuntStattSchwarzWeiß, zu Toleranz, Vielfalt, Demokratie und Respekt.

Die eingereichten Beiträge spiegeln die von der Initiative BSSW angestrebte Vielfalt wider. In der „Toleranzgeschichte“, dem Beitrag „Farben“, dem Song „Stell dir vor“, mit „Durch die Brille“, in „Menschen“ und „Miteinander“ und zuletzt im Beitrag „special times“ reflektieren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Bedeutung und Wichtigkeit von Toleranz, Akzeptanz und Respekt, ohne die Vielfalt nicht möglich ist. Alle Menschen seien in ihrem Menschsein zwar gleich und sollten überall gleiche Rechte genießen. Aber gleichzeitig zeigt sich täglich, wie verschieden vom anderen jeder einzelne ist. Diese Individualität, diese Einzigartigkeit jedes einzelnen von uns, bewirkt eine in allen Gesellschaften dieser Erde bestehende Vielfalt, die zu akzeptieren nicht immer einfach ist. Dennoch ist es unabdingbar, in jeder Situation den gegenseitigen Respekt zu wahren. Auch wenn man mal nicht mehr weiterweiß oder es einem reicht, entbindet das niemanden von der Pflicht, Umgangsformen und Anstand den Mitmenschen gegenüber zu pflegen.

Die Form der Beiträge variiert vom Einzelvortrag über Dialoge und eingeblendete Texte bis hin zum Gesang – auch das ein Zeichen von Vielfalt. Dabei haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer alles gegeben, um ihre Message rüberzubringen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen auf https://bssw-espelkamp.de/event/poetry-more-2021/.

Die Autorinnen und Autoren haben bei der Erstellung ihrer Beiträge Einfallsreichtum und Kreativität bewiesen. Man kann sehen, dass sie mit Herzblut dabei waren. Es gehört Mut dazu, die eigene Einstellung in der Öffentlichkeit zu zeigen, wenn man Videos, Fotos oder Audioaufnahmen von sich selbst schickt oder sich bereit erklärt, dass eigene Texte veröffentlicht werden. Denn gerade in der heutigen Zeit, in der die soziale Distanz zunimmt, ist es besonders wichtig, Zivilcourage zu zeigen. Das haben die Autorinnen und Autoren mit ihren berührenden Beiträgen bewiesen.

Hier ihre Namen:

Klasse 5d: Benjamin

Klasse 6a: Paimana

Klasse 7a: Philipp

Klasse 7d: Leni (Toleranzgeschichte)

Klasse 8a: Sosdar, Marc

Klasse 8c: Salma, Giselle

Klasse 9c: Cynthia, Connor, Jan-Erik, Ciril, Finn

Klasse 10d: Carolin, Angelina, Charlize

Von Espelkamp nach Sylt - eine „Klassenfahrt“ in Coronazeiten

17.03.2021 (sund)      Die Schülerinnen und Schüler der Gruppe Denkmal-fit aus dem 8. Jahrgang der Birger-Forell-Sekundarschule begeben sich mit Stephanie Sundermeier in den wöchentlichen Videokonferenzen auf eine „Reise“ nach Sylt. Der Kurs, der sich mit Denkmalpflege, Architektur und Archäologie beschäftigt, hat ein aktuelles Projekt auf der Insel Sylt. Mehrere historische Gebäude, die zur Wollverarbeitung genutzt wurden, sollen zu einem Landschaftspflegehof umgebaut werden. Dazu gehören Planungen für eine Bildungsstätte im Bereich Naturschutz und ein Konzept zur Pflege der inseltypischen Landschaftsformen. Die Schüler entwickeln Ideen für zwei Wohnhäuser und mehrere Nebengebäude. Zusätzlich entsteht ein Programm mit dem Schwerpunkt Schaf: „Mein Pullover hatte mal einen Job in der Landschaftspflege“ für Sylter Kinder und Jugendliche. Viel Anerkennung und Unterstützung bekommen die Schüler der Birger-Forell-Sekundarschule dabei von den Vertretern der Gemeinde Sylt, den Architekten und Landschaftsplanern.

Birger-Forell-Sekundarschule organisierte Regionalentscheid des Vorlesewettbewerbs

Regionalentscheid fand im 62. Vorlesewettbewerb 2020/2021digital per Video statt

15.03.2021 (burs)      „Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.“ (Aldous Huxley).

12 Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen aus dem Kreis Minden-Lübbecke zeigten, dass sie großartig vorlesen können. Dementsprechend schwer fiel der Jury die Entscheidung, wer die oder der Beste ist.

Der Regionalentscheid der 62. Runde des Vorlesewettbewerbs fand in diesem Jahr digital per Video-Einreichung statt. Die 12 Schulsieger*innen des Kreises konnten ihren Vorlesebeitrag bis Mitte Februar aufzeichnen und über das Video-Portal des Wettbewerbs hochladen. Organisiert wurde der Regionalentscheid von der Birger-Forell-Sekundarschule Espelkamp. Die Jury, bestehend aus Karin Wewers von der Stadtbücherei Espelkamp, Thomas Müller von der Buchhandlung Lienstädt und Schürmann sowie Nicola Meyer zu Drewer, Unterstufenkoordinatorin an der BFS, sichtete und bewertete alle eingereichten Video-Beiträge.

Alle teilnehmenden Kinder erhielten eine Urkunde und einen Buchpreis.

An den Vorlese-Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich in diesem Jahr bundesweit mehr als 4.300 Schulsieger*innen. Der seit 1959 stattfindende Vorlesewettbewerb ist einer der größten Schülerwettbewerbe Deutschlands. In diesem Jahr waren rund 350.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen am Start. Er wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Ziele des Vorlesewettbewerbs sind, die Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit zu tragen, Freude am Lesen zu wecken sowie die Lesekompetenz von Kindern zu stärken. Der Wettbewerb wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Auch in diesem Jahr unterstützen darüber hinaus die experimenta gGmbH und vier Sparda-Regionalbanken die Aktion.

Die Etappen führen von der Schule über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Bundesfinale, das voraussichtlich im Juni 2021 in Berlin stattfinden wird. Die rund 600 Regionalwettbewerbe werden von Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen oder anderen kulturellen Einrichtungen organisiert.

Outdoor-Challenge an der Birger-Forell-Sekundarschule

19.02.2021 (kiel)      In den vergangenen zwei Wochen verbrachten viele Schülerinnen und Schüler unserer Schule ihre Zeit nach dem Unterricht bei schönstem Winterwetter unter freiem Himmel.

Angespornt durch einen Wettkampf, mit dem Ziel möglichst viel Zeit draußen und in Bewegung zu verbringen, traten alle Klassen gegeneinander an. Egal ob Spazierengehen, Laufen oder Fahrradfahren - für alle Schülerinnen und Schüler gab es die Möglichkeit, ihre Zeit und zurückgelegte Strecke mit einer App aufzuzeichnen und dann den Sportlehrer*innen zu schicken. Alle Zeiten der Schülerinnen und Schüler einer Klasse wurden addiert und am Ende ein Klassensieger gekürt.

In diesem Jahr darf sich die Klasse 9d über 2 Stunden freies Schwimmen sowie Spiel und Spaß im Atoll freuen. Gleichzeitig haben sich ein Schüler und zwei Schülerinnen besonders angestrengt: Benjamin Kolloch (5d), Cathleen Geller (10b) und Sarah Collin (5c), die genauso am freien Schwimmen im Atoll teilnehmen dürfen.

Durch die bestehenden Corona-Beschränkungen ist derzeit kein normaler Sportunterricht möglich, so dass die Sportlehrer*innen durch die Outdoor-Challenge die Schülerinnen und Schüler trotzdem zum Bewegen animieren wollten. Das ist ihnen gelungen. Außerdem erhielten sie viele Berichte und Erlebnisse aus und von dem schönen Winterwetter im Februar dieses Jahres.

Ein besonderer Dank gilt unserer Referendarin, Maren Büsching, die die Outdoor-Challenge ins Leben gerufen und viel Zeit und Arbeit in die Auswertung gesteckt hat.